Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Regierung beschließt Bedarf für Netze

Die Bundesregierung hat den Ende November vorgeschlagenen Plan für den künftigen Netzausbau in dieser Woche in Gesetzesform gegossen. Damit soll 2.800 Kilometern Stromautobahn der Weg geebnet werden. Umweltverbände kritisieren weiterhin den Umfang der Ausbaupläne und wehren sich gegen die Beschränkung der Klagemöglichkeiten gegen konkrete Trassenverläufe. Teil 6 der Serie 'Deutschlands Stromnetze'

Von Eva Mahnke

Manch einer schnürt vor Weihnachten noch eilig ein Geschenk zusammen, um es unter den Gabentisch zu legen. So auch die Bundesregierung, die in dieser Woche unmittelbar vor der Weihnachtspause noch hastig ihren Gesetzentwurf zum Bundesbedarfsplan für den künftigen Netzausbau in Deutschland beschlossen hat. Hierin übernimmt das Kabinett den Ende November von der Bundesnetzagentur vorgeschlagenen Entwurf zum sogenannten Netzentwicklungsplan.


Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. (Foto: Stefan Thiesen/Wikimedia Commons)

Damit bleibt es aller Voraussicht nach bei dem Vorhaben, in den kommenden zehn Jahren 2.800 Kilometer neue Stromtrassen durch die deutschen Lande zu ziehen sowie 2.900 Kilometer Leitung auszubauen. Denn durch den Bundesbedarfsplan werden den Ausbauvorhaben "energiewirtschaftliche Notwendigkeit" und ein "vordringlicher Bedarf" bescheinigt. Sprich: Sobald der Bundestag dem Plan zustimmt, kann die Notwendigkeit der darin aufgeführten Trassen nicht mehr in Frage gestellt werden. Konkret geht es um drei große Stromautobahnen, die dafür sorgen sollen, dass der Windstrom reibungslos aus Norddeutschland in die Verbrauchszentren Süddeutschlands transportiert werden kann.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) nannte das Gesetz zum Bundesbedarfsplan einen "großen Fortschritt beim dringend erforderlichen Netzausbau". Es schaffe bei allen Beteiligten Planungssicherheit, die weiteren Planungsschritte würden beschleunigt, der Netzausbau gewinne endlich an Fahrt. "So kommen wir bei der Umsetzung der Energiewende  in Deutschland einen entscheidenden Schritt weiter", sagte Rösler.

Die Opposition bezeichnete das Gesetz für den Netzausbau als überfälligen Schritt. Der Sprecher für Energiewirtschaft der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Oliver Krischer, warnte jedoch: "Nur wenn die Menschen die Notwendigkeit von bestimmten Stromleitungen nachvollziehen können, sind sie bereit, Belastungen zu akzeptieren. Die bisher bei Netzbetreibern und Planungsbehörden oft noch vorhandene Mentalität der 'Verordnung von Stromleitungen von oben' muss ein Ende haben."

Geklagt werden darf künftig nur noch vor dem Bundesverwaltungsgericht

In der Tat legt die Bundesregierung trotz aller neuen Transparenz weiterhin eher Wert auf Beschleunigung denn auf Partizipation. Der Gesetzesvorschlag sieht vor, die Klagemöglichkeiten gegen die konkreten Trassenverläufe – die mit dem jetzigen Bundesbedarfsplan noch nicht feststehen – künftig auf nur noch eine Instanz, das Bundesverwaltungsgericht, zu beschränken. Das soll die bisher üblichen jahrelangen Verzögerungen beim Trassenbau deutlich verringern.

Umweltverbände und Bürgerinitiativen kritisieren diese Einschränkung. "Dadurch wird Akzeptanz aufs Spiel gesetzt und vermutlich mehr Zeit verspielt als gewonnen", sagt der Politikchef von Germanwatch, Christoph Bals. "Was schon beim Energieleistungsausbaugesetz 2009 für massive Kritik gesorgt hat, kann jetzt beim Bundesbedarfsplan keine Lösung sein." Hier müsse im parlamentarischen Verfahren dringend nachgebessert werden. Auch NABU-Geschäftsführer Leif Miller warnt davor, dass die Beschränkung des Klageweges auf die eine Instanz beim Bundesverwaltungsgericht nicht nur bei Experten, sondern auch bei betroffenen Bürgern auf großes Unverständnis stoßen werde.


Was steht, das steht. (Foto: Schulze von Glaßer)

Auch der Umfang des zusätzlichen Netzausbaus stößt weiterhin auf Kritik. Unklar sei etwa, so Christoph Bals von Germanwatch, wie sich Lastmanagement, Energieeffizienz oder der verzögerte Ausbau der Windenergie auf hoher See auf den Netzausbaubedarf auswirken. Von all diesen Faktoren hängt ab, wie viele neue Leitungen überhaupt gebraucht werden. Je stärker etwa die deutsche Wirtschaft gezwungen wird, in Maßnahmen zur Reduzierung ihres Energieverbrauchs zu investieren, desto weniger Übertragungskapazitäten sind erforderlich. "Sollte sich herausstellen, dass weniger Leitungen notwendig sind als jetzt angenommen, muss der Bundesbedarfsplan zügig angepasst werden", fordert Bals. Zwar hatte die Bundesnetzagentur eine ursprünglich von den Netzbetreibern vorgeschlagene vierte Stromautobahn durch Ostwestfalen und Hessen zunächst nicht genehmigt. Endgültig vom Tisch ist diese damit aber noch nicht. Mindestens alle drei Jahre muss die Bundesregierung eine überarbeitete Fassung des Bundesbedarfsplans vorlegen.

Serie: Deutschlands Stromnetze

Teil 1: Netzbetreiber – die stillen Profiteure von Heinz Wraneschitz
Teil 2: Intelligenz für die nächsten 10 Minuten von Daniela Becker
Teil 3: Der Plan für Netzentwicklung steht von Eva Mahnke
Teil 4: Strom-Krimi im Norden von Haidy Damm 
Teil 5: Stromnetze leiten auch Interessen von Benedikt Bastong 


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Montag, 26. November 2012, 17:30 Uhr
Der Plan für den Netzausbau steht
Mit der Übergabe des Netzentwicklungsplans an die Bundesregierung steht jetzt der grobe Rahmen für den Ausbau des deutschen Stromnetzes in den kommenden zehn Jahren. Die Bundesnetzagentur hat die Pläne der Netzbetreiber noch einmal ordentlich gekürzt: Statt 3.800 Kilometern sind erst einmal nur 2.800 Kilometer genehmigt. Teil 3 der Serie 'Deutschlands Stromnetze'
Von Eva Mahnke [mehr...]
Dienstag, 10. Juli 2012, 13:53 Uhr
Hunderte Stellungnahmen zum Netzausbau
Noch bis Mitternacht können Bürger und Organisationen den sogenannten Netzentwicklungsplan kommentieren. Die Bundesnetzagentur hat eine eigene Plattform zum Netzausbau online gestellt [mehr...]
Dienstag, 04. November 2014, 11:05 Uhr
"Stromautobahnen" weiter im Stau
BildHeute Vormittag wollten die vier großen Netzbetreiber Details ihres überarbeiteten Netzentwicklungsplans veröffentlichen. Das verzögert sich offenbar, wie Nachfragen von klimaretter.info ergaben, bis in den Nachmittag. Nach dem, was über die Pläne bisher bekannt wurde, sind große Überraschungen aber kaum zu erwarten.
Aus Berlin Jörg Staude [mehr...]
Mittwoch, 19. September 2012, 13:28 Uhr
BUND fordert Prüfung des Netzausbauplans
Ausbaubedarf werde zu hoch angesetzt, kritisiert die Umweltorganisation [mehr...]
Dienstag, 03. Juli 2012, 15:59 Uhr
Der Kampf um Trassen-Kilometer
Ohne Ausbau des Stromnetzes ist die Energiewende nicht zu haben. Umstritten ist jedoch, wieviele Kilometer neue Trassen das Land braucht. Die Übertragungsnetzbetreiber gehen von 3.800 Kilmetern aus. Der BUND wirft ihnen vor, die Zahlen künstlich hochzurechnen. Die Mitnutzung des Stromnetzes der Deutschen Bahn könnte das Problem mildern, hätte aber einen hohen Preis.
Von Eva Mahnke [mehr...]
Dienstag, 16. Oktober 2012, 14:26 Uhr
Intelligenz für die nächsten 10 Minuten
Der wachsende Anteil von Wind und Sonne im Stromnetz stellt die Netzbetreiber vor immer größere Herausforderungen. Um Versorgungssicherheit garantieren zu können, brauchen sie ausgeklügelte Wettervorhersage-Systeme für das schwankende Stromangebot der Erneuerbaren. Unter anderem setzen die Netzbetreiber auf "künstliche Intelligenz", Systeme, die aus den Prognosefehlern der Vergangenheit lernen können. Teil 2 der Serie 'Deutschlands Stromnetze'
Aus München Daniela Becker [mehr...]
Mittwoch, 11. Juli 2012, 14:01 Uhr
Jetzt schriftlich: Netzkosten übertrieben
Dass sich ein Großprojekt wie der Ausbau des Stromnetzes nicht mehr ohne Bürgerbeteiligung realisieren lässt, haben die Netzbetreiber verstanden. Bei ihrem "Konsultationsverfahren" konnte sich jeder Bürger bis gestern Nacht 23.59 Uhr äußern, rund 1.000 Eingaben kamen zusammen. Doch wenn es darum geht, die Kosten zu beziffern, sieht die Sache ganz anders aus, wie aus einem Schreiben der Bundesnetzagentur hervorgeht.
Von Verena Kern [mehr...]
Dienstag, 01. Oktober 2013, 07:40 Uhr
Netz: Die Zeche zahlt der Verbraucher
FotoOffiziell soll das Stromnetz erweitert werden, um immer mehr Ökostrom aufnehmen zu können. Inoffiziell aber geht es darum, auch weiterhin große Mengen Kohlestrom zu transportieren. Für die Verbraucher bedeutet das Mehrkosten von 20 Milliarden Euro. Den Energieexperten Lorenz Jarass bringt das auf die Palme. Er wirft Netzbetreibern und Bundesnetzagentur unsinnige und ökonomisch falsche Planungen vor.
Aus Frankfurt am Main Joachim Wille [mehr...]
Sonntag, 05. August 2012, 11:22 Uhr
Rösler sägt auch weiter am Naturschutz
Wirtschaftsminister wiederholt: Für Netzausbau sollen Umweltvorgaben gelockert werden [mehr...]
Samstag, 11. Oktober 2014, 13:09 Uhr
Anschluss an Europas größte Batterie
BildBehörde genehmigt Stromtrasse von Deutschland nach Norwegen. Dortige Wasserkraftwerke sollen deutschen Ökostrom speichern [mehr...]
Sonntag, 08. Juli 2012, 15:40 Uhr
Bauernverband gegen Netzausbauplan
Fonds für die Entsiegelung von Ausgleichsflächen in Höhe von 1 Milliarde Euro gefordert [mehr...]
Montag, 06. Mai 2013, 10:55 Uhr
Bundesnetzagentur versprüht Optimismus
  FotoDie Bundesnetzagentur hat ihren Jahresbericht 2012 veröffentlicht. Eine Botschaft: Der geplante Ausbau der Strom- und Gasnetze wird ein kostenspieliges Unterfangen [mehr...]
Donnerstag, 31. Mai 2012, 07:19 Uhr
Bürger, beim Netzausbau mitmachen!
Deutsche Umwelthilfe veröffentlicht zum Netzausbauplan den "Plan N" - über gute fachliche Praxis [mehr...]
Samstag, 25. Februar 2012, 11:22 Uhr
Das Nadelöhr auf hoher See
Die Offshore-Ambitionen der Bundesregierung und der tatsächliche Ausbau der Windenergie auf der See klaffen weit auseinander. Investoren, Netzbetreiber, Ämter und Projektentwickler beschuldigen sich gegenseitig, an der Verschleppung schuld zu sein. Was ist dran an den Vorwürfen?
Von Eva Mahnke [mehr...]
Mittwoch, 28. März 2012, 07:06 Uhr
Empfehlungen für schlaue Netze
Energiewirtschaft sowie Elektronik- und Elektrotechnikindustrie stellen ihre Ansatzpunkte für den Aufbau intelligenter Verteilnetze vor [mehr...]

Werbung

Meinungen: Rezension

Kino mit veganer Mission

BildBeim achten "Green Me"-Filmfestival am Wochenende in Berlin feierte "Los Veganeros" Premiere. In dem wenig subtilen Spielfilm wollen Veganer den Chef einer Fleischproduktion entführen. Ob der Film den Zuschauern die vegane Ernährung nahebringen kann, muss ernsthaft bezweifelt werden.
Eine Filmkritik von Maximilian Staude
[mehr...]

Meinungen: Überraschung der Woche

"Wilder" Wahlkampf, nukleare Schwarzbauten und fossile Tagträume

BildKalenderwoche 4: Die Brunsbüttel-Entscheidung des Bundes­verwaltungs­gerichts ist ein weiterer Meilenstein für die Anti-AKW-Bewegung, sagt Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. Aber nicht nur Brunsbüttel fehlte die richtige Genehmigung, auch andere AKW sind eigentlich illegal. [mehr...]

mehr...

Bild
Serie

Das kommt auf Deutschland zu

Klimawandel auch bei uns: Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Die Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen sind erheblich. Was uns erwartet und was jetzt geschehen muss. [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Kein EU-Geld für neue AKWs!

Gegen EU-Subventionen für ein neues britisches Atomkraftwerk senden die Elektrizitätswerke Schönau eine offizielle Beschwerde an die Europäische Kommission. Mit einer Kampagne ruft der Ökostromanbieter aus dem Schwarzwald nun zur Unterstützung auf. Im Internet kann sich jeder der Beschwerde anschließen. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Zurzeit finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Lima ermöglicht. [mehr...]

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Klimawandel prägt Profil der TerraTec 2015
BildDie Herausforderungen des Klimawandels prägen die am 27. Januar beginnende Traditions-Messe TerraTec in Leipzig. Die regionale Anpassung zum Beispiel an extreme Wetterereignisse ist eines der drei Leittthemen der Messe. [mehr...]

Werbung


Neues vom Kooperationspartner
Erneuerbare als Urlaubsattraktion
BildWer einen Urlaub bucht, wünscht sich meist naturnahe Erholung in reizvoller Landschaft. Bürgermeister und Tourismusmanager fürchten deshalb, Windkraft-, Solar- und Biogasanlagen könnten Urlaubsgäste abschrecken. Aktuelle Umfragen zeigen jedoch: Erneuerbare-Energie-Anlagen haben ein positives Image und fügen sich sinnvoll in Tourismuskonzepte ein. Immer mehr deutsche Urlaubsregionen vermarkten ihre Erneuerbaren-Projekte als Reiseziele. So bietet die Stadt Schmallenberg im Sauerland eine Radroute, die über das ganze Spektrum der regenerativen Energien informiert. [mehr...]

Maxatomstrom: Maximale Atom-Propaganda

Wenn das Thema nicht so ernst wäre, könnte man schallend lachen. Und zugegeben, wir hielten die Website auf den ersten Blick für eine Persiflage. Doch offenbar ist es ein reales Angebot, was ein paar Augsburger sich da ausgedacht haben: Sie[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Klimawandel vor der Tür - Deutschland passt sich an
Degrowth 2014
 - Kongress der Wachstumskritiker
EEG 2014
 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Weltgrößtes Biogas-Treffen in Bremen
Bild"Innovation statt Krise" ist das Motto für die "Biogas – 24. Internationale Jahrestagung und Fachmesse". Das weltgrößte internationale Biogastreffen findet vom 27. bis 29. Januar auf dem Messegelände Bremen statt. [mehr...]

Klimakonferenz-Specials

Was Lima wert ist - Meinungen und Analysen
Lima Dezember 2014 - COP 20 in Peru
Lima-Countdown - Die Welt vor Lima
New York September 2014 - Der Ban-Ki-Moon-Gipfel
Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien

Werbung

Facebook-Empfehlungen

klimaretter.info auf Twitter

klimaretter.info Newsletter

klimaretter.info Newsfeed

Hier gehts zu einer Übersicht unserer Newsfeeds


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Proschim soll aufgegeben werden

Die Stadtverordneten von Welzow wollen einen früheren Beschluss zum Erhalt des Ortes revidieren [mehr...]
Energie

Bild
USA und Indien wollen Energiekooperation

Die USA wollen das zweitgrößte asiatische Land bei erneuerbaren Energien, aber auch bei der Atomkraft unterstützen [mehr...]
Protest

Bild
Schmähpreis an Chevron

Der Ölkonzern bekommt in Davos den letzten "Public Eye Award" als verantwortungslosestes Unternehmen verliehen [mehr...]
Wirtschaft

Bild
Ex-Dena-Chef geht zu Getec

Stephan Kohler, bisher Geschäftsführer der Deutschen Energieagentur, hat eine neue Aufgabe beim Magdeburger Energiedienstleister [mehr...]
Mobilität

Bild
8.522 neue Elektroautos

Eine Studie macht Vorschläge, um das Elektromobilitätskonzept der Bundesregierung zu verbessern [mehr...]
Forschung

Bild
Amtlich: Österreich geht der Schnee aus

"Snowpat"-Projekt der Universität Innsbruck zeigt Gefahr für Tourismus und Wasserkraft [mehr...]
Wohnen

Bild
"Schlüsselbranche" für den Klimaschutz

Bundesbauministerin Hendricks kündigt 200 Millionen Euro mehr für CO2-Gebäudesanierungsprogramm an [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Keine Panik, aber Aufklärung

Das Atomkraftwerk Brunsbüttel verliert die Betriebs­genehmigung als Zwischenlager. Die Risiken für einen möglichen Terroranschlag seien fehlerhaft ermittelt worden, heißt es in der Begründung. Die Lager sollten nun auf ihre Sicherheit genau untersucht und gegebenenfalls nachgerüstet werden. Deutschland muss sein Atom-Problem endlich in den Griff bekommen.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte

Bild
Elektroautos sind "Trojaner"

Der Elektroantrieb ist nicht die Antwort auf alle Verkehrsprobleme, das muss er auch nicht sein. Wichtig ist die Elektromobilität aber als Leitbegriff zum Einstieg in eine neue Verkehrswelt. Fundmentalkritik reduziert Elektromobilität auf Energiebilanz und Antriebstechnik. Damit verkennt sie die Macht der Idee und nimmt den Schwung aus einer hilfreichen Entwicklung.
Ein Standpunkt von Christian Scherf, InnoZ
[mehr...]
Rezension

Bild
Schöne grüne Welt

Das "Green Me"-Festival soll so etwas wie eine "grüne Berlinale" sein. Ein alternatives Filmfestival, bei dem die Rettung des Planeten im Vordergrund steht. Daraus geworden ist der endgültige Beweis, dass "öko" im Mainstream angekommen ist.
Eine Festivalkritik von Susanne Schwarz
[mehr...]
Kolumnen

Bild
Checkliste für Weltenretter!

Juchuu, ich bin ein Ökochampion! Ich habe eine Nachhaltigkeits-Checkliste abgearbeitet: Was der Einzelne tun kann, um die Welt zu retten. Und siehe da, 20 von 25 Punkten erfülle ich bereits. Doch leider ist die Chance für ein "ökosoziales Wirtschaftswunder" auch bei Beherzigung aller 25 Punkte nicht besonders groß.
Eine Kolumne von Georg Etscheit
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
"Wilder" Wahlkampf, nukleare Schwarzbauten und fossile Tagträume

Kalenderwoche 4: Die Brunsbüttel-Entscheidung des Bundes­verwaltungs­gerichts ist ein weiterer Meilenstein für die Anti-AKW-Bewegung, sagt Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. Aber nicht nur Brunsbüttel fehlte die richtige Genehmigung, auch andere AKW sind eigentlich illegal. [mehr...]