Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Atomkonzerne beklagen Gewinneinbußen

RWE und Eon klagen über "negativen Einfluss" des Atom-Moratoriums. Auch Greenpeace hat einen milliardenschweren Kostenplan für Moratorium und schnelleres Atom-Aus vorgelegt - und fürchtet einen Kampf "um jedes Jahr Laufzeit".

Aus Berlin Johanna Treblin

Die Energiekonzerne rechnen wegen des Atom-Moratoriums mit Gewinneinbußen von mehreren hundert Millionen Euro. Das teilten die Konzernzentralen von Eon und RWE am Dienstag auf Anfrage gegenüber klimaretter.info mit. Als Grund wird angegeben, dass bereits im vergangenen Jahr verkaufter Strom nun von den Unternehmen nicht mehr erzeugt werden könne. So müsse Strom entweder zukaufen oder durch andere Kraftwerke mit teurerer Stromerzeugung ersetzt werden.


Biblis A: Mehr als eine Million Euro pro Tag für abgeschriebene AKW - durch das Atom-Moratorium geht den Atomkonzerne viel Geld durch die Lappen. (Foto: Martin Storz/graffiti/Greenpeace)

RWE rechnet mit Belastungen von 150 Millionen Euro für den Stillstand der beiden Blöcke Biblis A und B. Biblis B ist zurzeit wegen Revisionen sowieso nicht am Netz, sollte Konzernsprecher Martin Pack zufolge aber im Mai wieder angeschlossen werden. Eon geht von einem "negativen Einfluss" von 250 Millionen Euro aus. Wegen des Atom-Moratoriums liegen die Eon-Atomkraftwerke Isar 1 und Unterweser still.

Die Bundesregierung hatte nach dem Atomunglück in Japan Anfang März angeordnet, bis Mitte Juni die sieben vor 1980 gebauten Kraftwerke stillzulegen. Auch das Pannenkraftwerk Krümmel muss vorerst vom Netz bleiben. In der Zeit werden die AKW nach Vorgaben der Reaktorsicherheitskommission auf ihre Sicherheit überprüft. Die Bundesregierung hat zudem eine Ethik-Kommission eingesetzt, die sich mit der gesellschaftlichen Akzeptanz von Atomenergie und deren Risiken beschäftigt und ihre Ergebnisse Ende Mai vorlegen will.

RWE hatte daraufhin bereits am 1. April Klage vor dem Verwaltungsgericht Kassel eingereicht. Der Energiekonzern Eon zweifelt zwar an der Rechtmäßigkeit der Anordnung zur Abschaltung seiner Atomkraftwerke, will aber nicht gegen das Moratorium klagen.

Klagen auf hohem Niveau

Tatsächlich klagen die Energiekonzerne auf Rekordniveau: RWE konnte im vergangenen Jahr den größten Konzern-Gewinn der Firmengeschichte einfahren. Dennoch inszenierte sich Deutschlands zweitgrößter Stromkonzern auch bei der Vorstellung seiner Jahresbilanz im Februar als Leidtragender der Politik - vor allem wegen der Brennelementesteuer. Der Umsatz des Unternehmens lag 2010 bei 53,3 Milliarden Euro, der Gewinn bei 7,7 Milliarden - eine Steigerung um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr, als RWE ebenfalls glänzende Geschäftszahlen vorlegte. Die Einbußen durch das Moratorium liegen entsprechend bei gerade einmal 1,94 Prozent. Bei Eon lag der Gewinn im Jahr 2010 bei immerhin 4,9 Milliarden Euro.

Hinzu kommt, dass die Verknappung des Stromangebots durch das Moratorium sogar dazu führen könnte, dass die Strompreise steigen. Dadurch könnte beispielsweise das Abschalten des Atomkraftwerks Biblis A dem Unternehmen RWE sogar Gewinne einbringen. Der Konzern bestätigte diese Möglichkeit noch im April gegenüber dem Spiegel. Bisher habe sich dies allerdings nicht bestätigt.


Greenpeace-Protest am AKW Unterweser 2009. (Foto: Fred Dott / Greenpeace)

Für die Umweltorganisation Greenpeace sind drohende Gewinneinbußen der Konzerne der Beweis dafür, dass sich diese mit aller Macht gegen ein früheres Atom-Aus stellen werden. Greenpeace hat berechnet, dass den vier Atomkonzernen RWE, Eon, EnBW und Vattenfall 25 Milliarden Euro entgehen würden, sollten die sieben ältesten Reaktoren und der Pannenreaktor Krümmel gar nicht mehr ans Netz gehen. Greenpeace schätzt, dass ein Atomkraftwerk etwa eine Million Euro Gewinn pro Tag erzielt. RWE geht offensichtlich von rund 1,35 Millionen Euro pro Tag aus, Eon sogar von etwas mehr als zwei Millionen Euro.

Für die Konzerne stehen Milliardengewinne stehen auf dem Spiel

Ein Atomausstieg bis 2015, den die Organisation fordert, würde die Konzerne insgesamt rund 75 Milliarden Euro gegenüber der beschlossenen Laufzeitverlängerung kosten, rechnet Greenpeace vor. Bei einer Abschaltung im Jahr 2020 gingen ihnen etwa 60 Milliarden Euro durch die Lappen. "Die Manager und Lobbyisten der Atomkonzerne werden um jedes Jahr Laufzeit für ihre gefährlichen aber profitablen Uralt-Meiler kämpfen", sagt Tobias Riedl, Atomexperte von Greenpeace. Die Umweltorganisation fordert daher von Kanzlerin Angela Merkel, ein Energiekonzept mit klar definierten Abschaltdaten für alle Atomanlagen in Deutschland vorzulegen und sich darüber hinaus vom System der Strommengenberechnung zu verabschieden.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Donnerstag, 09. Dezember 2010, 17:48 Uhr
Atom-Laufzeiten bescheren schlechte Noten
Brasilien führt in Sachen Klimaschutz auch in diesem Jahr, Deutschland hält sich auf Platz sieben. Auf dem Klimagipfel in Cancún haben Germanwatch und CAN Europe den Klimaschutz-Index vorgestellt.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Freitag, 17. Juni 2011, 11:56 Uhr
Alt-Reaktoren bleiben vom Netz
Zuletzt bekannte sich am Freitag EnBW dazu, seine Atomkraftwerke Neckarwestheim I und Philippsburg 1 nicht wieder in Betrieb nehmen zu wollen [mehr...]
Montag, 28. März 2011, 13:01 Uhr
CCS-Protest vor Kohle-Kongress
"Lobby-Club" zum Aufpolieren vom Kohlekraftwerks-Image: Kohlegegner flanieren Kongress des IZ Klima [mehr...]
Dienstag, 29. März 2011, 07:05 Uhr
CCS: Oettinger warnt Deutschland
Sollte bis zum 25. Juni kein CCS-Gesetz verabschiedet sein, droht Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren [mehr...]
Montag, 02. März 2009, 02:00 Uhr
Deutschland hat gewählt
nick3.jpg"Halten Sie es für richtig, die gesetzlich verkürzten Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke wieder zu verlängern?" Komische Frage, die die Welt am Sonntag diesen Sonntag stellte. Die Antwort aber ist eindeutig [mehr...]
Freitag, 10. September 2010, 09:16 Uhr
Eckpunkte eines "schmutzigen Deals"
Atomkonzerne werden in der Vereinbarung zwischen den AKW-Betreibern und der Bundesregierung gut abgesichert. Zulasten des Fonds für Erneuerbare Energien: Die Beiträge sind auch an Kosten zur Sicherheitsnachrüstungen und die Brennelementesteuer gekoppelt. Opposition und Umweltschützer kritisieren einen "schmutzigen Deal",Transparency International sieht demokratische Grundregeln in Frage gestellt.
Von Sarah Messina
[mehr...]
Mittwoch, 12. Januar 2011, 10:22 Uhr
Energiekonzerne dinieren im Kanzleramt
Eon, RWE, EnBW und Vattenfall von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Diskussion über die EU-Energiestrategie eingeladen [mehr...]
Freitag, 17. September 2010, 12:56 Uhr
Kartellamt rüttelt an der Einspeisevergütung
strommasten-nickDer Präsident des Bundeskartellamts Andreas Mundt fordert mehr wettbewerbliche Strukturen bei der Einspeisung von Ökostrom. Die Einspeisevergütung solle an den Börsenpreis zu gekoppelt werden. Kleine Firmen würden dann jedoch weniger investieren und große Energiekonzerne gestärkt, kritisiert der Bundesverband Erneuerbarer Energie.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Dienstag, 19. April 2011, 15:26 Uhr
Keine Energiewende bei den Riesen
Bei Eon, RWE, Vattenfall und EnBW spielen erneuerbare Energien kaum eine Rolle. Gerade einmal 0,5 Prozent des Stroms aus regenerativen Quellen kommen in Deutschland von den vier großen Energiekonzernen
Aus Berlin Sarah Messina [mehr...]
Mittwoch, 18. August 2010, 11:03 Uhr
Transparency International rügt Merkel
Die Bundesregierung will erst Ende September über die Brennelementesteuer entscheiden [mehr...]
Mittwoch, 11. August 2010, 12:28 Uhr
30 Milliarden für längere Laufzeiten
Atomkraftwerk-kruemmel-vattenfallDie vier Atomkonzerne wollen zahlen, wenn die Laufzeiten um zwölf Jahre verlängert werden [mehr...]
Mittwoch, 04. Mai 2011, 15:09 Uhr
Beschleunigungsgesetz für Offshore
Windkraftausbau: Kabinett beschließt Gesetzentwurf zum "Abbau bürokratischer Hürden". Minister Ramsauer (CSU): "Wichtiger Schritt beim Sofortprogramm zum neuen Energiekonzept der Bundesregierung".
Aus Berlin Nick Reimer [mehr...]
Montag, 20. Dezember 2010, 16:10 Uhr
Christoffers: "Wir brauchen CCS"
Kohle ist Deutschlands einziger Energieträger, sagt Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers - und fordert einen Vorrang vor Atomkraft. In niedersächsischen Wilhelmshaven haben Erprobungen für die unterirdische Speicherung von CO2 begonnen.
Von Johanna Treblin
[mehr...]
Dienstag, 01. Februar 2011, 16:16 Uhr
Ein halbes Kohlekraftwerk für Rheinenergie
Das Energieunternehmen aus Köln übernimmt 49,6 Prozent am Steinkohlekraftwerk Rostock [mehr...]
Freitag, 13. Mai 2011, 16:39 Uhr
Emissionshandel beschert Extragewinne
stahl-elektroofen-deutsche-fotothekDie Bundesregierung will energieintensiven Unternehmen beim Emissionshandel entgegenkommen. Dabei konnten nicht nur die Industrie, sondern auch die großen Stromerzeuger bislang Zusatzgewinne in Milliardenhöhe verbuchen.
Von Sarah Messina [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


IKEA holzt Karelien ab

Schwedische Umweltschützer protestieren gegen die Abholzung von Urwäldern in Russland - diese tragen trotzdem ein Nachhaltigkeitslogo [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Steuervergünstigung für E-Autos

Zehn statt bisher fünf Jahre sollen Elektroautos künftig von der KfZ-Steuer befreit werden [mehr...]
Forschung


Methanlecks in der Arktis

Zurückgehendes Eis und tauende Permafrostböden lassen große Methanblasen entweichen [mehr...]
Umwelt


Yasuní-Initiative wird zum Erfolg

Ecuadors Strategie, bei seiner Geld-für-Öl-Initiative verstärkt auf die globale Zivilgesellschaft zu setzen, zahlt sich offenbar aus. Der UN-Treuhandfonds zum Erhalt des Yasuni-Regenwalds füllt sich. Auch mit dem deutschen Entwicklungsminister Niebel ist eine gesichtswahrende Lösung gefunden.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger
[mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]