Siemens investiert in Wind-Know-how
Siemens will in den kommenden zwei Jahren 150 Millionen Euro in den Ausbau seines Windenergiegeschäfts in Dänemark investieren. Wie der Konzern mitteilte, sollen in Brande und Aalborg zwei neue Forschungs- und Entwicklungsstandorte aufgebaut werden. "Unsere beiden neuen Forschungs- und Entwicklungszentren werden zum Ausbau unserer Technologieführerschaft im Windgeschäft beitragen", erklärte Jens-Peter Saul, Chef der Business Unit Siemens Wind Power.

Sie sollen den größten Technologiekonzern Europas zum drittgrößten Hersteller auf dem Weltmart machen: Siemens-Windräder. (Foto: Paul Langrock)
Erst Ende 2010 hatte Siemens zwei Fertigungsstandorte für Windenergieanlagen in China und den USA eröffnet. Außerdem verfügt das Unternehmen bereits über Forschungs- und Entwicklungszentren in Aachen, im dänischen Taastrup, in Sheffield und Keele in Großbritannien, in Den Haag in den Niederlanden sowie in Boulder, USA. Siemens will zum drittgrößten Windkraftanlagen-Bauer der Welt werden - hinter der dänischen Vestas und der US-amerikanischen General Electric. "In zwei bis drei Jahren werden wir zwölf Fabriken in sieben Ländern haben, heute sind es erst sieben", hatte René Umlauft, Chef für den Bereich Erneuerbare Energien, im Januar erklärt.
Deshalb will Siemens in seinen dänischen Fabriken die Produktion an die steigende Nachfrage nach Offshore-Windenergieanlagen in Europa anpassen. Erst Ende 2010 hatte Siemens zwei neue Werke für Windenergieanlagen in China und den USA eröffnet. Weitere Produktionsstätten sind in Großbritannien, Kanada, Russland und Indien geplant. Bis 2014 will Siemens den grünen Umsatz von 28 Milliarden Euro auf 40 Milliarden Euro steigern. Hauptproblem dürfte aber sein, dass dieser Zweig einfach wesentlich unrentabler ist als andere im Konzern.
klimaretter.info/reni
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