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In Calw keine leeren Busse mehr

Autonomes Fahren liegt weiter in der Luft. Das Mobilitätsforschungszentrum InnoZ konnte hier durch seine Mitwirkung am Bericht des Hightech-Forums Akzente setzen. Doch dem Zweirad bleiben die Forscher treu. Ihr Lastenrad-Projekt TINK erhielt den Deutschen Fahrradpreis. Mehr darüber und über den Bedarfsbus-Test bei Calw im neuen Newsletter.

Auf der Messe CeBIT ist kürzlich an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka der Bericht des Fachforums "Autonome Systeme" übergeben worden. Der Bericht analysiert Deutschlands Chancen beim autonomen Fahren und will zugleich eine gesellschaftliche Debatte anstoßen.

BildBundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka nehmen auf der CeBIT den Abschlussbericht des Fachforums "Autonome Systeme" entgegen. Neben Merkel der japanische Premier Shinzo Abe. (Foto: Igor Magrilov/​acatech/​InnoZ)

Das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) in Berlin hat an dem Bericht mitgewirkt und arbeitet im Fachforum "Autonome Systeme" mit, das die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) federführend initiiert hat. In dem Fachforum analysieren 60 Experten potenzielle Geschäftsmodelle und Fördermöglichkeiten zur Marktentwicklung autonomer Systeme. Zu den Beiträgen des InnoZ zählen eine interaktive Innovationslandkarte "Autonome Systeme" sowie grafische Veranschaulichungen der Fallbeispiele im Abschlussbericht.

Fahrradpreis für Lastenrad-Forschung

Das Forschungsprojekt "TINK" (Transportradinitiative nachhaltiger Kommunen), ein Projekt der Städte Konstanz und Norderstedt und ihrer Partner e-fect eG und InnoZ, ist mit dem Deutschen Fahrradpreis 2017 ausgezeichnet worden. TINK war dabei neben den Projekten "Radbonus" und "Emissionsfreie Citylogistik in der Herner Fußgängerzone" in der Kategorie Service nominiert.

Das Vorhaben baut zwei lokale Transportradverleihsysteme in Norderstedt und Konstanz auf, es liefert grundlegende Erkenntnisse über Transportfahrräder in Kommunen und zeigt das Potenzial dieser Mobilitätslösung auf. Das InnoZ führte im Projekt vor allem Experteninterviews durch, um Betreiber-Erfahrungen mit Geschäftsmodellen rund um Transporträder zu sammeln.

Smartphone-App bewährt sich auf dem Land

Der Landkreis Calw im Nordschwarzwald wird jetzt vom InnoZ bei der Einrichtung eines bedarfsgerechten öffentlichen Verkehrs unterstützt. Um das Nutzerverhalten zu erforschen, wird die im InnoZ entwickelte Smartphone-App "modalyzer" genutzt. Dazu nahmen Anfang April im Rahmen eines Modellvorhabens vier Linien im ländlichen Raum den Bedarfs-Betrieb im Stundentakt auf.

BildKeine Busse, die umsonst übers Land fahren: Wenn Bedarf angezeigt wird, fährt der Bus oder auch ein Pkw. (Foto: Ingo Joseph/Pexels)

Bislang war das ÖPNV-Angebot dort weitgehend auf den Schülerverkehr begrenzt. Die Bedarfsverkehre sind telefonisch unter einer neuen Service-Nummer zu bestellen. Je nach Nachfrage werden teilweise auch Pkw eingesetzt.

Hier kann der neue Newsletter des InnoZ angesehen werden.

 
Dieser Beitrag wurde nicht von der Redaktion erstellt. Er ist in Kooperation mit dem Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) in der Rubrik Advertorials erschienen.

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