150 Großkonzerne verpflichten sich zu mehr Klimaschutz
Mehr als 150 Großkonzerne haben sich zum Schutz des Klimas verpflichtet. Zum Abschluss einer UN-Konferenz in Genf unterzeichneten sie eine entsprechende Erklärung, darunter Allianz, Bayer, Deutsche Telekom, RWE und SAP. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sprach von einem "kraftvollen Signal".An der Konferenz hatten etwa tausend Vertreter von multinationalen Unternehmen, nationalen Regierungen und Nicht-Regierungsorganisationen teilgenommen. Sie ging zurück auf die vom ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan vor sieben Jahren gestartete Initiative "Global Compact" (Globaler Pakt).
Über tausend Unternehmens- und Regierungsvertreter sowie NGO-Vertreter hatten an der Konferenz teilgenommen. (Foto: UNFCCC)
In der Abschlusserklärung versichern die Konzerne, künftig stärker auf Energieeffizienz zu achten und den Kohlendioxid-Ausstoß bei der Produktion ihrer Produkte zu senken. Von den nationalen Regierungen fordern sie, durch Gesetze und Steuern den Rahmen für einen sorgsamen Umgang mit der Umwelt zu schaffen.
Zu den Unterzeichnern der "Erklärung von Genf" zählen u.a. auch Coca Cola, Ericsson, Ikea und Philips. An der Konferenz teilgenommen hatten auch Vertreter von BASF, Deutscher Bank, Siemens und Volkswagen, die aber auf eine Unterzeichnung des Papiers verzichteten.
Weitere Informationen im Internet: www.unglobalcompact.org.
Hier geht es direkt zur "Erklärung von Genf" (pdf, in Englisch).
klimaretter.info/alf
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