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Wechseln Sie den Stromanbieter

Wählen Sie einen "echten" Ökostrom-Lieferanten!

windrad_bee Davon gibt es derzeit nur fünf bundesweite, nämlich die Elektrizitätswerke Schönau, Greenpeace Energy, Naturstrom, Lichtblick und Polarstern (Wechselformulare finden Sie am Fuß dieser Seite). Dagegen sind der "Natur-Tarif" Ihres örtlichen Energieversorgers oder auch "grüne" Kampfpreis-Angebote anderer Anbieter bloß ein Trick, um Sie von wirksamem Klimaschutz abzuhalten. Während nämlich die unabhängigen Ökostrom-Firmen Ihr gutes Stromgeld zumindest teilweise in den Bau neuer Anlagen zur sauberen Energieerzeugung investieren, landet bei den anderen Angeboten der Profit doch wieder in derselben Kasse wie die Gewinne aus umweltschädlichem Kohle- und Atomstrom. Und finanziert dann doch wieder klimafeindliche Neu-Investitionen mit.

Die großen Stromversorger planen immer noch den Bau neuer Kohlekraftwerke. Lassen Sie das nicht zu! Machen Sie den Energiekonzernen Beine! Wechseln Sie zu einem echten Öko-Stromanbieter! Seit den letzten Preiserhöhungen kann man damit sogar oft noch Geld sparen. Welcher der fünf von uns empfohlenen Öko-Anbieter der günstigste für Sie ist, können Sie mit einem Vergleichsrechner von Naturvolt oder von Robin Wood ermitteln.

Hier haben wir für Sie die Wechselformulare zusammengestellt:

logo_ews "Atomstromlos, klimafreundlich, bürgereigen", lautet der EWS-Slogan. Eine Initiative, die sich nach Tschernobyl gründete, übernahm vor zehn Jahren die Stadtwerke ihres Ortes. Sie fördert gezielt den Bau neuer Öko-Kraftwerke, der Kunde kann durch Aufschlag eines "Sonnencent" auf die Stromrechnung zusätzlich dabei helfen.   >> hier Formular

ge_logo_web_210x140_claimAuch Greenpeace Energy will nicht nur sauberen Strom liefern, sondern die Strukturen des Energiemarktes grundlegend ändern. Das Projekt ist als Genossenschaft organisiert, über eine Tochterfirma baut Greenpeace Energy selbst neue Wind-, Wasser-, Biomasse- und Solaranlagen.   >> hier Formular zum Ausdrucken (Und hier ist ein direkter Wechsel per Online-Formular möglich.)

logo_lichtblick Lichtblick wurde vor zehn Jahren in Hamburg als unabhängiger Energieversorger gegründet und ist heute mit mehr als 600.000 Kunden der Marktführer im Ökostrom-Sektor.   >> hier Formular (Auch zu Lichtblick kann man papierlos per Internet wechseln, klicken Sie hier.)

logo_naturstrom Die Gründer der Naturstrom AG, dem nach eigenen Angaben "ersten unabhängigen Ökostrom-Handelsunternehmen Deutschlands", stammen aus Umweltverbänden wie BUND, Naturschutzbund oder Eurosolar. Auch bei Naturstrom können Sie freiwillig mehr zahlen und so den Bau neuer Öko-Kraftwerke beschleunigen. Hier das Online-Formular von Naturstrom.

logo_polarsternPolarstern verbindet 100 Prozent Ökostrom und Ökogas mit direkter Entwicklungshilfe: Für jeden Kunden verhilft Polarstern einer Familie in einem Entwicklungsland zu sauberer Energie. Außerdem investiert Polarstern mit jeder verkauften KIlowattstunde in neue europäische Ökokraftwerke und fördert damit den Ausbau der erneuerbaren Energien. Jeder kann innerhalb von fünf Minuten hier wechseln.

Sie können das jeweilige Formular (PDF-Datei) gleich hier herunterladen, ausdrucken, ausfüllen, abschicken – fertig. Wie gesagt, es dauert höchstens fünf Minuten. Im übrigen ist gesetzlich geregelt, dass der Wechsel ohne Lieferunterbrechungen funktioniert.

Weitere Infos bieten die Öko-Stromer unter einer gemeinsamen Gratis-Hotline: 0800 / 762 68 52 (werktags 9 bis 17 Uhr).

Und wenn Sie dann noch hier klicken, wird Ihre Tat im Klimaretter-Zähler registriert.

Ich habs getan:

 

Foto: BWE

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Meinungen: Kommentar

Informationen sind keine Bloßstellung

FotoDas Umweltbundesamt hat eine Broschüre zur Debatte um den Klimawandel veröffentlicht und dabei auch bekannte Klima"skeptiker" namentlich genannt. Seitdem ist der Teufel los. Von "Übereifer" des UBA ist die Rede und von "Bloßstellung", das Amt wird gar mit der Reichskulturkammer der Nazis verglichen. Geht's noch?
Ein Kommentar von Verena Kern
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Meinungen: Kommentar

Ein Herz für Klimaskeptiker

FotoEtwas übereifrig war das Umweltbundesamt bei der Erarbeitung einer neuen Broschüre. Der Titel "Und sie erwärmt sich doch – Was steckt hinter der Debatte um den Klimawandel?" lässt erahnen, auf welcher Seite das Amt steht. Neben Fachfragen werden aber auch die sogenannten Klimaskeptiker ins Visier genommen.
Ein Kommentar von Laura-Sophia Schulz und Susanne Ehlerding
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Aufruf!
Ihr Wunschzettel zur Bundestagswahl

Bundestagswahl DeutschlandkarteIm Herbst wird gewählt. Was erhoffen Sie sich für die Energie- und Klimapolitik? Schreiben Sie uns das in einem Satz (oder Wort). Einiges veröffentlichen wir in unserem Wahl-Dossier ab Juni. Außerdem verlosen wir drei Bücher "Wir Klimaretter. So ist die Wende noch zu schaffen." Auf gehts! [E-Mail klimaretter.info]

Industrieanlage
Serie

Die Debatte zur Zukunft des EEG

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Doch nun ist eine grundlegende Reform (über-)fällig. Die Frage ist nur – wie? klimaretter.info hat Fachleute um ihre Vorschläge gebeten. [mehr...]


Aktion des Monats

Umweltzerstörer nach Den Haag!

Extreme Umwelt­zerstörung ist ein Verbrechen gegen das friedliche Zusammen­leben. Ein solcher Ökozid soll künftig vor den Internationalen Strafgerichtshof gebracht werden können. Eine Million Unterschriften sind dafür nötig. [mehr]

In eigener Sache
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Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung! [hier...]

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Deutsche Post: Ein Trick namens RECS

Die Zeiten, in denen die Deutsche Post noch die Deusche Post war, sind längst vorbei. Heute heißt die Deutsche Post DHL und ist nicht mehr einfach nur der Arbeitgeber für die Postboten, sondern – Eigenwerbung – „der weltweit führende Post-[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

EEG 2.0 - Die Debatte zur Zukunft des EEG
Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Die Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen-ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP18
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13


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Ein Kommentar von Verena Kern
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Standpunkte

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Die Lehren von Tschernobyl

Atommüll ist gefährlich, sagen nun viele CDUler, damit in ihrem Bundesland nicht nach einem Endlager gesucht wird. Scheinheiliger geht’s nicht. Wenn niemand die Abfälle will, dann muss auch Schluss sein mit Atomstrom. Die einzig sinnvolle Lösung heißt: So schnell wie möglich vom Atomzeitalter ins Solarzeitalter!
Ein Standpunkt von Franz Alt
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Rezension


Fundgrube zur Sonnenstrom-Revolution

Alte Schätze neu gelesen: 19 Jahre nach dem Tod des Autors ist dieses Buch hochaktuell. Das in vielfacher Hinsicht außergewöhnliche "Sonnenbuch" schließt eine Lücke in der Solarforschung. Die zum Teil schon 40 Jahre alten Texte beschreiben die Energiewende in ihren technischen, kulturellen, sozialen, gesellschaftlichen und ethischen Dimensionen.
Eine Rezension von Franz Alt
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Kolumnen


Fragen statt predigen

Wenn schon genug gesagt ist und trotzdem noch immer nichts geschieht, dann helfen nur Fragen weiter. Zum Beispiel diese: Glauben Sie, dass Sie sich ändern können? Wenn ja, warum fangen Sie dann nicht damit an?
Von Kerstin Höpner-Miech
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Überraschung der Woche

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Ruinöse Preise, die Kohlelobby und Merkels Scheinheiligkeit

Kalenderwoche 16: Die Entscheidung des Europaparlaments gegen eine – ohnehin viel zu kleine – Reform des Emissionshandels ist vor allem für die deutsche Energiewende ein schwerer Schlag, sagt Gero Lücking, Vorstand des Ökostrom-Anbieters Lichtblick und Herausgeber von klimaretter.info [mehr...]