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Mehr "grünes Geld" im Umlauf

Die Nürnberger Umweltbank hat im vergangenen Jahr die Zwei-Milliarden-Grenze überschritten: Gegenüber dem Vorjahr wuchs das Geschäftsvolumen um 333 Millionen Euro auf nunmehr 2,27 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 17,2 Prozent. Wie die Bank an ihrem 15. Geburtstag mitteilte, wurden 2011 insgesamt 1.071 Umweltprojekte neu finanziert - ein Plus von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "Unser nachhaltiges Geschäftsmodell ist eine Erfolgsgeschichte, der wir noch viele Kapitel hinzufügen werden", so der Vorstandsvorsitzende Horst Popp.


Grünes Geld: Kein anderes Finanzinstitut war 2011 an der Börse erfolgreicher, als die Umwelt-Bank. Größter Geschäftsposten war die Finanzierung von Solarprojekten, hier eine Anlage in Franfurt/Main, in der sich die Banken-Zentralen wiederspiegeln. (Foto: q-cells)

Solarkredite machten 47,6 Prozent des Kreditvolumens aus, wobei die Finanzierungen mit einer Kreditsumme von mehr 100.000 Euro deutlich zunahmen. Der Anteil ökologischer Baufinanzierungen lag bei 30,9 Prozent, an dritter Stelle folgten Wind- und Wasserkraftprojekte mit 14,9 Prozent. In Projekte aus den Bereichen Biomasse/Biogas sowie ökologische Landwirtschaft flossen 6,6 Prozent.

Die Kundeneinlagen der UmweltBank erhöhten sich parallel zum Kreditwachstum um 13,4 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,18 Milliarden Euro). Der Zinsüberschuss stieg 2011 um 11,2 Prozent auf 33,7 Millionen Euro. Die Personal- und Verwaltungskosten legten von 10,2 auf 11,3 Millionen Euro zu. Nach Abzug der Steuern und Zuweisungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken weist die UmweltBank einen von 10,0 auf 11,0 Millionen Euro gestiegenen Jahresüberschuss aus (plus 9,6 Prozent). Das Ergebnis je Aktie stieg um 9,1 Prozent auf 3,38 Euro (Vorjahr: 3,10 Euro). Die Anzahl der Anlage- und Kreditkunden der grünen Förderbank ist 2011 auf über 92.000 gestiegen. 

Die Aktie der Umweltbank war 2011 unter den börsennotierten Banken am erfolgreichsten. Zum Jahresende notierte sie bei 24,85 Euro und damit um 7,57 Euro höher als vor einem Jahr (17,28 Euro).

klimaretter.info/reni

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