Preise für Energiesparlampen steigen
Das Europäische Parlament will durchsetzen, dass Energiesparlampen, sogenannte Kompaktleuchtstoffröhren, von Händlern in Geschäften generell zurück genommen und fachgerecht entsorgt werden müssen. "Die bisherige Lösung ist aus unserer Sicht nicht bürgerfreundlich. Energiesparlampen können ebenso wie andere Leuchtstoffröhren an kommunalen Sammelstellen zurückgegeben werden. Teilweise sind die Öffnungszeiten aber sehr ungünstig und es müssen weite Wege zurückgelegt werden", erklärt der umweltpolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament, der Christdemokrat Peter Liese. Bei Batterien habe sich ein Rücknahmesystem in den Geschäften bewährt.

Werden um bis zu einem Viertel teurer: Energiesparlampen. (Foto: DUH)
Liese weist darauf hin, dass die Gefahren von Energiesparlampen maßlos übertrieben sind: "Die quecksilberhaltigen Thermometer, die bis vor wenigen Jahren in Haushalten, Praxen und Kliniken Standard waren, um auch bei Kindern Fieber zu messen, enthielten über 200 mal so viel Quecksilber wie eine Energiesparlampe." Zum 1. September kommt das Aus in der EU für verschwenderische 60 Watt-Birnen. Die Stiftung Warentest hatte die Alternativen geprüft und zwei - relativ teure - LED-Lampen zum Testsieger gekürt.
Unterdessen hat Hersteller Osram die Preise Energiesparlampen um 20 bis 25 Prozent angehoben. Vorstand Martin Goetzeler begründete das in der Financial Times Deutschland mit dem Preisanstieg für seltene Erden, die zur Herstellung der Lichtquellen gebraucht werden. Die zunehmende globale Knappheit dieser Materialien habe zu einer Kostenexplosion geführt. Der niederländische Weltmarktführer Philips will laut Financial Times Deutschland am 1. Oktober nachziehen. China beliefert derzeit den Weltmarkt zu 95 Prozent mit seltenen Erden.
klimaretter.info/reni
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Zum 1. September kommt das Aus in der EU für verschwenderische 60 Watt-Birnen. Die Stiftung Warentest prüft die Alternativen und kürt zwei - relativ teure - LED-Lampen zum Testsieger. Vor allem Gerüchte verhindern bislang die breite Durchsetzung von Energiesparlampen.
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