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Sunpower meldet Gewinn

Eine Seltenheit in diesen Tagen: Der US-Solarkonzern Sunpower musste im vierten Quartal 2011 zwar auch einen herben Umsatzeinbruch gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Trotzdem konnte der im RENIXX World gelistete kalifornische Solarkonzern überraschend einen Gewinn für sein Geschäftsjahr 2011 ausweisen. Ausgenommen etwaiger Sonderbelastungen konnte Sunpower einen Nettogewinn von 16 US-Cent je Aktie vorweisen. Damit wurden die Ergebniserwartungen der Wall Street erheblich übertroffen, der Aktienkurs schnellte um 15 Prozent in die Höhe. Für das somit abgeschlossene Gesamtjahr 2011 meldet Sunpower einen leichten Umsatzanstieg auf 2,31 Milliarden US-Dollar, nach Einnahmen von 2,22 Milliarden im Jahr 2010.


Breite Brust: Sunpower sponsort den Bundesligisten Bayer Leverkusen - hier Andre Schürle im Spiel gegen Barcelona. (Foto: Bayer Leverkusen)

Und der Optimismus bleibt auch 2012 erhalten: Mit neuen Technologien und der Expansion im Nahen Osten will das Tochterunternehmen des französischen Ölkonzerns Total den Gewinn ausbauen. "Wir gehen mit großer Zuversicht in unser neues Geschäftsjahr," sagte Sunpower-Chef Tom Werner. Der Solarkonzern will zudem die Sonnenstrahlen künftig effizienter nutzen, um mit der gleichen Fläche mehr Strom zu produzieren. Dadurch würden die Kosten der Stromproduktion in Sunpower-Kraftwerken künftig sinken. Gegenüber Konkurrenzanlagen betrage der Kostenvorteil bereits heute rund ein Fünftel, sagte Werner.

Anfang Februar hatte Sunpower den Konkurrenten Tenesol für 165,4 Millionen US-Dollar übernommen. Tenesol, eine Tochtergesellschaft der Total SA, ist ein weltweiter Solar-Projektentwickler mit Sitz in La Tour de Salvagny, Frankreich. Zeitgleich erwarb Total 18,6 Millionen Aktien von Sunpower und hält damit nun 66 Prozent der Sunpower-Aktien.

klimaretter.info/red

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