Eon und verdi einigen sich auf Stellenabbau
Der Energiekonzern und die Gewerkschaften Verdi und Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) haben sich auf ein Paket zum Stellenabbau geeinigt. Betriebsbedingte Kündigungen sind demnach ausgeschlossen. Bis 2016 darf Eon aber 11.000 Jobs im Konzern abbauen, davon 6.000 in Deutschland. Die Schließungspläne für einzelne Standorte wie in München sollen nach Informationen der Süddeutschen Zeitung nicht vom Tisch sein.
Eon-Zentrale in Bayreuth. (Foto: kra)
In dem neuen Tarifvertrag sind Vorruhestandsregelungen, Abfindungen und die Gründung einer Beschäftigungsgesellschaft vorgesehen. Ziel soll es sein, die Beschäftigten in neue Jobs zu vermitteln. Das Ergebnis wurde auf der zweitägigen Geheimsitzung einer 30köpfigen Verhandlungskommission erzielt.
Eon reagiert mit dem Stellenabbau auf den Atomausstieg sowie auf den Preisverfall bei Erdgas. Der Börsenkurs war in den letzten Monaten um 30 Prozent gefallen. Den neuen Kurs, der unter anderem eine vermehrte Expansion ins Ausland vorsieht, versucht der Konzern nun unter dem Schlagwort "Eon 2.0" zu verkaufen.
klimaretter.info/mare
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