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14 Milliarden jährlich verschleudert

Laut einer Studie verschwenden die Deutschen jährlich rund 14 Milliarden Euro im Haushalt. Der Grund: Für mehr als 80 Prozent der Deutschen sind die Energiespar-Möglichkeiten unbekannt. "Mit der heutigen Technik liegt das Einsparpotenzial in deutschen Haushalten bei 50 Prozent", sagte der Geschäftsführer der Frankfurter Messe, Michael Peters.

Light-Building-2010_eglo_largeSo verbrauchen etwa moderne Leuchtdioden (LEDs) weniger als 20 Prozent von herkömmlichen Glühbirnen. Auch durch den Kauf von modernen Kühlschränken und Waschmaschinen lässt sich langfristig eine Menge sparen. Dabei müssten die Bürger auf nichts verzichten. Vielmehr könne die neue Technik den Komfort und das Wohlbefinden erhöhen, erklärte Peters.

Für die Studie anlässlich der Messe "Light+Building" befragte TNS Infratest rund 1.000 Menschen. Die Berechnungen in der Studie gingen von 40 Millionen Haushalten in Deutschland und einer jährlichen Stromrechnung von durchschnittlich 700 Euro aus. Bei der Messe zeigen von Sonntag bis Freitag 2177 Hersteller Trends bei Licht, Elektrotechnik und Gebäudeautomation.

Großes Thema der Frankfurter Fachmesse ist die Beleuchtung mit LEDs, die die klassischen Glühbirnen oder auch Energiesparlampen ablösen sollen. Prognosen zufolge werde der Markt für LEDs sich in Europa bis 2015 auf 1,9 Milliarden Euro mehr als versechsfachen, teilte der Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) mit. Die Technik, die auf lichtabstrahlende Halbleiter setzt, stehe vor dem Durchbruch, sagte ZVEI-Präsident Friedhelm Loh.

© wir-klimaretter.de/reni

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