Werbung

Preise .info-Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Gutachten-Schlacht um längere Akw-Laufzeiten

Ein Ausstieg aus dem Atomausstieg brächte deutlich niedrigere Strompreise, versprach erst kürzlich die Industrielobby BDI. Mit zweifelhaften Argumenten, wie ein genauer Blick zeigt. Nun melden sich die Stadtwerke mit einer Studie zu Wort - und warnen, längere Akw-Laufzeiten wären eine "massive Behinderung" für Wettbewerb und klimaschonenden Kraftwerke

VON TORALF STAUD

Erst im Herbst will die Bundesregierung ein Energiekonzept erarbeiten und über längere Akw-Laufzeiten entscheiden, aber die verschiedenen Interessenverbände bringen sich längst in Stellung. Atomlobby und Umweltverbände natürlich, aber auch der Bundesverband der Deutschen Industrie oder die Stadtwerke. Während der BDI Anfang Januar mit der Aussicht auf deutlich niedrigere Strompreise für den Weiterbetrieb der Reaktoren warb, halten nun acht große Stadtwerke mit einem eigenen Gutachten entgegen: Ein Ausstieg aus dem Atomausstieg, warnen sie, würde den Wettbewerb auf dem Strommarkt und Investitionen in neue Kraftwerke "massiv behindern".

bruckner_1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rund achtzig Prozent des deutschen Kraftwerksparks besitzen heute die vier Stromriesen ("Verbundunternehmen"). Ohne Atomausstieg werden sie auch 2025 noch über zwei Drittel verfügen - und es bleibt viel weniger Raum für den Zubau neuer, klimaschonender Erzeugungskapazitäten   (Grafik: Bruckner)

Man wolle eine Diskussion über die wirtschaftspolitischen Folgen längerer Akw-Laufzeiten anstoßen, sagt Thomas Bruckner, Professor für Energiemanagment und Nachhaltigkeit an der Universität Leipzig. Im Auftrag der 8KU, einem Verbund großer Stadtwerke etwa aus München, Nürnberg, Mannheim, Leipzig und Hannover, hat er die Auswirkungen auf den Strommarkt durchgerechnet: Die vier Energieriesen Eon, RWE, Vattenfall und EnBW beherrschen nämlich noch immer rund 80 Prozent der Kraftwerkskapazitäten – und können damit nach Ansicht vieler Kritiker die Strompreise manipulieren. Werden ihre Reaktoren wie unter Rot-Grün vereinbart abgeschaltet, sänke der Marktanteil bis 2025 auf 52,6 Prozent. Kippt aber nun Schwarz-Gelb den Atomausstieg, so Bruckner, würde das Vierer-Oligopol in fünfzehn Jahren immer noch mehr als 66 Prozent der deutschen Erzeugung beherrschen – mit allen negativen Folgen.

Längere Akw-Laufzeiten: 57 Milliarden Euro mehr für die Großkonzerne und drei Milliarden weniger für die Stadtwerke

Die Stadtwerke, aber auch andere Newcomer auf dem deutschen Markt, haben in den vergangenen Jahren für Milliardensummen neue Kraftwerke gebaut. "Wir sind von einem Atomausstieg ausgegangen und haben dementsprechende Investitionsplanungen gemacht", sagt etwa Albert Filbert, Vorstandschef der Stadtwerke Darmstadt, deren Tochter Entega einer der größten deutschen Ökostromanbieter ist. Nach Angaben des Stadtwerkverbandes VKU sind derzeit weitere Projekte im Volumen von 6,4 Milliarden Euro im Bau oder im konkreten Genehmigungsverfahren. Neben Windparks sind das vor allem dezentrale Erdgas-Kraftwerke, die zugleich Wärme und Strom produzieren und deshalb hocheffizient sind. Sie sind flexibel regelbar und damit die ideale Ergänzung zur schwankenden Windkraft – doch wegen ihrer relativ hohen Kosten würden diese Gaskraftwerke voraussichtlich als erste durch länger laufende Akw vom Markt verdrängt. Die Bruckner-Studie prognostiziert den Stadtwerken Einnahmeverluste von mehr als drei Milliarden Euro, die vier Stromriesen dagegen könnten sich über 57 Milliarden Euro Zusatzeinnahmen freuen, wenn ihre Akw acht Jahre weiterlaufen dürfen.

Auf die Kehrseiten eines Ausstiegs aus dem Atomausstieg haben vor den Stadtwerken bereits das Bundeskartellamt oder die Monopolkommission der Bundesregierung hingewiesen. Doch in dem BDI-Gutachten von Anfang Januar war von nichts dergleichen die Rede; es konzentrierte sich stattdessen auf das Versprechen zusätzlicher Jobs und einer Dämpfung des Strompreisanstiegs um 25 Prozent. Doch bei Prognosen lohnt stets ein Blick auf die zugrundeliegenden Annahmen. Vor zwei Jahren etwa sorgte eine Warnung der Deutschen Energieagentur (dena) vor einer „Stromlücke“ für Furore, Gegengutachten von Greenpeace oder dem Umweltbundesamt wiesen hinterher auf zweifelhafte Methodik hin. Die Stadtwerke-Studie kommt denn auch auf niedrigere Preisvorteile durch verlängerte Akw-Laufzeiten – unter anderem weil sie sich auf Spotmarktpreise der Strombörse stützt, die BDI-Berechnungen hingegen auf Großhandelspreise für Grundlaststrom, also eine engere Datenbasis. Natürlich würden diese Preise niedriger liegen, wenn durch die Akw mehr Grundlaststrom auf dem Markt sei, sagt Thomas Bruckner, aber er sei "skeptisch, ob davon viel bei den Endkunden ankommt".

vku_umwelt_kl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Mit Plakatmotiven wie diesem werben die Stadtwerke seit einigen Monaten für sich - selbstbewusster als früher melden sie sich nun auch in politischen Debatten zu Wort   (Grafik: www.meine-stadtwerke.de)

Das nämlich wäre der Haupteffekt längerer Reaktorlaufzeiten: ein purer Stromüberfluss. Auch die BDI-Studie räumt ein, dass Deutschland "langfristig Nettostromexporteur bleibt", wenn die Akw wirklich am Netz bleiben sollten. Die Studie erwähnt richtigerweise, dass niedrigere Preise eine "höhere Stromnachfrage" zur Folge haben werde. Doch bei der Berechnung des angeblichen Preisvorteils für Privatkunden von 144 Euro pro Haushalt wird von konstantem Verbrauch und "einer preisinelastischen Nachfrage" ausgegangen. Dies aber steht nur in einer Fußnote.

Weiterhin verspricht der BDI, die Preise für CO2-Zertifikate im EU-Emissionshandel würden durch einen Weiterbetrieb der Akw deutlich sinken. Das klingt erstmal plausibel, weil die Reaktoren fossile Kraftwerke auf Gas- oder Kohlebasis ersetzen würden. Damit würde das EU-weite Gesamtbudget für Kohlendioxid-Emissionen entlastet, die Zertifikate wären weniger knapp und damit auch weniger teuer. Doch die Autoren von den Instituten R2B und EEFA in München und Münster, die das Papier für den BDI schrieben, ignorieren den politischen Rahmen: Bei der Festlegung des deutschen CO2-Budgets war der Atomausstieg einkalkuliert worden. Kippt dieser nun, dürfte auf EU-Ebene logischerweise auch neu über die Emissionsobergrenzen diskutiert werden. Wie der Emissionshandel nach 2020 aussieht, ist völlig offen – trotzdem prognostiziert die BDI-Studie Preissenkungen bei CO2-Zertifikaten bis 2030.

Die Stadtwerke wollen beim schwarz-gelben Energiekonzept mitreden - das sei "selbstverständlich", heißt es im Umweltministerium

"Innovative Technologien", warnt Stadtwerke-Gutachter Bruckner, würden durch eine Laufzeitverlängerung "deutlich erschwert". Und das gelte nicht nur für Erdgas- oder neue Kohlekraftwerke, die schlicht teurer sind als längst abgeschriebene Atommeiler. Für Windparks dürfte es schwerer werden, zu jedem Zeitpunkt all ihren sauberen Strom loszuwerden – weil die schwer regelbaren Reaktoren das Netz mit einer festen Menge Atomenergie verstopfen. Auch die CCS-Technologie zur Abscheidung von Kohlendioxid in Kohlekraftwerken, so Bruckner, könnten Probleme bekommen: Diese Investitionen rechnen sich nämlich nur, wenn CO2-Zertifikate teuer sind – auf dem vom BDI vorhergesagten Preisniveau wären sie unrentabel.

Thomas Bruckner nennt in seiner Studie mehrere "energiepolitische Handlungsoptionen", mit denen sich die negativen Folgen einer Laufzeitverlängerung mildern ließen: "angebotsseitige Belastungen" wie eine Steuer auf Brennelemente, eine Sondergewinnabgabe für die Akw-Betreiber oder auch der Zwang, im Gegenzug für das Weiterlaufen der Reaktoren andere Kraftwerkskapazitäten abzugeben. Den Stromkonzernen dürfte keine davon so richtig gefallen.

Eine "breite Debatte" und einen "transparenten Prozess" fordern die Stadtwerke jedenfalls, bevor Schwarz-Gelb über längere Reaktor-Laufzeiten entscheidet. Als Zeichen seines gewachsenen Selbstbewusstseins verlangt der VKU, bei den Gesprächen für das künftige Energiekonzept mit am Tisch zu sitzen – aus dem Bundesumweltministerium heißt es dazu, dies werde "selbstverständlich" geschehen. Die Akw-Betreiber dürfen sich wohl auf anstrengende Verhandlungen einstellen.

Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Werbung

Dies könnte Sie auch interessieren:

Donnerstag, 28. Oktober 2010, 14:43 Uhr
Bundestag beschließt längere Laufzeiten
Menschenkette vor dem Reichstag, Aktivisten auf dem Dach der CDU-Zentrale und Public Viewing vor dem Brandenburger Tor: Der Bundestag hat am Donnerstag mit dem Energiekonzept auch die Verlängerung der Akw-Laufzeiten beschlossen. Manierlich ging es dabei nicht zu.
Aus Berlin Sarah Messina [mehr...]
Montag, 06. September 2010, 11:56 Uhr
Energiekonzept: Der "große Wurf"
haushaltbegleitgesetz-regierungonlineIn einem Rutsch hat Schwarz-Gelb beim Atom-Gipfel am Sonntag auch das angekündigte Energiekonzept auf den Weg gebracht. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) feiern einen "großen Wurf", Kanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht gar von einer "Revolution in der Energieversorgung". Kritiker sprechen dagegen von einem "Generalangriff auf energiepolitische Fortschritte".
Von Sarah Messina
[mehr...]
Mittwoch, 27. Januar 2010, 08:07 Uhr
Stadtwerke Leipzig gegen längere Akw-Laufzeiten
Kommunalunternehmen: Atomkraft ist keine Brücke zu Erneuerbaren Energien, sondern "Bedrohung für Wettbewerb und Innovation" [mehr...]
Montag, 18. Oktober 2010, 09:48 Uhr
"Atomminister" Röttgen gekürt
Aktivisten benennen das Bundesumweltministerium in das "Atomministerium" um. Der Protest richtete sich gegen die Erkundung des Salzstocks Gorleben als Atommüllendlager [mehr...]
Mittwoch, 29. September 2010, 11:38 Uhr
"Der Umweltminister lügt"
rtgen1_nick-klDer Umweltausschuss lässt sich über die "Geheimverträge" mit den Energiekonzernen unterrichten. Heraus kommt: Es gibt offenbar mehr als nur einen solchen Vertrag. Und anders als von Umweltminister Norbert Röttgen behauptet, war sein Haus sehr wohl an den Verhandlungen beteiligt.
Aus Berlin Nick Reimer und Sarah Messina
[mehr...]
Mittwoch, 01. Dezember 2010, 13:02 Uhr
"Röttgen-Show" ohne Atomkraftgegner
Der Umweltminister will am Donnerstag nach Gorleben reisen. Atomkraftgegner kritisieren das Gesprächsangebot als "unredlich" [mehr...]
Montag, 30. August 2010, 08:48 Uhr
10 bis 15 Jahre länger sind "wünschenswert"
merkel-energiereise-bergmann-regierungonlineKanzlerin Angela Merkel (CDU) dementiert, zwar, man habe sich bereits auf eine Verlängerung der Akw-Laufzeiten um mindestens zehn Jahre geeinigt, hält jedoch eine zehn bis 15 Jahre für "vernünftig". Das Wirtschaftsministeirum "übersetzt" auf mindestens zwölf Jahre längere Laufzeiten, während sich das Umweltministerium mit Aussagen zurückhält. SPD-Chef Sigmar Gabriel kritisiert die "knallharte Lobby-Politik" der Kanzlerin.
Von Johanna Treblin [mehr...]

Meinungen: Kommentar

Keine Blackout-Angst

Der Winter ist kalt und das Stromnetz bleibt stabil - die Energiewende führt nicht zum befürchteten Blackout.Ein Kommentar von Joachim Wille [mehr...]

Meinungen: Überraschung der Woche

Transparenz, EEG und die Ananas des Herrn Großmann

Kalenderwoche 5: Was steckt hinter dem Solarbashing des Wirtschaftsministers?, fragt sich Matthias Willenbacher, Gründer des Unternehmens juwi und Mit-Herausgeber von klimaretter.info [mehr...]

mehr...

Werbung

Jahresrückblick
2011: Das Jahr der Rekorde

Die Welt wird mit Stärke 9 erschüttert, Bundeskanzlerin Angela Merkel ändert binnen 7 Monaten ihre Politik komplett, die Hamburger Mucken auf. Neuer Schmelzrekord in der Aktis, neuer Emissionsrekord in der Atmosphäre und so viel Flugpassagiere wie noch nie - der Jahresrückblick 2011. [mehr]


Aktion des Monats

US-Waldgesetz retten

In den USA formieren sich Lobbyisten nachdem US-Behörden dem Gitarrenbauer Gibson die Einfuhr von illegalen Tropenhölzern nachweisen konnten. Vorn dabei: Die rechtskonservative Tea Party. Gemeinsam wollen diese das Lacey-Gesetz, dass den Import der Tropenhölzer für illegal erklärt, kippen. [mehr]

Durban 2011

Klimakonferenz Durban

Was war die 17. UN-Klimakonferenz - eine weitere Pleite der Diplomatie oder der Startschuss für das bitter nötige globale Klimaabkommen? Alle Berichte unserer Korrespondentinnen und Korrespondenten aus Südafrika können Sie im Durban-Dossier nachlesen.  [mehr]

Neue Klimaretter-Serie 
Die Gesetze der Energiewende

Diesmal soll sie gelingen, die Energiewende. Die schwarz-gelbe Regierung hat dafür umfangreiche Gesetze verabschiedet - oft mit  Stimmen der Opposition. In einer Serie analysiert klimaretter.info, was drin steht in den Gesetzen. Und was von ihnen zu halten ist.


Lexikon

Das ABC der Klimaretter

Was eigentlich ist TREC und was die COP? Wie berechnet sich der Heizwert und wie die Wärmestrahlung? Wie funktioniert Contracting, wie ein Smart Grid? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Sie in unserem Lexikon zum Stöbern - und Nachfragen [mehr]

In eigener Sache

Klimaretter abonnieren!

Sie lesen uns gerne und regelmäßig? Sie finden unser Angebot interessant, hilfreich und erhellend? Dann unterstützen Sie uns, denn unabhängiger Journalismus kostet Geld. Abonnieren Sie uns, für 3, 5 Euro oder 50 im Monat, für 100 Euro im Jahr - oder "Flattrn" Sie uns [mehr...]

Werbung

Fritz Vahrenholt (RWE): Kalter Kaffee zur Sonne

Der kommende Montag wird die Welt erschüttern, zumindest die der Klimaforschung. Das verheißt jedenfalls eine aktuelle Verlagsankündigung: Donnerwetter! Tausende IPCC-Wissenschaftler sind komplette Versager!! Der Klimawandel ist längst gestoppt!!! Die Ozeane und die Sonne waren schuld daran!!!! Puh, da hat die[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

Die Gesetze der Energiewende - Eine Analyse
Atomkraft weltweit - Die Welt nach Fukushima
Der GAU von Tschernobyl - 25 Jahre später
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E10 und das Politikversagen - Wie es jetzt weiter geht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erderwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategie - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Ausgekohlt - Wie Kohlekraftwerke kippten
Nordrhein-Westfalen 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima nur Nebensache
Merkels Klimabilanz - Bilanz der Meseberg-Beschlüsse
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung
Beichtstuhl - Wen das Gewissen plagt
Kopenhagen ABC - Deshalb gibt es COPs und MOPs

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - Hoffnungszeichen in Mexiko
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Dezember 2009 - Kopenhagen Countdown
Kopenhagen Dezember 2009 - COP15
Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznan Dezember 2008 - Der 14. Klimagipfel COP14
Bali Dezember 2007 - Der 13. Klimagipfel COP13


Werbung


Ressorts

Politik


EU gegenüber China vorerst hart

Alternativ zu Emissionshandel bietet Kommission aber "Ausgleichsmaßnahmen" an [mehr...]
Wirtschaft


18.000 neue erneuerbare Jobs

Studie: Offshore-Branche werde 2021 mindestens 33.000 Menschen beschäftigen [mehr...]
Mobilität


Kalifornien erzwingt mehr saubere Autos

Neue Abgasregeln sollen CO2-Ausstoß im Verkehr bis 2025 um 52 Millionen Tonnen senken [mehr...]
Forschung

mann3_cr
Rechtshilfefonds für US-Klimaforscher

Organisation will Wissenschaftler wie Michael Mann beim Kampf gegen juristische Angriffe von "Klimaskeptikern" unterstützen [mehr...]
Wohnen


Heizkosten kosten nach Verbrauch

Urteil des Bundesgerichtshof: Eine pauschale Abrechnung ist "ungerecht" - und deshalb verboten [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar


Keine Blackout-Angst

Der Winter ist kalt und das Stromnetz bleibt stabil - die Energiewende führt nicht zum befürchteten Blackout.
Ein Kommentar von Joachim Wille
[mehr...]
Standpunkte


Biogas: unverzichtbar für die Energiewende

Die pauschale Kritik an der "Vermaisung" der Landschaft ist falsch, meint der Geschäftsführer des Fachverband Biogas, Claudius da Costa Gomez, in einem Gastbeitrag. Zukünftig würden auch alternative Energiepflanzen wie Rüben für die Stromerzeugung verwendet werden. Auch auf den Humus-Haushalt habe der Biomasseanbau keine negativen Auswirkungen. Teil fünf unserer Debattenserie zu den Folgen des Atomausstiegs.
Von Claudius da Costa Gomez
[mehr...]
Rezension


Ruht der Wind sich jemals aus?

Warum sind die Wolken flauschig? Wieso ist die Erde nicht tiefgefroren? Der Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf präsentiert Wetter und Klima als Abenteuer für Kinder.
Eine Rezension
von Toralf Staud
[mehr...]
Kolumnen

nick3
Noch nicht einmal 50 von 2.000

Der Ausbau der Offshore-Windkraft stockt - trotz üpiger Fördererhöhung durch die Bundesregierung. Schuld sind natürlich die Behörden, klagt RWE. Echt? Lesen Sie mal! [mehr...]
Überraschung der Woche


Transparenz, EEG und die Ananas des Herrn Großmann

Kalenderwoche 5: Was steckt hinter dem Solarbashing des Wirtschaftsministers?, fragt sich Matthias Willenbacher, Gründer des Unternehmens juwi und Mit-Herausgeber von klimaretter.info [mehr...]