USA: Störfall am Atomkraftwerk
Die schweren Tornados in den USA haben ein Atomkraftwerk im Bundesstaat Alabama beschädigt. Der Nachrichtenagentur AFP zufolge fiel die Stromversorgung aus. Nach Behördenangaben sprang das Notstromsystem des Kraftwerks Browns Ferry nahe Athens ordnungsgemäß ein, das Atomkraftwerk wurde heruntergefahren. Die US-Atomsicherheitsbehörde stufte den Unfall auf dem niedrigsten Gefahrenniveau ein.

Tornado 1973 in Oklahoma - früher eher selten, heute kommen Tornados in den USA immer häufiger vor. (Foto: NOAA)
Mehr als 130 Tornados waren über den Süden der USA gefegt und hatten die schwerste Tornado-Katastrophe der vergangenen Jahrzehnte ausgelöst. Die New York Times berichtete, mehr als 300 Menschen seien in den Tod gerissen worden.
Neun Bundesstaaten sind von den Verwüstungen der Tornados betroffen. Am schwersten traf es den Bundesstaat Alabama. Dort starben fast 200 Menschen. Insgesamt wurden mehrere tausend Menschen verletzt. Präsident Barack Obama kündigte noch für Freitag einen Besuch in der Stadt Alabama an.
Klimatologen warnen, dass die Erderwärmung wesentlich häufiger zu extremen Wetterereignissen führen wird, etwa Starkregen, starke Stürme oder Dürren. Physikalisch zu begründen ist dies damit, dass warme Luft wesentlich mehr Energie und Wasser speichert als kühlere.
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