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Der Welt ein Licht aufsetzen

Das "deLight"-Projekt ist ein umweltorientiertes Lichtkunstfestival, das sich dem Thema Nachhaltigkeit und damit verbundenen Lebenskonzepten mittels zeitgenössischer Kunst widmet. In diesem Jahr beteiligt sich "deLight" erstmals an der "Earth Hour" am 25. März.

Bei der von der Umweltorganisation WWF organisierten "Earth Hour" wird durch das symbolische Ausschalten der Beleuchtung zwischen 20:30 Uhr und 21:30 Uhr Ortszeit auf unnötige Energieverschwendung hingewiesen. 2017 wird sich das Lichtkunstfestival "deLight" in Berlin erstmals an der weltweiten Aktion beteiligen.

BildMithilfe von Licht und energiearmen Technologien macht "deLight" Phänomene wie Biosphäre oder Klima erlebbar. (Grafik: deLight)

In der Ökologie wird mit Erscheinungen gearbeitet, die schwer zu fassen sind wie etwa Biosphäre, Klima und Ökosystem. Diese Begriffe sind sich in einem Punkt ähnlich: Man kann sie weder sehen noch sich vorstellen. "DeLight" will mithilfe energiearmer Technologien und Licht diese Erscheinungen sichtbar machen – wie das Atomspektrum ("AtomTone" von Jiří Suchánek), die Temperatur, das Magnetfeld ("Crystal Study" von Akitoshi Honda), die Schallwellen ("Implosion Chamber" von Portable Palace) und anderes mehr. Das alles wird es im "Space Under Construction" zu sehen geben.

Während der "Stunde der Erde" selbst findet eine künstlerische Performance mit dem Titel "0 Watt Show" statt. Um die Idee der Synergie von Ökologie und Lichtkunst wortwörtlich zu beleuchten, werden nicht nur die Lichter ausgeschaltet, sondern neue Energiequellen präsentiert, die keinen Anschluss ans herkömmliche Stromnetz haben. Die musikalische Begleitung wird von dem Komponisten und Sound-Artist Hugo Morales realisiert. Mit eigens designten Instrumenten, die ihren Strom selbst produzieren, soll die "Earth Our" um einen neuen Aspekt bereichert werden.

Eine weitere Partnerplattform des Festivals ist das "Spektrum" - ein Ort, der mediale Kunst nicht nur präsentiert, sondern auch in wissenschaftliche Theoreme einbettet. Jiří Suchánek wird am 23. März vor Ort seine Performance "AtomTone" zum ersten mal live in Berlin präsentieren. Am selben Ort stellt Mélodie Melak Fenez ein experimentelles elektronisches Musikprojekt vor. Die Töne basieren hier auf den messbaren Reaktionen von Pflanzen auf ihre Umwelt.

Am 26. März schließlich wird das Thema Ökologie bei einem Film-Screening in unerwarteten Zusammenhängen behandelt. Filme wie "Waste Land" von Karen Harley and Lucy Walker, "Angel Azul" von Marcy Cravat und "Can You Dig This" von Delila Vallot zeigen, wie auf kreative Art und Weise und durch Geschlossenheit in einer Community die Aufmerksamkeit auf existierende Probleme gelenkt werden kann.

Dieser Beitrag wurde nicht von der Redaktion erstellt. Er ist in Kooperation mit der Kunstaktion deLight Art Festival 2017 in der Rubrik Advertorials erschienen.

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