"Stromspar-Checker" sparen doppelt
70.000 eingesparte Tonnen Kohlendioxid durch "Stromspar-Checker": Über 1.200 zu "Stromsparhelfern" geschulte Langzeitarbeitslose haben in den vergangenen 16 Monaten rund 26.000 Haushalte mit geringem Einkommen zum sparsamen Umgang mit Strom und Wasser beraten. Die konnten durch die von der Bundesregierung unterstützten Energiespar-Initiative nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern auch ihre Haushaltskassen entlasten.

Eine "Sofortmaßnahme" für Energiesparer: Wechseln! (Foto: Kern)
Wie aus der Zwischenbilanz des Bundesumweltministeriums hervorgeht, konnten die beteiligten Haushalte dadurch im Schnitt 92 Euro an jährlichen Stromkosten einsparen. Beteiligte Kommunen wurden wiederum um 63 Euro pro Haushalt entlastet, die für Wasser- und Heizkosten übernommen worden wären.
Bei dem vom Deutschen Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) gemeinsam organisierten Sozial- und Klimaschutzprojekt können sich Bezieher von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beteiligen. Neben nützlichen Informationen zum Verbrauchsverhalten bekommen sie kostenlos Soforthilfen wie Energiesparlampen oder schaltbare Steckerleisten, die die Stromsparhelfer in den Wohnungen installieren. Bisher ist der Stromspar-Check an 70 Standorten bundesweit vertreten und soll auf weitere Orte ausgedehnt werden.
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© wir-klimaretter.de/sam
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