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Energie-Blackout durch Dürre droht

Wasser-, Kohle- und Atomkraftwerke sind laut der Deutschen Energieagentur Dena von der derzeitigen, seit Anfang April anhaltenden Dürre bedroht. Sollte diese anhalten, so Dena-Chef Stephan Kohler gegenüber dem Spiegel, könne das "auf vielfache Weise die Stromversorgung gefährden".


Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gab es kein so trockenes Frühjahr wie 2011. (Foto: Wikimedia Commons)

Wasserkraftwerke könnten auf Grund von niedrigen Pegelständen schon jetzt kaum mehr mit voller Leistung produzieren. Kohlekraftwerke seien dagegen auf die Lieferung ihres Rohstoffes per Schiff angewiesen – auch das könnte bei sinkenden Pegelständen längerfristig problematisch werden.

Gefährlich hingegen wird es bei Atomkraftwerken, denn diese sind auf Kühlwasser angewiesen. Wenn das Wasser jedoch immer weniger und vor allem auch immer wärmer werde, könne das im Notfall zu Abschaltungen von Meilern führen, so die Dena.

Während die großen Kraftwerksbetreiber bis jetzt noch keinen Notstand sehen, warnen einige Stimmen schon vor Engpässen, insbesondere, wenn Frankreich als Stromexporteur kurzfristig ausfallen sollte.

klimaretter.info/sg 

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