Energiesparlampen falsch entsorgt
Nur zehn bis 20 Prozent der Energiesparlampen aus Privathaushalten finden ihren Weg zurück zum Händler. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert fehlende Rückgabemöglichkeiten und mangelnde Verbraucherinformationen. Zum 1. September wird auch der Verkauf von Glühlampen mit 75 Watt verboten. An dem Stichtag müssen die Hersteller auf den Verpackungen Verbraucherinformationen angeben.

Schritt für Schritt ersetzen Energiesparlampen (hier längliche Röhren) die herkömmlichen Glühbirnen. (Foto: DUH)
Energiesparlampen enthalten in der Regel kleine Mengen an Quecksilber und sollen deshalb nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Händler und Hersteller haben erklärt, freiwillig die Rückgabemöglichkeiten auszubauen. Getan hat sich bisher allerdings nicht viel, kritisiert die DUH. "Das Ergebnis liegt selbst hinter unseren Befürchtungen zurück", erklärte Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Er forderte die Regierung auf, den Handel zur Rücknahme der Lampen zu verpflichten.
Jedes Jahr werden in Deutschland rund 120 Millionen quecksilberhaltige Energiesparlampen entsorgt. Nur 35 Prozent davon ordnungsgemäß. Bei Lampen aus Privathaushalten ist die Quote mit zehn bis zwanzig Prozent sogar noch geringer.
klimaretter.info/jot
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