Prokon lockt die Schnäppchenjäger

Nur einen Tag nach der Ankündigung des insolventen Windkraftfinanzierers Prokon, einen Teil seiner Windparks zu verkaufen, haben sich die ersten Interessenten gemeldet. Nach Medienberichten handelt es sich zum einen um den Hamburger Solarpark- und Windkraftbetreiber Capital Stage, zum anderen um den niederländische Hedgefonds Exchange Investors.

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Prokon-Chef Carsten Rodbertus bei der Pressekonferenz zum Insolvenzantrag seines Unternehmens. (Foto: Screenshot/NDR/kra)

Capital Stage betreibt bereits 34 Solar- und 5 Windparks mit einer Leistung von rund 241 Megawatt in Deutschland, Italien und Frankreich. Die Firma will Prokon Windkraftanalgen abkaufen. Der Hedgefonds Exchange Investors ist hingegen an den Genussscheinen der Anleger interessiert und hofft, diese in der jetzigen Situation besonders günstig aufkaufen zu können. Der Fonds wird vom Golf-Emirat Dubai aus verwaltet.

klimaretter.info/vk

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