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Dong klagt gegen Tennet

Der Hauptgrund für den schleppenden Anschluss neuer Offshore-Windparks ist bekannt: Dem niederländischen Staatskonzern Tennet fehlen Investoren, um den milliardenteuren Netzanschluss zu bewerkstelligen. Deshalb hat nun der dänische Energiekonzern Dong bei der Bundesnetzagentur einen Antrag auf ein Missbrauchsverfahren gegen Tennet gestellt, wie das Magazin Der Spiegel am Sonntag berichtet. Dong wirft dem Netzbetreiber demnach vor, nicht seiner Verpflichtung nachzukommen, den Windpark Borkum Riffgrund 2 ans Stromnetz anzuschließen.


Kein Anschluss unter dieser Nummer: Netzbetreiber Tennet muss nun Auskunft über seine Finanzen geben. (Grafik: Dong Energy)

Tennet ist für den Anschluss von zehn Offshore-Projekten mit einer Kapazität von 5.500 Megawatt und Kosten von rund sechs Milliarden Euro zuständig. Das Tennet-Management müsse nun am Mittwoch im Bundeswirtschaftsministerium Auskunft über die Finanzsituation geben, so der Spiegel. Der Netzbetreiber hatte jüngst den japanischen Mitsubishi-Konzern als Finanzinvestor gewonnen. Das reiche aber bei weitem nicht aus, heißt es in dem Bericht.

klimaretter.info/dec


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