SMA Solar erzielt Geschäftsziele
Der weltweit größte Hersteller von Photovoltaik-Wechselrichtern SMA Solar hat nach eigenen vorläufigen Schätzungen die Umsatz- und Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2011 erreicht. Das gab das deutsche Unternehmen heute bekannt. Demnach lag der Umsatz bei rund 1,7 Milliarden Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei über 240 Millionen Euro. An der Börse präsentiert sich das Unternehmen dennoch schwer gezeichnet. Am Aktienindex für erneuerbare Energien RENIXX World hatte der Konzern das Jahr 2011 mit Kursverlusten von knapp 40 Prozent beendet.

Bei SMA geht es nach eigenen Angaben aufwärts. (Foto: SMA)
Das Unternehmen sprach trotz andauernder Kursverluste vom "zweitbesten Ergebnis der Konzerngeschichte" und spricht davon, dass "die erfolgreiche Entwicklung auf der globalen Präsenz und dem breiten Produktportfolio basiert". Zwar sprach das Unternehmen auch von Rückgängen in wichtigen Solarmärkten, diese wären jedoch durch Zuwächse in neuen Märkten aufgefangen worden.
Für den deutschen Photovoltaikmarkt zieht das Unternehmen ebenfalls eine positive Bilanz. Nach eigenen Angaben sei man weiterhin Marktführer für die Herstellung von Wechselrichtern. Den Auslandsumsatz konnte das Unternehmen nach Schätzungen von 45 Prozent (2010) auf 55 Prozent (2011) am Konzernumsatz steigern. Nun möchte SMA die "erfolgreiche Internationalisierungsstrategie fortsetzen und Auslandsgesellschaften in Südamerika und Afrika gründen."
Die Aktie der SMA Solar Technology AG konnte hingegen die positive Unternehmensbilanz noch nicht reflektieren. Sie bewegt sich weiterhin auf Talfahrt und verzeichnet gar Verluste von gegenwärtig rund acht Prozent gegenüber dem Vortag. Das mag auch damit zusammenhängen, dass der vollständige Konzernabschluss für 2011 erst im März vorgestellt wird. Für 2012 erwarte man positive Entwicklungen auf dem Solarmarkt, insbesondere in den USA, Indien und Japan. Dennoch sei, wie das Unternehmen betont, "eine verlässliche Prognose des Weltmarktes aufgrund zahlreicher Veränderungen in wichtigen Märkten und der aus der aktuellen Schulden- und Finanzkrise resultierenden Verunsicherung derzeit nicht möglich."
klimaretter.info/tony
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