Weltbiodiversitätsrat gegründet
Dem Schutz von Korallenriffen, Wäldern und weiteren Ökosystemen ist die Welt ein wenig näher gekommen. Die UN-Generalversammlung hat am Montag der Gründung des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) zugestimmt. Das Gremium nach Vorbild des Weltklimarats IPCC soll die weltweiten Bemühungen zur Verhinderung des Artenverlusts bündeln.

Die UN-Generalversammlung hat sich für die Gründung des Welt-Biodiversitätsrats zugestimmt. Damit sollen auch Wälder wie hier im brasilianischen Bundesstaat Paraná besser geschützt werden. (Foto: J. Treblin)
Die Intergovernmental Science Platform on Biodiversity and Ecosystem Services soll zudem eine Brücke zwischen Politik und Wissenschaft schlagen. Die Qualität von Forschung zum Thema soll durch wissenschaftliche Begutachtung verbessert und Regierungen als Handlungsvorschläge vorgelegt werden. Für ihren ersten Bericht haben die IPBES-Forscher drei Jahre Zeit. Wo der Rat seinen Sitz haben soll, ist noch nicht geklärt.
Die UN-Mitgliedsländer einigten sich bereits im Juni dieses Jahres im südkoreanischen Busan auf die Einrichtung eines neuen internationalen Wissenschaftlergremiums für Biodiversität. Mit der Zustimmung durch die UN-Generalversammlung ist auch die letzte formelle Hürde überwunden.
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