Ab sofort gibts auch Öko-Gas
LichtBlick, der größte unabhängige Stromanbieter Deutschlands mit bundesweit über 330.000 Kunden, verkauft ab sofort auch Gas an Privathaushalte und Gewerbebetriebe. Das Angebot garantierten Biogasanteil von mindestens fünf Prozent: LichtBlick ist damit der erste Anbieter überhaupt, der ein Agrogas-Erdgas-Gemisch anbietet. Außerdem ist LichtBlick bundesweit der erste Anbieter, der auch außerhalb von Großstädten den etablierten Gasversorgern Konkurrenz macht. Damit haben ab sofort mehrere Millionen Haushalte erstmals die Möglichkeit, zu einem unabhängigen Gasanbieter zu wechseln.
„Wir haben im Strommarkt gezeigt, wie man sich erfolgreich gegen Monopole durchsetzt. Jetzt greift LichtBlick die Erdgasbranche an“, so Heiko von Tschischwitz, Geschäftsführer von LichtBlick. „Wir bieten Unabhängigkeit und Klimaschutz zu einem erstklassigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit LichtBlick-Gas gibt es erstmals eine echte Alternative zum Erdgas der etablierten Konzerne und Stadtwerke, klimafreundliches Biogas zum Heizen und Kochen ist eine Innovation, die derzeit kein anderes Unternehmen in Deutschland anbietet.“

Biogasanlage (Foto: Gasag)
LichtBlick-Gas enthält zu Markteintritt fünf Prozent Biogas. Ein höherer Anteil ist derzeit noch nicht verfügbar. Das Biogas von LichtBlick wird in einer neuen Anlage in Brandenburg erzeugt, auf Erdgasqualität aufbereitet und ins Erdgasnetz eingespeist. Biogas ist von seinen chemisch-physikalischen Eigenschaften nicht von Erdgas zu unterscheiden. Es verbrennt jedoch – im Gegensatz zu Erdgas - Kohlendioxid-neutral und damit ohne Schädigung des Klimas, weil dieselbe Menge co2 vorher von den verarbeiteten Pflanzen aus der Atmosphäre gefiltert worden war. Zudem reduziert die Biogaserzeugung die Abhängigkeit von ausländischen Erdgaslieferungen.
Der TÜV hat das neue LichtBlick-Produkt geprüft und zertifiziert es regelmäßig. Dadurch wird sichergestellt, dass LichtBlick entsprechend der Kundenentwicklung immer ausreichende Mengen an Biogas ins Erdgasnetz einspeist. LichtBlick möchte den Biogas-Anteil in seinem Produkt kontinuierlich erhöhen und strebt langfristig den vollständigen Ersatz von Erdgas bei der Versorgung seiner Kunden an. Dazu werden weitere Biogasanlagen von LichtBlick gebaut.
Jeder zu LichtBlick wechselnde Haushalt trägt nicht nur zum Klimaschutz, sondern auch zum Aufbrechen verkrusteter Marktstrukturen bei. Zum Markteintritt bietet LichtBlick das neue Produkt in den fünf Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg an. Schon kurzfristig soll das Angebot bundesweit verfügbar sein. LichtBlick-Gas kostet monatlich 9,90 Euro und 6,25 Cent pro Kilowattstunde und ist damit voll konkurrenzfähig zu den Tarifen der etablierten Gasversorger.
Der Gasmarkt ist - wie der Strom- und Telekommunikationsmarkt auch - seit 1998 liberalisiert. Aufgrund der Blockadehaltung der deutschen Gaswirtschaft ist bisher kein Wettbewerb in Gang gekommen. Erst mit Inkrafttreten des neuen Energiewirtschaftsgesetzes im Sommer 2005 und den damit verbundenen Bemühungen der Bundesnetzagentur als oberste Regulierungsbehörde entwickeln sich die Rahmenbedingungen wettbewerbsfreundlicher.
„Wir erwarten von Seiten der Politik und den Regulierungsbehörden weiterhin deutliche Verbesserungen der Markt-Rahmenbedingungen. Lange genug hat sich die Politik von der Gaslobby an der Nase herum führen lassen. Damit ist jetzt Schluss, denn genau wie im Strommarkt werden wir jetzt auch im Gasmarkt dafür kämpfen, dass unlauteren Geschäftspraktiken ein Riegel vorgeschoben wird“, sagt Heiko von Tschischwitz, der im vergangenen Jahr mit dem Titel "Ökomanager des Jahres" ausgezeichnet wurde. Handlungsbedarf sieht LichtBlick bei der Anzahl der Marktgebiete, bei der vertraglichen Umsetzung des Netzzugangs sowie bei den Netzentgelten, die über 25 Prozent des Endpreises ausmachen. „Wie im Strommarkt sind die Netzentgelte trotz Regulierung nach wie vor überhöht.“
klimaretter.info/reni
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