Energiepreise steigen
Strom, Gas und Kraftstoffe sind im letzten Jahr deutlich teurer geworden. Im März 2011 waren die Energiepreise mehr als ein Zehntel (10,5 Prozent) höher als im gleichen Monat des letzten Jahres. Leichtes Heizöl ist sogar fast um ein Drittel (32,8 Prozent) teurer geworden. Das teilt das Statistische Bundesamt mit.
Ab wann lohnt sich das Stromsparen? (Foto: BMU / Brigitte Hiss)
Der Großteil der Energie stammt noch immer aus fossilen Ressourcen. Bei der Produktion entstehen Treibhausgase, die den Klimawandel befördern. Würde man die Folgeschäden der Erderwärmung einberechnen, müsste fossile Energie noch deutlich teurer sein. In dem Fall würde sich Energiesparen auch stärker lohnen. Die Deutsche Energieagentur (Dena) weist darauf hin, dass ein typischer Vier-Personen-Haushalt druchschnittlich ein Viertel seiner Stromkosten einsparen kann - mit dem kostenlosen "Stromsparcheck" der Initiative EnergieEffizienz.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts haben sich im letzten Jahr vor allem Mineralölprodukte verteuert, und zwar im Schnitt um 15,6 Prozent. Die Strompreise sind um 7,6 Prozent gestiegen, Gas wurde nur 3,6 Prozent teurer.
Aus Sicht der Statistiker tragen die Energiekosten einen großen Anteil an der allgemeinenen Preissteigerung von 2,1 Prozent: "Ohne Berücksichtigung der Energie, die etwa ein Zehntel der Verbrauchsausgaben der privaten Haushalte ausmacht, hätte die Inflationsrate im März 2011 lediglich bei + 1,0% gelegen", heißt es in einer Mitteilung.
Wer die Steigerung bei den Strompreisen nicht hinnehmen möchte, kann darüber nachdenken, zu einem Ökostromanbieter zu wechseln.
klimaretter.info/fw
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