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BP verklagt erneut Halliburton

Der britische Ölkonzern BP klagt erneut gegen seinen ehemaligen Partner Halliburton. Das US-Unternehmen habe kurz vor der Katastrophe der Deepwater Horizon mangelhaften Zement geliefert und damit eine der größten Ölkatastrophen der Geschichte ausgelöst. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. BP habe demnach eine Klage bei einem Bundesgericht in New Orleans eingereicht. Bereits im April 2011 hatte BP eine Klage gegen Halliburton und Transocean - den Hersteller der Ölplattform - eingereicht.


Halliburton und BP streiten sich über die Verantwortung für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. (Foto: WhisperToMe, WIkimedia Commons)

Halliburton argumentiert, man habe vor den Arbeiten vertraglich festgelegt, dass man nicht für Schäden hafte, die durch die Zementarbeiten verursacht werden - auch dann nicht, wenn Mitarbeitern des Unternehmens Fehler nachgewiesen werden können.

Bei der Frage, wer für die Ölkatastrophe verantwortlich ist, geht es um viel Geld. BP erklärt, bislang 21 Milliarden US-Dollar für die Beseitigung der Schäden aufgewendet zu haben. Insgesamt gehe man aber davon aus, dass die Schäden sich letztendlich auf 40 Milliarden US-Dollar belaufen werden. BP versucht durch die Klagen, Teile der finanziellen Last auf seine Partner bei der Bohrung abzuwälzen. 500 Schadensersatzklagen von Anwohnern und Unternehmen in der Golfregion stehen noch an, die ab Februar vor dem Bundesgericht in New Orleans verhandelt werden.

Im April 2010 kam es an der BP-Ölplattform Deepwater Horizon zu einer Explosion, anschließend strömte über mehrere Monate Öl unkontrolliert ins Meer.

klimaretter.info/hb

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