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Jedes zehnte Carsharing-Auto fährt elektrisch

Carsharing könnte bei der Elektrifizierung des Pkw-Verkehrs ein Türöffner sein. Tatsächlich ist hier der E-Anteil bei den größeren Anbietern um ein Vielfaches höher als unter den Privatwagen. Mehr als 15 Prozent sind aber auch beim Carsharing noch die Ausnahme.

Carsharing gilt weiterhin als Wachstumsmarkt, doch ist es auch ein Einstieg in die Elektrifizierung? Das untersuchen Julia EppAnke Schmidt und ihre Kollegen vom Berliner Mobilitätsforschungszentrum Innoz. Meist sind E-Autos in der Anschaffung teurer als vergleichbare "Verbrenner". Im deutschen Carsharing sind sie zwar häufiger als im Privatbesitz vertreten, aber ebenso in der Minderzahl gegenüber konventionellen Antrieben.

BildAnteil der Elektroautos in Carsharing-Flotten ausgewählter Anbieter in Deutschland. (Grafik: InnoZ; Foto unten: Eva Mahnke)

Die Grafik zeigt, dass die Citroën-Tochter Multicity bislang unter den größeren Flotten eine Ausnahme war. Multicity startete 2012 als erstes rein elektrisches Carsharing Deutschlands. Im August dieses Jahres bestand noch mehr als die Hälfte der Flotte aus E-Autos; Ende Oktober wird das Angebot in Berlin ganz eingestellt.

Bee Zero in München setzt ausschließlich auf Wasserstoff. Alle 50 Autos der Flotte besitzen Brennstoffzellen. Bei 400 Kilometern Reichweite bieten sie Platz für bis zu fünf Personen. Das Projekt des Gaskonzerns Linde läuft seit August 2016.

BildInsgesamt fährt im Carsharing etwa jedes zehnte Auto elektrisch, während im gesamten Pkw-Bestand nur etwas mehr als jeder tausendste Pkw ein Elektroauto ist – inklusive Plug-in-Hybride. Ein Grund kann die unterschiedliche Dichte und Ausbaustufe der Energieinfrastrukturen sein, die nun am Innoz näher untersucht werden.

Mehr über neue Entwicklungen im Personenverkehr und zum Stand der Verkehrswende im neuen Innoz-Mobilitätsmonitor Nr. 5. Mehr über Shared Mobility unter innoz.de/monitor-sharing

 
Dieser Beitrag wurde nicht von der Redaktion erstellt. Er ist in Kooperation mit dem Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (Innoz) in der Rubrik Advertorials erschienen.

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