Handwerkszeug für Hochwasserschutz
Mit einer umfassenden Studie zum Hochwasserschutz will das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) Kommunen Werkzeuge in die Hand geben, um der Verwundbarkeit gegenüber Hochwasserereignissen besser begegnen zu können. Das fast 600-seitige Papier wurde unter anderem mit der United Nations University Institute für Environment and Human Security (UNU-EHS), dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und den Städten Köln und Dresden erarbeitet.

Hochwasser in Königswinter (Rhein-Sieg-Kreis): Kommunen müssen sich auf eine Zunahme von Extremwetterereignisse einstellen. (Foto: BBK)
"Der Klimawandel wird voraussichtlich die Intensität und Häufigkeit von Extremwetter – und hier im Besonderen Hochwasser – erhöhen", sagt der Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Christoph Unger. Zur Katastrophe werde ein Extremwetterereignis jedoch erst durch die Art und Weise, wie der Mensch auf sie vorbereitet ist: In Überschwemmungsgebieten spielen demnach etwa auch Evakuierungspläne und Bewältigungskapazitäten wie Versicherungen und andere Schutzmaßnahmen eine wesentliche Rolle, um Schäden für die Bevölkerung, Infrastrukturen und Umwelt zu verhindern oder zu begrenzen.
Die Studie "Indikatoren zur Abschätzung von Vulnerabilität und Bewältigungspotenzialen am Beispiel von wasserbezogenen Naturgefahren in urbanen Räumen" soll Entscheidungsträgern und Praktikern in Kommunen Hilfen an die Hand geben, wie mit Starkregen und anderen Naturgefahren umzugehen ist, damit frühzeitig entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können.
klimaretter.info/sam
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