Rot-Rot-Grün in Düsseldorf geplatzt
Eine rot-rot-grüne Regierung wird es in Nordrhein-Westfalen nicht geben: Das erklärte SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft nach dem Sondierungsgespräch mit den Linken am Donnerstag. Jetzt diskutieren SPD und CDU über eine Große Koalition und pokern um die Führung in NRW. Im ZDF-"Morgenmagazin" erneuerte Kraft allerdings indirek ihr Gesprächsangebot an die FDP. Die Liberalen seien bislang ihrer demokratischen Verantwortung, mit ihrer strikten Verweigerung Gespräche mit SPD und Grünen aufzunehmen, in keiner Weise gerecht geworden. "Ich weiß nicht, ob sich die FDP noch mal rührt, ich bin da sehr gespannt", sagte Kraft.

Für Rot-Grün allein hatte es bei der NRW-Wahl nicht gereicht. (Foto: Screenshot)
Nachdem die FDP Verhandlungen mit SPD und Grünen eine Absage erteilt hatte, setzten die Vertreter von Rot-Rot-Grün in Düsseldorf am Donnerstag Sondierungsgespräche an. Einig wurde man sich offensichtlich nicht: Ein Grund für das Scheitern der Gespräche sei der Umgang der Linken mit ihrer DDR-Vergangenheit gewesen, sagte Kraft. "Wir haben den Eindruck gewonnen, dass es für ein Bündnis nicht reicht", äußerte sich auch Grünen-Landeschefin Sylvia Löhrmann.

Wahl-Zirkus in NRW: Derzeit sprechen SPD und CDU über eine Große Koalition - unter Rüttgers? (Foto: CDU)
Die CDU ließ bereits verlauten, eine Große Koalition könne es nur mit Rüttgers als Ministerpräsidenten geben. SPD-Spitze Kraft betonte dagegen, die CDU sei für ihre Politik abgewählt worden. Bei den Gesprächen gehe es jedoch nicht um die Vergabe konkreter Posten, sondern um die"Zielsetzungen" für NRW.
© wir-klimaretter.de/as
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Die SPD-Landesvorstand spricht sich gegen Koalition mit Rüttgers CDU ab. Kraft lehnt sowohl Minderheitenregierung als auch Neuwahlen ab
In Düsseldorf unterzeichnen SPD-Landeschefin Hannelore Kraft und Grünen-Landesspitze Sylvia Löhrmann den Koalitionsvertrag für eine rot-grüne Minderheitsregierung
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Linken-Politikerin: Energiekonzerne spekulieren darauf, Reaktoren wieder anzufahren
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Brandenburgs Wirtschaftsminister Christoffers fordert, den Klageweg für CCS zu verkürzen. Das sei notwendig, um den Baubeginn des Vattenfall-Pilotprojekts in Jänschwalde nicht zu verzögern
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