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Rückversicherer setzt auf Erneuerbare

Der Rückversicherer Munich Re rechnet in Deutschland mit einem starken Wachstum der Erneuerbaren Energien bis 2020 und damit verbunden mit einer deutlichen Steigerung der Prämieneinnahmen. Erneuerbare Energien gehören für den Versicherer damit "im insgesamt stagnierenden deutschen Versicherungsmarkt" zu den Wachstumsfeldern, so das Unternehmen am Montag: Vor allem Windkraft, Photovoltaik und Biomasse würden dabei eine zentrale Rolle spielen.


Windkraft, Biomasse und Photovoltaik im Aufwärtstrend: Rückversicherer rechnet mit erhöhten Prämieneinnahmen bis 2020. (Foto: J. Treblin)

Im vergangenen Jahr lagen die Prämieneinnahmen aus der Versicherung von Anlagen zur Erzeugung von Erneuerbaren Energien demnach bei rund 186 Millionen Euro. Die Munich Re geht davon aus, dass das Prämienvolumen in den kommenden zehn Jahren auf rund 440 Millionen Euro anwächst und damit um 240 Prozent steigt. Dazu komme eine Steigerung des Geschäftspotenzials aus der Errichtung neuer Anlagen von 19 auf 50 Millionen Euro im gleichen Zeitraum.

Anfang Oktober hatte das Bundesumweltministerium (BMU) die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, nach der im Jahr 2009 340.000 Menschen in Deutschland in der erneuerbaren Energienbranche gearbeitet haben. Die Anzahl der Arbeitsplätze in diesem Bereich ist damit in den vergangenen sechs Jahren um mehr als das doppelte gewachsen. Das BMU geht davon aus, dass bis 2030 mehr als eine halbe Million Menschen in der Branche arbeiten werden. Auch die Umsätze der Branche stiegen von 18 Milliarden Euro im Jahr 2005 auf 36 Milliarden Euro im Jahr 2009, so die Munich Re: Davon profitiere auch die Versicherungswirtschaft.

klimaretter.info/jot

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