Michael Mann entlastet
Die US-Behörde National Science Foundation hat nach umfangreichen Untersuchungen keinerlei Hinweise auf wissenschaftliches Fehlverhalten beim Klimaforscher Michael Mann gefunden. Die Untersuchung war eine Folge der Veröffentlichung interner E-Mails von Klimaforschern vor zwei Jahren, die als "Climategate" bekannt wurde.

Keine Hinweise auf Wissenschaftsbetrug: Klimaforscher Michael Mann. (Foto: Greg Grieco, Wikimedia Commons)
"Nachdem es keinerlei Hinweise auf Fälschungen - nach der Definition wissenschaftlicher Fälschungen der National Science Foundation - gibt, schließen wir diese Untersuchung ohne weitere Maßnahmen", heißt es im Abschlussbericht der Untersuchung.
Im Vorfeld des Klimagipfels von Kopenhagen hatten Unbekannte zahlreiche interne E-Mails von Klimawissenschaftlern veröffentlicht. Sogenannte Klimaskeptiker sahen in einzelnen Formulierungen einen Beweis, dass Klimaforscher unredlich arbeiten würden und systematisch Fälschungen begingen. In der Folge kam es teilweise zu drastischen Drohungen gegen Wissenschaftler. Zahlreiche Untersuchungen zum Thema konnten die Vorwürfe jedoch in keinem Fall bestätigen und sprachen die Forscher stets von wissenschaftlichem Fehlverhalten frei. Besondere Aufregung verursachte damals eine Äußerung des britischen Klimawissenschaftlers Phill Jones, der in Bezug auf eine Arbeit von Michael Mann von einem "Trick" sprach - Jones meinte damit jedoch lediglich eine besonders raffinierte Methode wissenschaftlichen Arbeitens und keinen "Trick" im Sinne einer Fälschung.
klimaretter.info/hb
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