Die privaten Energiesparer
Der Energieverbrauch der privaten Haushalte für Wohnen ist in Deutschland weiter rückläufig. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes verringerte sich der Verbrauch von Haushaltsenergie 2011 im Vergleich zum Vorjahr – bereinigt um Temperaturschwankungen – um rund sieben Prozent. Zwischen 2005 und 2011 sank der Energieverbrauch um insgesamt zehn Prozent, im Vergleich zu 2000 sogar um 18 Prozent.

Eine Ansammlung privater Energiesparer – in diesem Fall am Sammelpunkt München. (Foto: Schulze von Glaßer)
Bei genauer Betrachtung ist dafür der Heizsektor verantwortlich: 2011 wurden gut 70 Prozent der gesamten Haushaltsenergie "verheizt", das waren in Summe aber 13 Prozent weniger als 2005. Der Rückgang gegenüber 2005 ergab sich trotz einer um vier Prozent gestiegenen Zahl von Haushalten und einem dreiprozentigen Zuwachs an Wohnfläche. Der Energieverbrauch je Quadratmeter Wohnfläche reduzierte sich ungeachtet dieser beiden Faktoren deutlich um 16 Prozent – ein Erfolg der Gebäudedämmung. Zudem ist der Einsatz von Heizöl von 2005 bis 2011 um 25,5 Prozent gesunken, der Verbrauch von Erdgas um 21 Prozent. Kräftige Zuwächse verzeichneten die sonstigen Energieträger wie Brennholz und Holzpellets: Der Verbrauch stieg um 38 Prozent.
Für elektrische Haushalts- und Kommunikationsgeräte ist der Energieverbrauch dagegen um gut zwei Prozent angestiegen – trotz Strom sparender technischer Verbesserungen der Geräte. Als Grund hierfür nannten die Statistiker die steigende Anzahl an Geräten.
klimaretter.info/reni
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