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Strafzoll für Chinas Konkurrenz gefordert

Die Solarbranche in Deutschland gerät immer stärker unter Druck durch chinesische Konkurrenten. Nun fordert sie als Mittel gegen Wettbewerbsverzerrungen die Erhebung von Strafzöllen. "Es gibt eine deutliche Verzerrung des Wettbewerbs", sagte Hubert Aulich, Vorsitzender des Forschungsverbundes Solarvalley Mitteldeutschland gegenüber der Osterländer Volkszeitung. Die chinesischen Hersteller würden ihre Fertigungskapazitäten zum Teil sehr aggressiv ausbauen, um sich Marktanteile zu sichern. Hierdurch entstünden Überkapazitäten, als deren Folge die Preise um bis zu 50 Prozent einbrechen würden. "Dafür gibt es in anderen Branchen entsprechende Zölle. Das kann ich mir auch für die Solarbranche vorstellen", so Aulich.


So billig wie bisher sollen chinesische Hersteller nicht mehr importieren dürfen. (Foto: Wikimedia Commons/wpd01605)

China steht derzeit nicht nur in Deutschland in der Kritik. Solarworld hatte bereits im Oktober bei der US-amerikanischen Regierung eine Klage wegen der chinesischen Subventionsmaßnahmen eingereicht. China unterstütze seine Hersteller mit über 50 nicht bei der Welthandelsorganisation gemeldeten Subventionsprogrammen, heißt es darin. Unter anderem kritisiert Solarworld die niedrigen Zinsen für die chinesische Photovoltaikbranche. Nach Informationen von Solarworld Deutschland würden die chinesischen Hersteller ihre Module zum Teil unter den tatsächlich anfallenden Kosten verkaufen. In der "Coalition for American Solar Manufacturing" haben sich verschiedene Unternehmen der Klage angeschlossen.

In der deutschen Solarbranche kriselt es. So musste zuletzt der Modulhersteller Solon Insolvenz anmelden und auch der einstige Pionier für Parabolrinnen-Solarkraftwerke  Solar Millenium ist pleite.

klimaretter.info/em

 

 

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