Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

RWE rettet Gewinn mit Braunkohle

Ob Atom, Kohle oder Gas – RWE will auf absehbare Zeit nicht mehr in den Neubau von großen Kraftwerken investieren. Allerdings konnte der zweitgrößte Energiekonzern Deutschlands sein Ergebnis im vergangenen Jahr nur dank der klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke wieder steigern. Von der Ölförderung will sich RWE durch den Verkauf des Tochterunternehmens Dea zurückziehen und in Erneuerbare weniger investieren. Sparen ist angesagt.

Von Haidy Damm

Den Großkonzernen fällt die Energiewende schwer. Auch RWE trauert dem Atomausstieg noch immer nach: "Die energiepolitischen Rahmenbedingungen haben sich zu unseren Ungunsten verändert. Ein Beispiel ist der beschleunigte Kernenergieausstieg in Deutschland", heißt es im Geschäftsbericht 2012. Konzernchef Peter Terium konstatierte bei der Bilanzpressekonferenz am Dienstag in Essen: "Die europäischen Energiemärkte verändern sich fundamental: Weg von den großen konventionellen Kraftwerken und hin zu dezentralen und erneuerbaren Energien." RWE müsse sich darauf einstellen, dass die Ertragskraft der konventionellen Stromerzeugung längerfristig deutlich unter dem Niveau der vergangenen Jahre liegen werde. "Damit erodiert unser traditionelles Geschäftsmodell."


RWE will auch weiter auf Kohle setzen – wie hier beim Kohlekraftwerk Hamm  (Foto: Schulze von Glaßer)

Traditionell heißt bei RWE besonders Kohle. Die Kohlekraftwerke des Konzerns laufen auf Hochtouren, ihr Anteil an der Stromerzeugung lag 2011 bei 36 Prozent. 2012 nahm RWE zwar acht alte Blöcke im RWE-Kraftwerk Frimmersdorf in Grevenbroich vom Netz und schaltete Ende Dezember zwei weitere Altanlagen im Kraftwerk Weisweiler bei Eschweiler ab. Gleichzeitig nahm der Energieriese im Juli und August 2012 die Braunkohle-Kraftwerke BoA 2&3 in Grevenbroich mit einer Leistung von insgesamt 2.100 Megawatt ans Netz. Dabei hat RWE nicht nur davon profitiert, zeitweise mehr Kraftwerke in Betrieb zu haben, auch die derzeit niedrigen Preise für CO2-Verschmutzungsrechte nutzen dem Unternehmen. Dennoch fühlt sich der Konzern gerade beim Emissionshandel ungerecht behandelt. Seit Beginn der dritten Handelsperiode zu Beginn dieses Jahres müssen Energiekonzerne wie RWE für ihre Kraftwerke genauso viele Zertifikate ersteigern, wie sie Treibhausgase produzieren. Jetzt hofft der Konzern auf das Bundesverfassungsgericht.

RWE will Kohle als "Back-up"

Ein Ausstieg aus der Kohleverstromung ist für RWE kein Thema. Terium ist sich sicher: "Konventionelle Anlagen werden noch lange Zeit als Back-up-Kraftwerke gebraucht." Zwar sind die neuen Kraftwerke weniger klimaschädlich, gleichzeitig zementiert der Konzern damit seine Kohlestrategie, da ein Kraftwerk in der Regel rund 40 Jahre läuft. In Neubau will RWE allerdings nicht investieren. "Eine Ausnahme könnte – Wirtschaftlichkeit vorausgesetzt – BoAplus werden", sagte Terium. Die Bezirksregierung Köln will die Fläche für das geplante neue Braunkohlekraftwerk freigeben – und damit den Weg für den Ausstoß von 27 Millionen Tonnen CO2 im Jahr ebnen. Seit Jahren protestieren Umweltschützer gegen die Pläne des Energiekonzerns.

Dank der Kohlekraftwerke präsentierte der Essener Konzern nach dem Gewinneinbruch 2011 am Dienstag einen deutlich verbesserten operativen Gewinn für das abgelaufene Geschäftsjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um ein Zehntel auf 9,3 Milliarden Euro zu. Für 2013 sind rund neun Milliarden Euro angepeilt. Das für die Dividendenberechnung entscheidende nachhaltige Nettoergebnis blieb mit knapp 2,5 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. RWE plant eine Dividende von zwei Euro pro Aktie. Der Umsatz legte um drei Prozent auf 53,3 Milliarden Euro zu. Gleichzeitig drücken Schulden in Höhe von derzeit 33 Milliarden Euro.

Sparmaßnahmen gehen weiter

Für die Zukunft hat Terium deshalb dem Konzern erneute Sparmaßnahmen verschrieben. So sollen weitere Beschäftigte entlassen werden, rund 2.400 Stellen stehen zur Debatte. Um die Investitionen zu senken, gab Terium zudem bekannt, die Konzerntochter Dea verkaufen zu wollen. Das Ölfördergeschäft erfordere hohe Investitionen, sagte Terium. Allerdings werde das Unternehmen auch bei den erneuerbaren Energien langsamer vorankommen. Im vergangenen Jahr hat RWE nach eigenen Angaben rund eine Milliarde Euro in den Ausbau der Erneuerbaren investiert. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien – besonders der Ausbau von Onshore-Windanlagen – stieg damit 2012 um 41 Prozent auf 12,4 Milliarden Kilowattstunden. Insgesamt stieg der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung von 7,6 Prozent auf acht Prozent. "Damit haben die 'Erneuerbaren' die Kernenergie überholt", sagte Terium. Ihr Anteil sank von 7,9 Prozent auf 7,5 Prozent. Auf Profit will das Unternehmen trotz Atomausstieg nicht verzichten. Das Land Hessen hatte kürzlich vor Gericht gegen den Energiekonzern verloren und muss Schadensatz für die Abschaltung des Atomkraftwerks Biblis zahlen. Die Höhe der Forderungen werde der Konzern erst nach der schriftlichen Urteilsbegründung bekanntgeben, bestätigte der Konzernvorstand am Dienstag. 


Vorweg geht RWE bei der Energiewende nicht. (Foto: Schulze von Glaßer)

Weniger Investitionen, langsamerer Ausbau der erneuerbaren Energien – das ist der Blick in die Zukunft. Konkret werde die Erneuerbaren-Sparte RWE Innogy in diesem Jahr rund eine Milliarde Euro in erneuerbare Energie investieren, kündigte der Vorstand an. In den Folgejahren 2014 und 2015 sollen es jeweils etwa 500 Millionen Euro sein. Das ist deutlich weniger als ursprünglich geplant. Und noch ein Ausblick: Der Konzernchef forderte, in der Zukunft das umstrittene Fracking nicht auszuschließen. "Untersuchen, Erkunden, Testen sollte nicht verboten sein", sagte Terium und schloss sich damit der Meinung von Eon-Chef Johannes Teyssen an. Wenn die USA zum Selbstversorger oder sogar Exporteur von Gas würden, könne sich Europa auf Dauer nicht abkoppeln. Das sei nicht vernünftig. Allerdings sei Schiefergas keine kurzfristige Lösung für Energieprobleme in Deutschland und Europa.


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Montag, 06. August 2012, 17:22 Uhr
Antrag auf Biblis-Abriss eingereicht
RWE zieht den Rückbau des hessischen Atomkraftwerks einem "sicheren Einschluss" vor [mehr...]
Mittwoch, 27. Februar 2013, 19:45 Uhr
Atomausstieg: RWE schlägt Hessen
Im Streit um das Abschalten des Atomkraftwerks Biblis unterliegt das Bundesland vor Gericht [mehr...]
Dienstag, 14. Januar 2014, 14:12 Uhr
Biblis: Hessen muss zahlen
BildGericht: Gegen RWE verfügte Abschaltung des Atomkraftwerks nach Fukushima war rechtswidrig [mehr...]
Freitag, 29. Juni 2012, 13:36 Uhr
Erster Schritt für neues Kohlekraftwerk
Bezirksregierung Köln weist in Bergheim-Niederaußem Bauplatz für das RWE-Projekt aus [mehr...]
Donnerstag, 14. August 2014, 10:38 Uhr
RWE bettelt um Kapazitätsmarkt
BildDer Energieriese RWE stellte am Donnerstag in Essen seinen Halbjahresbericht vor. Gute Zahlen enthält er nicht. Das Kraftwerksgeschäft – bei RWE nach wie vor größtenteils fossil – bricht dem Konzern weiter weg. Vorstands-Chef Peter Terium fordert wie schon so oft einen Kapazitätsmarkt, um seine unrentablen Anlagen zu retten.
Von Susanne Scheckel [mehr...]
Mittwoch, 19. Januar 2011, 18:33 Uhr
RWE kippte Beton ins Wattenmeer
80.000 Quadratmeter Wattenmeer Befestigung sollen Ölplattform sicherer machen. Das soll nun  nachträglich genehmigt werden [mehr...]
Freitag, 28. Februar 2014, 16:14 Uhr
RWE verliert mit fossilem Geschäft
BildDie Strategie, trotz sinkender Marktmacht und des Booms der Erneuerbaren den fossilen Kraftwerkspark sogar noch auszubauen, hat RWE tief in die roten Zahlen getrieben. Mit hohen Abschreibungen vor allem auf unrentabel gewordene Kohle- und Gaskraftwerke versucht der Konzern jetzt den Befreiungsschlag – zu Lasten der Beschäftigten.
Aus Berlin Jörg Staude [mehr...]
Freitag, 01. April 2011, 09:58 Uhr
RWE will gegen Atom-Moratorium klagen
Die rechtlichen Schritte richten sich gegen die "Zwangsabschaltung" des RWE-Atomkraftwerks Biblis A in Hessen [mehr...]
Dienstag, 31. Dezember 2013, 09:17 Uhr
RWE will weiter im Wattenmeer bohren
BildDas Mineralöl-Unternehmen RWE Dea plant neue Probebohrungen vor der schleswig-holsteinischen Nordseeküste  [mehr...]
Dienstag, 06. März 2012, 17:07 Uhr
RWE: Der Kurswechsel ist versprochen
rwe-klimaallianz-aufmNach Missmanagement und Arroganz: Zum letzten Mal stellt RWE-Manager Jürgen Großmann eine Bilanz seines Atomkonzerns vor. Aber das will kaum noch einer hören. Sein Nachfolger Peter Terium will den Konzern ergrünen lassen und die Fehler der Vergangenheit korrigieren. Um dafür das nötige Investment zur Verfügung zu haben verkauft RWE Unternehmensanteile – und will Leute entlassen.
Von Nick Reimer [mehr...]
Dienstag, 15. Juni 2010, 12:34 Uhr
RWE: Neue Kohlekraftwerke unwirtschaftlich
Kohlekraftwerk_MannheimAus für neue Kohlekraftwerke in Arneburg und Niederaußem? Konzernvorstand Birnbaum jedenfalls hält neue Kohleblöcke in der EU für nicht wirtschaftlich [mehr...]
Mittwoch, 15. August 2012, 13:17 Uhr
"Hannelore findet's prima"
Großer Bahnhof in Nordrhein-Westfalen: RWE nimmt vor 400 geladenen Gästen heute sein neues Kraftwerk Neurath in Betrieb. Ungeladen sind etwa 50 Aktivisten, die gegen den neuen Klimakiller protestieren. RWE spricht vom "modernsten Braunkohlekraftwerk der Welt", die Kritiker von 16 Millionen Tonnen Kohlendioxid jährlich. Daniela Setton von der Klima-Allianz erklärt im Interview mit klimaretter.info, warum sich der Protest auf die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) fokussiert.
Interview: Nick Reimer [mehr...]
Mittwoch, 13. Juni 2012, 12:09 Uhr
AKW-Betreiber fordern 15 Milliarden
Atomkraftgegner bezeichnen die Forderung als absurd [mehr...]
Samstag, 16. Oktober 2010, 11:19 Uhr
Aktionstage starten mit Gleisbesetzung
Dreitägiger Protest im Rheinischen Braunkohlerevier: Aktivisten besetzen Gleise der Kohleversorgungsbahn zum RWE-Kohlekraftwerk Niederaußem [mehr...]
Mittwoch, 12. März 2014, 13:29 Uhr
Am Darß wird nach Erdöl gebohrt
Das Landesbergamt in Mecklenburg-Vorpommern erteilt einem deutsch-kanadischen Unternehmen die Fördererlaubnis für ein Feld an der Ostseeküste. Derzeit stammen drei Prozent des deutschen Ölverbrauchs aus heimischen Feldern. Wegen des steigenden Ölpreises werden auch Kleinlagerstätten immer attraktiver.
Von Nick Reimer [mehr...]

Werbung

Meinungen: Kommentar

Alle wollen nur Kohle

BildWer die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg in den nächsten Wochen gewinnt, ist für den Klimaschutz ziemlich schnuppe. Die Braunkohle-Tagebaue in der brandenburgischen und sächsischen Lausitz will keiner wirklich verhindern. Eine Menschenkette von fast 8.000 Menschen interessiert die Wahlkämpfer herzlich wenig.
Ein Kommentar von Susanne Götze
[mehr...]

Meinungen: Überraschung der Woche

Maßbach, Merkel und vermurkste Wirtschaftsförderung

BildKalenderwoche 34: Dass Angela Merkel UN-Generalsekretär Ban Ki Moon einen Korb gibt und lieber bei der Deutschen Industrie redet, als zum Gipfeltreffen nach New York zu fahren, kostet die Bundesregierung fast ihre ganze klimapolitische Glaubwürdigkeit, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand der Green City Energy AG und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]

mehr...

Bild
Serie

EEG 2014 – Was sich für wen ändert

Seit dem 1. August gilt das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz. Klimaretter.info erklärt Ihnen, was auf Sie zukommt, und hat nachgehakt: Was bedeutet die Novelle für Eigenstrom­verbraucher, für Windpark-Projektierer, für die Bürgerenergie-Genossenschaft oder für den Stromkonzern? [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Auf ins Klimacamp! Nur in welches?

In allen deutschen Braunkohlerevieren finden in diesem Sommer Klimacamps statt. Es geht um Begegnung, Wissens­vermittlung und Aktionen für eine echte Energiewende, aber auch um Alternativen zum Wachstums­zwang. Auch in weiteren Sommercamps lässt sich das richtige Leben im falschen ausprobieren. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Enspire Award 2014: 5.000 Euro für nachhaltige Projekte
BildDer nachhaltige Umgang mit Ressourcen und ein daraus resultierender Lebensstil werden immer wichtiger. Umweltbewusste Kunden setzen daher auf den bundesweiten Ökostromanbieter Enspire. Die Ökostrom-Marke der Stadtwerke Konstanz verbindet die Lieferung nachhaltiger Energie mit exklusiven Mehrwerten. Kunden von Enspire können finanziell durch eine Beteiligung an den Konstanzer Stadtwerken von der Energiewende profitieren. Dafür erhalten sie auf eine Mindesteinlage von 500 Euro einen festen Zinssatz von 2,5 Prozent pro Jahr. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

EEG 2014 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Staubsauger sollen fünf Kraftwerke einsparen

Mit strengen Vorgaben für die Ökodesign-Richtlinie will die EU die Energieeffizienz von Staubsaugern verbessern [mehr...]
Energie

Bild
Südafrika setzt auf Solarturm-Kraftwerke

Zwei 100-Megawatt-Solarthermie-Kraftwerke in der Provinz Nordkap geplant. Finanzierung kommt auch aus Europa [mehr...]
Protest

Bild
Greenpeace kippt Schlamm vors Rathaus

Berlin soll seinen Einfluss auf Brandenburg geltend machen und einen neuen Braunkohletagebau stoppen [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Biblis: RWE klagt auf Schadenersatz

Der Konzern will Geld vom Land Hessen für die Abschaltung des AKW Biblis nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima [mehr...]
Mobilität

Bild
Dresden hat den "Bahnhof des Jahres"

Sachsen-Metropole besitzt kundenfreundlichsten Bahnknotenpunkt einer Großstadt. Auch Hünfeld in der Rhön wird prämiert [mehr...]
Forschung

Bild
Meere vor Alaska besonders sauer

Die Versauerung der Ozeane hat drastische Auswirkungen für die Meeresbewohner. Das gefährdet auch die Fischerei [mehr...]
Umwelt

Bild
Whitehaven Coal rodet weiter für Kohle

Eigentlich wollte der australische Kohlekonzern mit dem Ausbau seines Tagebaus Maules Creek auf ein Urteil des Umweltgerichts warten [mehr...]
Wohnen

Bild
Lichtblick bietet Öko beim Heizstrom

Wer eine Nachtspeicherheizung oder eine Wärmepumpe nutzt, kann auf ein weiteres Ökostrom-Angebot zurückgreifen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Alle wollen nur Kohle

Wer die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg in den nächsten Wochen gewinnt, ist für den Klimaschutz ziemlich schnuppe. Die Braunkohle-Tagebaue in der brandenburgischen und sächsischen Lausitz will keiner wirklich verhindern. Eine Menschenkette von fast 8.000 Menschen interessiert die Wahlkämpfer herzlich wenig.
Ein Kommentar von Susanne Götze
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Nicht nur zahlen, sondern handeln"

Zum Ende des Petersberger Dialogs: Angela Merkel verspricht 750 Millionen für den Klimaschutz. Doch das reicht längst nicht aus. Die Kanzlerin soll endlich mit Taten punkten: den Emissionshandel reformieren, die erneuerbaren Energien weiter ausbauen und den Boom der Braunkohle stoppen – auch im Ausland.
Ein Standpunkt von Martin Kaiser,Klimaexperte bei Greenpeace
[mehr...]
Rezension

Bild
Handbuch analysiert Klimabewegung

Das Klimacamp im Rheinland ist beendet, das in der Lausitz steht bevor. Die Camps sind Teil der Klimabewegung. Die Menschen hinter den Transparenten und auf Gipfel-Demos eint eine Frage: Wie können wir nur gegen die wirkmächtigen Produktions- und Handlungsmuster ankommen, die so fatal für das Klima sind? Ein umfangreiches Handbuch gibt einen Überblick.
Eine Rezension von Eva Mahnke
[mehr...]
Kolumnen

nick3
Macht mal Niederaußem dicht!

Oder wenigstens Jänschwalde: Klimaschutz könnte ganz einfach sein in Deutschland. Denn der mit Abstand größte Braunkohleverstromer der Welt braucht das klimaschädlichste aller europäischen Kraftwerke überhaupt nicht – wie die Mathematik belegt.
Eine Kolumne von Nick Reimer
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Halbschatten, schwärmende Nachtspeicher und gute Nachrichten

Kalenderwoche 33: Der Kohlekonzern RWE befindet sich im Sinkflug – es geht in die richtige Richtung, findet Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]