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Gebäudesanierung braucht mehr Geld

Mindestens zwei Milliarden Euro, am besten aber fünf: Der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) fordert die Aufstockung des Gebäudesanierungsprogramm der KfW: Zwei Milliarden seien das Minimum - Um aber das im Energiekonzept der Bundesregierung festgehaltene Ziel einer Verdopplung der Sanierungsrate auf zwei Prozent zu erreichen, wären sogar fünf Milliarden Euro pro Jahr nötig.


Energieagenturen fordern mehr Fördergelder für Altbauten-Sanierung. (Foto: J. Treblin)

Das Energiekonzept vom vergangenen Herbst sieht vor, den Primärenergiebedarf des Gebäudesektors bis 2050 um 80 Prozent zu senken. Dafür soll die die Sanierungsrate alter Gebäude verdoppelt werden. Allerdings wurde in den vergangenen Jahren die Fördersumme von 2,25 Milliarden Euro im Jahr 2009 auf mittlerweile nur noch 935 Millionen Euro gesenkt. Eine Aufstockung der Mittel hat die Bundesregierung bereits geplant. Bei der Vorstellung des vorläufigen Fahrplans für die "beschleunigte Energiewende" am vergangenen Freitag wollte Bauminister Peter Ramsauer (CSU) eine Bereitstellung der Gelder allerdings angesichts der Haushaltslage noch nicht garantieren.

Die positiven Effekte des Sanierungsprogramms der KfW seien unbestritten, meint Michael Geißler, der Vorstandsvorsitzende des eaD: Die geförderten Gebäude verbrauchen knapp 30 Prozent weniger Energie. Mit den Mitteln der KfW-Förderprogramme seien 2009 so etwa eine Million Tonnen Kohlendioxid dauerhaft vermieden worden. Auch für die Wirtschaft soll es sich lohnen: "Schließlich löst ein Euro Förderung neun Euro private Investitionen aus und hat somit positive Effekte auf Wirtschaft und Arbeitsplätze."

klimaretter.info/jot

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