Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Die 500 Milliarden Dollar-Subventionsmaschine

Mit einer halben Billion US-Dollar haben die Staaten weltweit den fossilen Energien im vergangenen Jahr unter die Arme gegriffen. Obwohl sich die G20-Staaten 2009 darauf verständigt hatten, die Subventionen schrittweise auslaufen zu lassen, sind sie gegenüber 2009 weiter gestiegen. IEA und OECD fordern dringend Reformen.

Von Eva Mahnke

Eine halbe Billion US-Dollar - das sind 500.000.000.000 beziehungsweise 500 Milliarden US-Dollar - haben die Staaten im vergangenen Jahr ausgegeben, um die Produktion und den Verbrauch fossiler Energien zu unterstützen. Diese Zahl vermeldet heute die Internationale Energieagentur (IEA). Gemeinsam mit der OECD empfiehlt sie, dieses Geld in Zukunft zugunsten von Umwelt und Wirtschaft einzusparen.


Eine halbe Billion ist eine Zahl mit elf Nullen. (Foto: Michael von Schulze-Glaßer)

Die G20-Staaten hatten sich auf ihrem Treffen 2009 im amerikanischen Pittsburgh darauf verständigt, sich schrittweise aus der Subventionierung fossiler Energieträger zurückzuziehen. Man wolle, so hatten die Staatenlenker verkündet, die Subventionen auslaufen lassen, "die zu Energieverschwendung führen, die Energiesicherheit verringern, Investitionen in saubere Energien verhindern sowie die Klimaschutzbemühungen unterwandern". Um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wie viel Geld hier fließt, hatten sie deshalb IEA, OPEC und Weltbank damit beauftragt, einen Bericht zu verfassen, der im November vergangenen Jahres vorgelegt wurde und Zahlen für 2009 lieferte.

Nun hat die IEA die Zahlen für 2010 bekannt gegeben - und verbindet die Veröffentlichung mit einem erneuten Appell an die Staaten, sich für den Abbau der Subventionen einzusetzen. OECD-Generalsekretär Angel Gurria und IEA-Direktorin Maria van der Hoeven brachten die Nachteile der Subventionen auf einen Punkt: Die Ziele, die eigentlich mit der Subventionierung erreicht werden sollten, würden zumeist verfehlt. Statt Armut zu mindern und die ökonomische Entwicklung zu befördern, führten die Zahlungen zu Energieverschwendung, verzerrten die Preisbildung an den Märkten und würden die Wettbewerbsfähigkeit von erneuerbaren Energien und Energieeffizienztechnologien beeinträchtigen. "Sowohl Entwicklungsländer als auch die entwickelten Staaten müssen ihre ineffizienten Subventionen für fossile Energien beenden", forderte deshalb OECD Generalsekretär Angel Gurria.


Kein Wirtschaftszweig wird so hoch subventioniert wie Produktion, Vertrieb und Verbrauch fossiler Energien. Hier: Ölhafen von Rotterdam. (Foto: Paul Langrock)

Der Trend geht jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Die IEA hat ermittelt, dass die Subventionen, die den Preis für fossile Energieträger künstlich drücken, 2010 um fast 110 Milliarden US-Dollar und damit ein Viertel höher waren als noch 2009.

Die Mechanismen, mit denen die fossilen Energien begünstigt werden, sind äußerst vielfältig. Um den Regierungen - vor allem der OECD-Staaten - Wirkungsweise und Ausmaß ihrer eigenen Förderpolitik vor Augen zu führen, hat die OECD nun das weltweit erste Verzeichnis über die Subventionen in fossile Energien (Inventory for Estimated Budgetary Support and Tax Expenditures for Fossil Fuels) vorgelegt. Das Verzeichnis erläutert über 250 unterschiedliche Mechanismen, mit denen die OECD-Staaten den fossilen Energien unter die Arme greifen. Die Datenbank soll regelmäßig aktualisiert und auf weitere Staaten ausgedehnt werden.

Die IEA gibt sich trotz allem optimistisch: Rund die Hälfte der betrachteten Staaten hätten seit Jahresanfang 2010 "erste Schritte unternommen", um Subventionen abzubauen. "Zwar ist das ein ermutigender Start", sagte IEA-Direktorin Maria von der Hoeven, "aber es bleibt noch viel Arbeit zu tun."

Die IEA lockt die Staaten derweil weiter mit guten Argumenten: Die Abschaffung der Zahlungen würde das nationale Einkommen erhöhen und die Treibhausgasemissionen senken. Der Wachstumsanreiz darf natürlich auch nicht fehlen: "Vor allem in entwickelten Ökonomien ist der Raum für politische Maßnahmen äußerst begrenzt. Strukturelle Reformen zur Stimulierung von Wachstum und Beschäftigung sind deshalb wesentlich", erläutert Angel Gurria. "Eine dieser strukturellen Reformen ist die Abschaffung von Subventionen. Die Staaten sollten diese Gelegenheit wahrnehmen."

Neben den Zahlen und Fakten zu den Subventionszahlungen erarbeitet die IEA auch Empfehlungen für den Ausstieg aus der 500 Milliarden Dollar-Subventionsmaschine.



comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Dienstag, 12. November 2013, 16:19 Uhr
Energieverbrauch könnte um ein Drittel steigen
BildVon einer solchen Zunahme bis 2035 geht die Internationale Energieagentur in ihrem "World Energy Outlook 2013" aus [mehr...]
Freitag, 17. Mai 2013, 09:24 Uhr
Entwicklungsländer im Ölrausch
FotoDer Ölverbrauch in Entwicklungs- und Schwellenländern ist so hoch wie noch nie. Jetzt liegt er zum ersten Mal über dem Durchschnitt der Industrieländer [mehr...]
Dienstag, 06. September 2011, 15:15 Uhr
FAO: Strafsteuern in der Landwirtschaft
Welternährungsorganisation will Kohlendioxid-intensive Nahrungsmittelproduktion künstlich verteuern [mehr...]
Mittwoch, 09. Juni 2010, 16:24 Uhr
G 20 sollen Subventionen abbauen
g20-1gp.jpg OECD-Studie: Kohlendioxid-Emissionen könnten durch das Auslaufen lassen von Staatshilfen für fossile Energieträger um zehn Prozent gedrückt werden [mehr...]
Samstag, 07. Juli 2012, 08:42 Uhr
IEA: Erneuerbare in 5 Jahren erwachsen
Report prognostiziert beschleunigtes Wachstum um weltweit 40 Prozent [mehr...]
Montag, 19. Juli 2010, 16:23 Uhr
OECD drängt auf höheres EU-Klimaziel
euprotestOrganisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD reagiert auf Umweltministerappell zur Erhöhung des Klimaziels von 20 auf 30 Prozent [mehr...]
Freitag, 19. April 2013, 08:13 Uhr
Stromsektor schmutzig wie eh und je
FotoTrotz des Erneuerbaren-Ausbaus ist der weltweite Energiemix um keinen Deut sauberer geworden, stellt die Internationale Energieagentur fest [mehr...]
Mittwoch, 23. Oktober 2013, 08:47 Uhr
Weltweit 18 Prozent Windstrom bis 2050
BildDie IEA korrigiert ihre Prognose für die Jahrhundertmitte von zwölf auf 18 Prozent Windkraft im globalen Strommix [mehr...]
Samstag, 20. Juni 2015, 17:39 Uhr
"Ein Kohlendioxidpreis von Null wäre gut"
BildAuf 115 Dollar beziffert die Internationale Energieagentur die Subventionen, die für jede Tonne Kohlendioxid an die Verursacher des Klimawandels fließen. Von diesem "negativen CO2-Preis" wegzukommen wird nur "allmählich" möglich sein, glaubt die IEA. Dennoch könnten die Emissionen bald sinken – mit fünf einfachen Maßnahmen.
Aus Berlin Verena Kern [mehr...]
Freitag, 05. Dezember 2014, 09:20 Uhr
"Forderungen, die nicht erfüllbar sind"
UN-Klimakonferenz in Lima: Die Schweiz hat den Schmähpreis "Fossil of the Day" als größter Blockierer der Verhandlungen bekommen. Delegationsleiter Franz Xaver Perrez erklärt, warum er darüber ganz froh ist.
Interview: Christian Mihatsch und Nick Reimer [mehr...]
Mittwoch, 05. Februar 2014, 15:54 Uhr
"Günther Oettinger hat sich weiterentwickelt"
BildNach der EU-Kommission hat jetzt auch das Europäische Parlament über die Klimaziele der EU bis 2030 abgestimmt. Die Abgeordneten fordern drei verbindliche Klimaziele, darunter 40 Prozent CO2-Reduktion. Der Umweltsprecher der Christdemokraten im EU-Parlament Peter Liese (CDU) warnt davor, nur noch ein CO2-Ziel und kein Erneuerbaren-Ziel zu beschließen: Das könne am Ende dazu führen, dass neben Ökoenergien auch Atomkraftwerke subventioniert werden müssen.
Interview: Benjamin von Brackel [mehr...]
Dienstag, 26. März 2013, 12:37 Uhr
"IEA nährt Hoffnungen auf Energieschwemme"
Die Experten der "Energy Watch Group" haben eine Analyse vorgelegt, wonach die Förderung der fossilen Energien weltweit viel früher ans Limit kommt als erhofft. Werner Zittel ist Mitarbeiter der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik in Ottobrunn bei München, eines Beratungsunternehmens für Energie und Umwelt, sowie Vorstand der Ludwig-Bölkow-Stiftung. Joachim Wille sprach für klimaretter.info mit dem Physiker, Mitglied in der "Energy Watch Group" und Hauptautor der Studie. [mehr...]
Dienstag, 02. Juni 2015, 13:15 Uhr
"Kohleatlas" trägt düstere Fakten zusammen
BildNachschlagewerk liefert Fakten, Grafiken und Hintergründe zu den wichtigsten Aspekten der Kohlenutzung [mehr...]
Donnerstag, 16. Dezember 2010, 09:02 Uhr
"Viele Klimaprojekte sind nicht klimarelevant"
Vom Trompeten der Elefanten bis zur Maya-Ausgrabung: Etliche über Entwicklungshilfe finanzierte Projekte haben mit Klimaschutz nichts zu tun - und werden doch so verkauft, sagt Axel Michaelowa, Mitautor des vierten IPCC-Berichts im Interview mit klimaretter.info.
Interview von Lena Hörnlein 
[mehr...]
Mittwoch, 24. Juli 2013, 16:11 Uhr
106 Milliarden Subventionen
FotoLaut EU-Energiekommissar Oettinger bekommt die Atombranche mehr staatliche Fördermittel als die Erneuerbaren [mehr...]

Werbung

Meinungen: Kommentar

Barack Obama als Naturbursche

Dilma Rousseff und Angela MerkelGeschickt inszeniert US-Präsident Barack Obama seine Alaska-Reise, um der Nation das Zukunftsproblem unter die Nase zu reiben. Entscheiden wird aber sein Nachfolger. Oder die Nachfolgerin.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Ein AKW zur atomaren Abschreckung"

BildHinkley Point C, das teuerste Kraftwerk aller Zeiten, wird nicht deswegen gebaut, weil Großbritannien Strom braucht. Das AKW ist vielmehr wichtig, um das britische Atomwaffenarsenal zu erneuern.
Ein Standpunkt von Eva Stegen, Energiereferentin bei den Elektrizitätswerken Schönau
[mehr...]

mehr...

Bild
Debattenserie

Deutschland und sein Klimaziel

Reicht das?" – fragt klimaretter.info in einer Debattenserie: Es geht um das 40-Prozent-Ziel der Bundesregierung. Die ersten 15 Prozent CO2-Reduktion ab 1990 waren nach dem Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft leicht zu erreichen. Dann wurde es schwieriger. Jetzt bleiben nur noch viereinhalb Jahre für die fehlenden 13 Prozent. Reichen die politischen Instrumente? [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Kohle-Ausstieg statt Verkauf

Vattenfall will seine Kohlesparte in Brandenburg und Sachsen loswerden. Was auf den ersten Blick nach Klimaschutz aussieht, geht in Wahrheit zulasten des Klimas und der Menschen in der Region, sagt Greenpeace. Eine Online-Petition an die potenziellen Käufer will erreichen, dass auch in der Lausitz eine Energiewende stattfindet – ohne Arbeitsplatz-Verluste. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

BildUnabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Zurzeit finanzieren unsere Leserinnen und Leser rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem ermöglichten sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Lima. [mehr...]

Werbung


Neues vom Kooperationspartner
Solikon – Ökonomie geht auch anders
BildVom 5. bis 13. September findet der "Solikon 2015" statt, der Praxiskongress für solidarische Ökonomie und Transformation. Dann dreht sich an der TU Berlin alles um die vielfältigen Formen solidarischer Ökonomie und um konkrete Kooperationsweisen. [mehr...]

wibo: Täuschend echte Effizienz

Es ist vielleicht gerade heute bei 34 Grad im Schatten wirbt für die „neue Wärme-Effizienz-Heizung“. Es geht um Elektroheizungen per Postwurf und um „heimelige Atmosphäre auf Knopfdruck“: Das „täuschend echte Flammenspiel – brandneu entwickelt“ ist die „erste elektrische Kamin-Serie mit Wärme-Effizienz-System“: [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Politik fürs deutsche Klimaziel - Reicht das?
Netzausbau - Die größte Baustelle der Energiewende
Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Das optimale Solardach finden
BildOb sich der Einbau einer Solaranlage lohnt, hängt auch stark vom Standort der jeweiligen Immobilie an. Bessere Auskünfte als die bisher vereinzelt vorhandenen Solardachkataster bietet das Projekt Solarmaps.de – vorerst für das Saarland und ab 2017 bundesweit. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Bonn Juni 2015 - Der Fahrplan für Paris
Berlin Mai 2015 - Der sechste "Petersberger Dialog"
Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
KWK-Novelle in der Kritik

Geplante Reform beschränkt nach Ansicht der Branchenverbände Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung [mehr...]
Wirtschaft

Bild
AKW Krümmel: Der Anfang vom Ende

Der Energiekonzern Vattenfall stellt Antrag auf Stilllegung und Rückbau seines Atomkraftwerks bei Hamburg [mehr...]
Mobilität

Bild
Nachfrage nach Agro-Kraftstoffen sinkt

Die seit Jahresbeginn geltende Treibhausgas-Quote ist zu niedrig, klagt die Biokraftstoffindustrie [mehr...]
Forschung

Bild
Studie: Kohle- plus Atomausstieg machbar

Notwendig wäre ein forcierter Ausbau der Erneuerbaren und mehr – wettbewerbsfähige – Gaskraftwerke [mehr...]
Umwelt

Bild
Koalas bringen Kohle-Pläne ins Wanken

Australische Umweltschützer klagen gegen den geplanten Steinkohletagebau Watermark [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Dilma Rousseff und Angela Merkel
Barack Obama als Naturbursche

Geschickt inszeniert US-Präsident Barack Obama seine Alaska-Reise, um der Nation das Zukunftsproblem unter die Nase zu reiben. Entscheiden wird aber sein Nachfolger. Oder die Nachfolgerin.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Klimaschutz: "Zehn verlorene Jahre"

"Reicht das?" – fragt klimaretter.info in einer Debattenserie. Es geht um das 40-Prozent-Ziel der Bundesregierung: Reichen die politischen Instrumente zur CO2-Reduktion? Teil 10: Nein, sagt die Chefin der Stiftung 2° der Deutschen Wirtschaft. Notwendig sind verbindliche Richtlinien für den CO2-Fußabdruck in der Produktionskette.
Ein Standpunkt von Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2°
[mehr...]
Rezension

Bild
Was Klimawandel wirklich bedeutet

Die Dokumentation "ThuleTuvalu" wurde in Nordgrönland und im Südwestpazifik gedreht. Zwei Orte, die verschiedener nicht sein könnten – deren Schicksal aber untrennbar miteinander verknüpft ist. Schuld ist der Klimawandel.
Eine Filmkritik von Marlene Göring
[mehr...]
Kolumnen

Hendrik Sander
Die Klimabewegung braucht zwei Seelen

Die Aktion "Ende Gelände" mit ihrem zivilen Ungehorsam im Rheinischen Braunkohlerevier war ein Erfolg. Langsam, aber sicher kriselt es heftig in der fossilen Wirtschaft. Allerdings darf die Klimabewegung bei der Freude darüber nicht vergessen: Es kann nicht nur um einen Austausch von fossilen gegen grüne Konzerne gehen – die Energiewende muss sich der Systemfrage stellen.
Eine Kolumne von Hendrik Sander
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Mythen der Energiewende, "Kosten-Tsunamis" und "Blackouts" durch Kohlekraft

Kalenderwoche 27: Die Mythen über vermeintliche "Kosten-Tsunamis" durch die Energiewende werden immer noch öffentlich gepflegt, wundert sich Claudia Kemfert, Professorin am Deutschen Institut für Wirtschafts­forschung DIW und Mit-Herausgeberin von klimaretter.info. Die "Blackouts" und Abschaltungen im Nachbarland Polen, weil dort auf Kohle statt Erneuerbare gesetzt wird, schiebt man dagegen beiseite.
[mehr...]