Stadt ohne Auto – geht denn das?

Das Auto steht im Mittelpunkt eines Praxisforums zur Mobilitätsforschung Ende November in Berlin. Kann sich Mobilität grundlegend verändern, statt nur dem Individualverkehr ein neues Gewand umzuhängen? Und wenn ja, wie erreicht man damit die Menschen?

Findet das Auto überhaupt noch Platz in der Stadt der Zukunft? Müssen wir angesichts voller werdender Städte und steigender Wohnpreise die Mobilität neu denken? Um solche Fragen geht es beim "Praxisforum Verkehrsforschung", einer Veranstaltung des Bonner Instituts für angewandte Sozialwissenschaft (Infas) und des Berliner Mobilitätsforschungszentrums Innoz am 21. und 22. November in Berlin.

BildEs gibt sie schon, die Praxisbeispiele für den (fast) autofreien Stadtverkehr, wie hier am Rotterdamer Hauptbahnhof. (Foto: Pxhere)

Ob Diesel, Benziner oder Elektroauto, der Flächenverbrauch für Straßen und Standplätze ist nicht vertretbar. Erfolgreiche Metropolen werden in Zukunft weniger Autoverkehr haben und sich so Lebensräume zurückholen, die heute vom Autoverkehr besetzt sind. Der Verkehr wird digitalisiert und effizient vernetzt, es wird viel zu Fuß gegangen und Rad gefahren. Der verbleibende motorisierte Verkehr ist elektrifiziert und erneuerbar.

So weit die verlockende Vision. Oft wird sogar der Eindruck vermittelt, mit den Bausteinen E-Radverkehr, Carsharing und autonomes Fahren werde sich alles Weitere finden. Doch stimmt das wirklich? Gibt es zum herkömmlichen ÖPNV überhaupt eine leistungsfähige Alternative? Kann sich Mobilität grundlegend verändern, statt nur dem Individualverkehr ein elektrisch-fahrerloses Gewand umzuhängen?

Zahlreiche Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft widmen sich dem Thema und stellen auch Fragen wie: Müssen Wohnen, Umwelt und Verkehr nicht viel vernetzter gedacht werden? Wird der Verkehr außerhalb der großen Städte vergessen? Und nicht zuletzt: Womit erreichen wir die Menschen, damit aus Ideen akzeptable Ideen werden? 

Das "Praxisforum Verkehrsforschung" am 21./22. November 2017 ist eine Veranstaltung des Open Mobility Forums auf dem Berliner Euref-Campus.

Mehr dazu und zu den neuesten Erkenntnissen der Mobilitätsforschung in der Herbstausgabe des Innoz-Newsletters.

 
Dieser Beitrag wurde nicht von der Redaktion erstellt. Er ist in Kooperation mit dem Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (Innoz) in der Rubrik Advertorials erschienen.

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