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Mibrag wechselt Besitzer

Die Mitteldeutsche Braunkohlegesellschaft GmbH (Mibrag) wechselt den Besitzer. Bislang gehörte das Unternehmen zur Hälfte dem tschechischen Staatskonzern ČEZ – doch dieser will seine Anteile nun loswerden. Verkauft werden sollen die Anteile an den Mibrag-Miteigentümer EPH (Energetický a průmyslový holding) – ebenfalls eine tschechische Firma. EPH wiederum gehört zur Hälfte dem Finanzinvestor J&T Group und zur Hälfte Petr Kellner, dem reichsten Mann Tschechiens.


Wechselt den Besitzer, liefert aber weiter klimaschädliche Braunkohle: Tagebau Profen bei Leipzig. (Foto: Hanno Böck)

Wie die Sächsische Zeitung berichtet, soll sich dadurch an den Braunkohleplänen der Mibrag nichts ändern. Die Mibrag betreibt mehrere Tagebaue und Braunkohlekraftwerke in der Nähe von Leipzig. Auch für die Zukunft setzt der Konzern voll auf den klimaschädlichen Energieträger: Mehrere neue Tagebaue sollen aufgeschlossen und ein neues Kraftwerk am Standort Profen gebaut werden. Für den geplanten Tagebau Lützen müssten insgesamt neun Dörfer zerstört werden.

klimaretter.info/hb

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