Votet jetzt!
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Industriegas-Emissionen wieder handelbar

Emissionszertifikate aus Industriegasprojekten im Rahmen des Klimamechanismus CDM sollen künftig über bilaterale Abkommen in den Handel einfließen können. Selbst Umweltschützer finden die Idee prinzipiell gut.

Von Johanna Treblin

Emissionszertifikate aus Industriegasprojekten könnten doch ihren wegen in den europäischen Emissionshandel finden – quasi durch die Hintertür. Erst im Januar hatte die Europäische Kommission entschieden, Industriegasprojekte, die unter dem Klimamechanismus CDM laufen, ab Mitte 2013 aus dem Europäischen Emissionshandelssystem auszuschließen. Bilaterale Abkommen können den Handel für europäische Unternehmen doch noch ermöglichen.


Problematische CDM-Projekte der Nylonindustrie will die EU nun doch wieder für den Emissionshandel zulassen. Allerdings anders als bisher. (Foto: Luis Fredes, CDM-Foto-Wettbewerb, UNFCCC)

Der Clean Development Mechanism (CDM) ist ein Instrument des Kyoto-Protokolls, mit dem sich Unternehmen aus Industrieländern durch Klimaprojekte in Entwicklungsländern zusätzliche Emissionsrechte verdienen können. Sie dürfen dann hierzulande mehr Treibhausgase ausstoßen - weil die gleiche Menge in den Entwicklungsländern eingespart werden soll.

Dabei sollen die Emissionsminderungen "zusätzlich" zu sowieso durchgeführten Projekten sein. Andernfalls würden insgesamt mehr Klimagase ausgestoßen. Kritiker befürchten aber genau das. So haben Untersuchungen von CDM Watch und der Environmental Investigation Agency ergeben, dass die Kühlmittel- und Nylonindustrie gegen diesen obersten Grundsatz des Mechanismus verstößt. Stattdessen verlagere etwa die Nylonindustrie lediglich einen Teil ihrer Produktion von Industrieländern nach China und Südkorea und profitiere dabei auch noch vom CDM.

UN-Überprüfung dauert drei Jahre, EU reagiert schneller, aber nicht wirklich entschlossen

Das UN-Klimasekretariat (UNFCCC) reagierte auf die Erkenntnisse, indem es die Methode zur Anerkennung von Industriegas-Zertifikaten nun intern überprüfen lässt. Ergebnisse sind allerdings in den kommenden drei Jahren nicht zu erwarten, und bis dahin wird weitergemacht, wie bisher. Die EU hingegen unternahm im Januar den Anlauf, dem Missbrauch von Klima-Projekten einen Riegel vorzuschieben. Vorbehaltlich der Zustimmung des EU-Parlaments sollten zum 1. Mai 2013 Emissions-Zertifikate aus Industriegasprojekten vom europäischen Handel ausgeschlossen werden.


Auch als CDM-Projekt anerkannt: Eurus Wind Farm in Mexiko. (Foto: Ivonne Sánchez Saleh, CDM-Foto-Wettbewerb, UNFCCC)

Nun hat die EU allerdings offensichtlich eine andere Lösung gefunden: Bilaterale oder auch sektorale Abkommen sollen den Handel mit Emissionszertifikaten aus der Nylonindustrie weiterhin ermöglichen, berichtet Point Carbon News unter Berufung auf EU-Kommissions-Mitarbeiter Thomas Bernheim. Immerhin will die EU rigidere Anforderungen an die Industrien stellen.

Beide Möglichkeiten, bilaterale oder sektorale Abkommen, werden von der Emissionshandelsrichtlinie grundsätzlich abgedeckt. Bei bilateralen Abkommen würden zwei Länder eine Regelung über ein bestimmtes Projekt treffen. Die sektoralen Abkommen träfen einen gesamten Industriezweig. Da die Nylonindustrie relativ überschaubar ist, wäre der Unterschied ohnehin nicht groß. In beiden Fällen müsste die EU-Kommission allerdings ihre Zustimmung erteilen.

Die kritische Organisation CDM Watch steht der Idee zunächst positiv gegenüber: Da der Vorschlag mit höheren Anforderungen an die Unternehmen verbunden sei, stünde derlei Abkommen nichts im Wege, so CDM-Watch-Mitarbeiterin Natasha Hurley. "Die Regulatorien müssen allerdings so gestrickt sein, dass sie verhindern, dass weitere Millionen Tonnen Treibhausgase zusätzlich produziert werden, nur um eingespart werden zu können."

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Guter Journalismus kostet

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Empfänger
Klimawissen e. V.
Kontonummer
1136852100
Bankleitzahl (BLZ)
430 609 67
 
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN
DE63 4306 0967 1136 8521 00
BIC
GENO DE M 1 GLS
 

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Freitag, 29. Oktober 2010, 08:04 Uhr
EU geht gegen Betrug bei Klimaprojekten vor
Golden_Elephant_N2O_Abatement_Project-cdm-unfcccDie EU-Klimakommissarin Connie Hedegaard will gegen faule Projekte des Clean Development Mechanismus vorgehen und Zertifikate aus der Herstellung von Kühlgasen in China ausschließen. Die Organisation CDM Watch macht bereits auf das nächste Problem aufmerksam: Die Nylon-Industrie.
Von Martin Reeh und Johanna Treblin [mehr...]
Mittwoch, 12. Januar 2011, 09:01 Uhr
500 Millionen Emissionszertifikate
Pünktlich zum Jahresbeginn hat das UN-Klimasekretariat die Marke von 500 Millionen Tonnen Kohlendioxid in Form von Emissionsrechten durch den Clean Development Mechanismus geknackt. Umweltorganisationen kritisieren jedoch weiter die Methoden der Vergabe.
Von Johanna Treblin
[mehr...]
Freitag, 21. Januar 2011, 18:06 Uhr
EU: Absage an Industriegasprojekte
Zertifikate aus Industriegasprojekten werden ab Mitte 2013 aus dem EU-Emissionshandel ausgeschlossen. Das Verbot tritt jedoch vier Monate später ein als ursprünglich geplant  - ein Erfolg der Industrie-Lobby.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Samstag, 20. November 2010, 09:01 Uhr
Klima-Projekte mit bitterem Nachgeschmack
Noch 9 Tage bis zum Weltklimagipfel: In Cancún tagt auch der CDM-Exekutivrat über Reformen des Mechanismus für saubere Entwicklung. Vor allem der Handel mit Zertifikaten aus Industriegasprojekten kratzt am Image der Klima-Projekte. Von Johanna Treblin [mehr...]
Montag, 07. Mai 2012, 10:06 Uhr
"Waschmaschine für heiße Luft"
Die Umweltschutzorganisation CDM Watch prangert die Unwirksamkeit des Kyoto-Mechanismus "Joint Implementation Mechanism"an und fordert Nachbesserungen [mehr...]
Samstag, 17. Juli 2010, 08:06 Uhr
Kohle für Kohle und Stahl
stahl-elektroofen-deutsche-fotothekCDM macht's möglich: Europäische Stahl-Firmen finanzieren ihre direkten Konkurrenten in China und Indien, heißt es in einer Untersuchung der Kampagnenorganisation Sandbag aus London. Damit sei das Argument der Unternehmen widerlegt, die Festlegung einer Emissions-Obergrenze für ihre heimische Produktion gefährde die  Wettbewerbsfähigkeit und zwinge zur Verlagerung der Produktion.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Sonntag, 06. November 2011, 15:03 Uhr
CDM-Projekte sind nicht ganz sauber
Studie deckt systematische Mängel bei der Vergabe von Emissionsgutschriften an Projekte des "Clean Development Mechanism" auf [mehr...]
Mittwoch, 06. Oktober 2010, 08:07 Uhr
CDM: "Wirklich fundamentale Probleme"
Golden_Elephant_N2O_Abatement_Project-cdm-unfcccMit dem Clean Development Mechanisms können sich Industrieländer durch Klimaprojekte in Entwicklungsländern zusätzliche Emissionsrechte verdienen. Klimaretter.info hat mit Eva Filzmoser von CDM-Watch darüber gesprochen, warum die Projekte zur "sauberen Entwicklung" immer wieder in die Kritik geraten. Interview: Johanna Treblin [mehr...]
Dienstag, 29. März 2011, 18:12 Uhr
EU legt Regeln für Emissionshandel fest
Kommission veröffentlicht Vorschriften zur Zuteilung kostenloser Zertifikate ab 2013 [mehr...]
Mittwoch, 17. November 2010, 09:00 Uhr
Ein neuer Anlauf in Cancún
Noch 12 Tage bis zum Weltklimagipfel in Cancún: Warum gibt es eigentlich Klimakonferenzen? Warum war Kopenhagen so wichtig? Und warum eigentlich ist Cancùn die letzte Chance?
Von Nick Reimer
[mehr...]
Freitag, 26. November 2010, 16:03 Uhr
Industrie sahnt beim Emissionshandel ab
RWE, Eon und Co. verbuchen durch Sonderregeln im EU-Emissionshandel Zusatzerträge von rund 39 Milliarden Euro. Auch Klimaprojekte in Entwicklungsländern versprechen oft mehr Klimanutzen als sie realisieren - EU-Kommissarin Connie Hedegaard will Zertifikate aus faulen Projekten jetzt ausschließen.
Von Sarah Messina
[mehr...]
Freitag, 02. Juli 2010, 13:39 Uhr
Klima-Projekte auf dem Prüfstand
nordex_ag-helanshanUN-Ausschuss überarbeitet Regeln für den Clean Development Mechanismus: Bisherige Richtlinien führen zu Missbrauch. Kritik an der Anerkennung von Fluoroform-Projekten, die für Unternehmen, aber nicht für das Klima zuträglich sind [mehr...]
Montag, 04. Oktober 2010, 13:10 Uhr
Klimaabkommen: Wieviel ist genug?
earth-again-nasaDie Klimaverhandlungen in China brechen mit der "goldenen Regel" für internationale Verhandlungen. Normalerweise muss erst Übereinstimmung in allen Punkten herrschen, damit der Deal steht. Ein Teilergebnis ist jetzt jedoch diesmal schon gut genug. Und das sagt viel über den zähen Prozess.
Aus Tianjin Christian Mihatsch
[mehr...]
Dienstag, 19. Oktober 2010, 15:04 Uhr
Klimaprojekt Nr. 1 in Russland bewilligt
Golden_Elephant_N2O_Abatement_Project-cdm-unfcccDas UN-Klimasekretariat hat das erste russische Klimaprojekt im Rahmen des Kyoto-Protokolls bewilligt: Den Ausbau eines Wärmekraftwerks in Shaturskaya bei Moskau. Damit sollen bis Ende 2012 im Rahmen des sogenannten Joint-Implementation-Mechanismus mehr als eine Million Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente eingespart werden.
Von Johanna Treblin [mehr...]
Montag, 07. März 2011, 14:10 Uhr
Nordkorea will Stück vom CDM-Kuchen
Drei Wasserkraftwerke sollen für den Klimamechanismus registriert werden - und Geld bringen [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Die Übermacht der fossilen Industrie

In Bonn wird auf der UN-Frühjahrstagung gerade wieder über das Klima verhandelt. Ein umweltverträglicher Kapitalismus ist jedoch nicht abzusehen. Aber auch die Kritiker tun sich schwer - ihnen fehlen die Alternativen. Eine Rezension von Felix Werdermann [mehr...]

Meinungen: Standpunkte

"Altmaier muss die Energiewende retten"

Nun ist es amtlich: Der Bundespräsident hat Norbert Röttgen (CDU) entlassen und Peter Altmaier (CDU) seine Ernennungsurkunde zum Umweltminister überreicht. Dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nun einen ihrer engsten Vertrauten für das Projekt Energiewende ins Rennen schickt, ist wichtig für die Kontiunität der Energiewende und für das Kräftespiel zwischen Wirtschafts- und Umweltministerium, findet klimaretter.info-Herausgeber Gero Lücking. [mehr...]

mehr...

Jahrestag
Das Fukushima-Dossier

11. März 2011: Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, fast 20.000 Menschen sterben. Die Atomanlagen havarieren, ein politischer Tsunami folgt. Kanzlerin Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Welt diskutiert die Atomkraft. Zum Jahrestag präsentiert klimaretter.info jenes Dossier, das damals im Nachrichtendschungel Orientierung gab.  [mehr]


Aktion des Monats

Europa ohne Atomkraft

Das Netzwerk Friends of the Earth hat eine Europäische Bürgerinitiative für den EU-weiten Atomausstieg gestartet. BUND-Hubert Weiger, einer der Initiatoren sagt, mit der Volksinitiative habe man "jetzt endlich eine greifbare Möglichkeit, den Weg in eine sichere und saubere Energiezukunft zu ebnen". Nutzen wir sie! [mehr]

Zu Ihrem Vorteil

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann müssen Sie uns helfen! Unabhängiger Journalismus kostet Geld, und wenn RWE, Vattenfall, die CDU oder die Netzbetreiber nicht dafür zahlen, dann doch wohl Sie! Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Klimaretter-Jobbörse
Die Pioniere der Energiewende

Ein Elektroingenieur für den Bereich Netzanschluss gesucht? Einen Sicherheitsexperten für die Windkraft? Eine Klimaberaterin für die Verbraucherzentrale in Mainz? Auf der klimaretter.info Jobbörse werden viele spannende   Jobs zur Energiewende angeboten. [mehr]


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

Klimaretter-Beichtstuhl

Erleichtern Sie sich!

Na, doch wieder einmal schwach geworden? Doch wieder eine unnötige Strecke mit dem Auto gefahren? Doch wieder ins Flugzeug gestiegen? Fehler zu (be)kennen, ist der erste Schritt zur Besserung: Erzählen Sie einfach sich, was Sie bereuen. Und warum. Sie werden sehen: Das erleichtert! Nutzen Sie einfach unseren "klimaretter.info-Beichtstuhl". [mehr...]

Werbung

Deutsche Stahlwirtschaft: Pure Panikmache

DB mobil, die Kundenzeitschrift der Bahn, ist eine honorige Publikation. Erstens beträgt ihre Auflage mehr als 500.000 Stück, nur wenige Magazine bewegen sich in diesen Größenordnungen. Zweitens ist die Zeitschrift gut gemacht. Im Maiheft geht es beispielsweise um Elektromobilität, die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13

Werbung

Facebook Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik


EU-Kommission entlastet Industrie massiv

Ab dem kommenden Jahr dürfen die Mitgliedsstaaten großen Energieverbrauchern die Preissteigerungen für Strom abnehmen [mehr...]
Energie


Neue solare Rekorde

In Spitzenzeiten tragen Photovoltaikanlagen mittlerweile mit einer Leistung von 19.000 Megawatt zur Stromversorgung bei [mehr...]
Protest


IKEA holzt Karelien ab

Schwedische Umweltschützer protestieren gegen die Abholzung von Urwäldern in Russland - diese tragen trotzdem ein Nachhaltigkeitslogo [mehr...]
Wirtschaft


Offshore bietet 8.600 Jobs

Bundesregierung: Für den Technologiebereich gibt es noch keine spezifischen Aus- und Fortbildungsprogramme [mehr...]
Mobilität


Steuervergünstigung für E-Autos

Zehn statt bisher fünf Jahre sollen Elektroautos künftig von der KfZ-Steuer befreit werden [mehr...]
Forschung


Methanlecks in der Arktis

Zurückgehendes Eis und tauende Permafrostböden lassen große Methanblasen entweichen [mehr...]
Umwelt


Yasuní-Initiative wird zum Erfolg

Ecuadors Strategie, bei seiner Geld-für-Öl-Initiative verstärkt auf die globale Zivilgesellschaft zu setzen, zahlt sich offenbar aus. Der UN-Treuhandfonds zum Erhalt des Yasuni-Regenwalds füllt sich. Auch mit dem deutschen Entwicklungsminister Niebel ist eine gesichtswahrende Lösung gefunden.
Aus Porto Alegre Gerhard Dilger
[mehr...]
Ernährung


Klima-Fußabdruck für Rindfleisch

Die genossenschaftlich organisierte Firma Westfleisch: je Kilogramm entstehen 15,3 Kilogramm CO2-Äquivalente [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Treffer Röttgen - aber nicht versenkt

Er wollte Karriere über den Umweg der Provinz machen - und ist gescheitert. Nun fordert die Opposition seinen Rücktritt. Der aber wird nicht kommen.
Ein Kommentar von Nick Reimer
[mehr...]
Standpunkte


"KWK aus dem Schattendasein holen"

 Der Bundestag beschließt ein neues Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz: Schon wieder aber wird die dezentrale und hocheffiziente Mini-KWK-Technologie stiefmütterlich behandelt, analysiert Oliver Krischer, Sprecher der Bündnisgrünen für Energie- und Ressourceneffizienz in seinem Standpunkt. [mehr...]
Rezension


Kunst für ein richtig gutes Leben

Was ist ein "gutes Leben"? Was macht wirklich glücklich? In der Ausstellung "SurVivArt" in Berlin gehen Künstler aus verschiedenen Ländern diesen Fragen nach. Dabei stehen Projekte im Zentrum, die sich mit Klimawandel, Konsum und Gender-Rollen befassen.
Eine Rezension von Lea Wortmann
[mehr...]
Kolumnen

nick3
930 Euro für Angela Merkel

Mehr Geld für die Kanzlerin ist gut und richtig. Jetzt sollten als nächstes die Bezüge der Abgeordneten angehoben werden! Vielleicht hilft das ja, die Qualität der angebotenen Politik zu verbessern. [mehr...]
Überraschung der Woche


Röttgens Täuschung, Altmaiers Fahrrad und Merkels Verantwortung

Kalenderwoche 20: Fachlicher Kompetenz führt nicht dazu, ein politisches Amt zu begleiten. Aber das ist leider ein allgemeiner Trend, findet Michael Müller, SPD-Politiker und -Vordenker und Mit-Herausgeber von klimaretter.info: In der Politik kommt es heute mehr auf das Management von Macht an als auf eine programmatische Idee. [mehr...]