Töpfer will alte Heizungen abwracken
Der CDU-Vordenker und ehemalige Bundesumweltminister der Kohl-Regierung, Klaus Töpfer, sprach sich heute auf dem Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik will eine Abwrackprämie für alte Heizungen. Nach dem Vorbild der 2009 eingeführten Austauschprämie für alte Autos solle eine solche Prämie für Altheizungen Impulse für die energetischen Gebäudesanierung auslösen.
Rostige Mitbewohner. Veraltete Heizungen verschwenden Energie. (Foto: Affemitwaffe/wikepedia)
Nicht nur die Isolierung der Außenwände von Gebäuden sollte im Fokus der Politik stehen, forderte Töpfer. Besonders die mangelnde Effizienz von alten Heizkörpern "aus dem letzten Jahrhundert" sei ein Problem. Veraltete Heizungen hätten "einen Wirkungsgrad, dass einem die Haare zu Berge stehen", so Töpfer. Er hielt auf dem Kongress unter anderem einen Vortag über den Beitrag der Stadtentwicklungspolitik zum Energiekonsens.
Töpfer ist seit ihrer Entstehung Vorsitzender der Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung. Diese war von der Bundesregierung in Reaktion auf die Nuklearkatastrophe von Fukushima ins Leben gerufen worden. 2009 hatte Töpfer das Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam gegründet, zuvor das UN-Umweltprogramm UNEP in Nairobi geleitet.
Klimaretter.info/skk
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