Auszeichnungen Nominiert für den Grimme Online Award in der Kategorie Information .info Award 2010 Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Neue Rechnung für den Ölkonzern

Die US-Regierung hat eine dritte Rechnung an den britischen Ölkonzern BP gestellt: Insgesamt ist BP damit mit knapp 122 Millionen US-Dollar zur Kasse gebeten worden. Nach eigenen Angaben hat der Konzern bereits zwei Milliarden Dollar für die Arbeiten am lecken Bohrloch, den Entlastungsbohrungen und Entschädigungszahlungen ausgegeben. BP hatte in der vergangenen Woche auf Druck der US-Regierung nach Gesprächen im Weißen Haus die Einrichtung eines Fonds über 20 Milliarden US-Dollar angekündigt. Aufgebracht werden solle das Geld unter anderem durch die Reduzierung der Rendite in den ersten Quartalen 2010.

jose-luis-magana-greenpeace
Kopfwäsche dank Ölkatastrophe im Golf von Mexiko: Helfer befreien Pelikane vom Öl. (Foto: Jose Luis Managa/Greenpeace)

Wie die Küstenwache berichtet, sind derzeit 277 Kilometer der Golfküste vom Öl verschmutzt, betroffen ist unter anderem Florida, Alabama, Mississippi und Louisiana. Auch die elf US-Bundesstaaten Conneticut Delaware, Georgie, Maine, Maryland, Massachusetts, New Hampshire, New York, North and South Caroline und Rhode Island wollen gemeinsam gegen den Ölkkonzern vorgehen, sie kündigten in einem gemeinsamen Schreiben an BP und die an der Deepwater Horizon beteiligten Firmen Transocen und Halliburton an, den "Preis für ihr gewaltiges Versagen" nicht zu zahlen und forderten Entschädigung für die Schäden der Ölpest an der Küste.

kate-davison-greenpeace
Der Ölfilm von oben, festgehalten von Greenpeace USA. Die "besten" Bilder aus zwei Monate Ölkatastrophe hat auch der Boston Globe HIER veröffentlicht. (Foto: Kate Davison/Greenpeace) 

Die Öl-Industrie will dagegen das von US-Präsident Barack Obama ausgegebene sechsmonatige Moratorium auf Tiefsee-Bohrungen wieder kippen. Von dem Stopp sind mehr als 30 Ölquellen im Golf von Mexiko betroffen. Über die Klage von etlichen Dienstleistern deren Einnahmen an den Offshore-Bohrungen hängen, soll am Mittwoch entschieden werden.

BP-Chef Tony Hayward sollte unterdessen am Dienstag zum ersten Mal seit Explosion und Sinken der Bohrinsel in Großbritannien auftreten und auf einer Öl-Konferenz von Industrie- und Regierung sprechen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, wurde der Termin des umstrittenen Konzernchefs jedoch abgesagt. Hayward, der sich zu Beginn der mittlerweile zwei Monate andauernden Katastrophe im Golf von Mexiko zu dem Satz "I want my life back" hinreißen lassen hatte, zog am Wochende durch den Besuch einer Nobel-Segelregatta erneut harsche Kritik auf sich. Zuvor war er bereits vom Krisenmanagement abgezogen worden.

© wir-klimaretter.de/sam


comments powered by Disqus
Diesen Text mit einem Klick honorieren:    [Erklärung]

Übrigens: Guter Journalismus kostet...

Sie können die Texte auf klimaretter.info kostenlos lesen. Erstellt werden sie jedoch von bezahlten Redakteuren. Unterstützen Sie den Klimaretter-Förderverein Klimawissen e. V. einmalig durch eine Spende oder dauerhaft mit einer Fördermitgliedschaft.

Spendenkonto

Spendenkonto
 

Werbung

Das könnte Sie auch interessieren:

Donnerstag, 21. April 2011, 12:00 Uhr
BP klagt auf Schadenersatz
Ölkonzern verklagt ein Jahr nach der Katastrophe den Schweizer Bohrinsel-Eigner Transocean und das US-Unternehmen Halliburton [mehr...]
Samstag, 03. März 2012, 12:28 Uhr
BP zahlt für Ölkatastrophe
7,8 Milliarden Dollar für Schäden im Golf von Mexiko [mehr...]
Montag, 07. Juni 2010, 12:10 Uhr
Noch monatelanger Kampf gegen das Öl
oilspill-uscoastguardNach Einschätzung der US-Küstenwache wird es mindestens bis Herbst dauern, bis das Austreten des Öls im Golf von Mexiko unter Kontrolle ist [mehr...]
Dienstag, 04. Mai 2010, 10:03 Uhr
BP beschwört den Wettergott
horizon_oelfilm2_nasaBritischer Ölkonzern hofft, dass sich der Zorn des Meeres legt - und wieder ausgelaufenes Öl abgefackelt werden kann. Experte bezweifelt Wirksamkeit   [mehr...]
Montag, 12. Juli 2010, 11:21 Uhr
BP hängt an der großen Glocke
pettyofficer1stclassmatthew_belsonDerzeit tritt wieder ungehindert Öl aus dem Leck im Golf von Mexiko aus: Konzern BP setzt auf eine größere Absaugglocke, um mehr Öl abfangen zu können als bislang. Exxon und Chevron zeigen Interesse an Übernahme [mehr...]
Donnerstag, 13. Oktober 2011, 08:17 Uhr
BP prognostiziert Mega-Ölpest
Ein internes Papier des Ölkonzerns hält bei Bohrungen nahe den Shetlandinseln eine Ölkatastrophe größer als die im Golf von Mexiko für möglich [mehr...]
Dienstag, 27. Juli 2010, 12:07 Uhr
BP verliert Milliarden - und seinen Boss
bp-protest-greenpeace2Die Bekanntgabe der neuen Quartalszahlen des Ölkonzerns BP wurde von Protesten begleitet. Greenpeace-Aktivisten demonstrierten vor der BP-Zentrale in Bochum sowie an rund 50 Tankstellen in London [mehr...]
Mittwoch, 19. Mai 2010, 14:05 Uhr
BP will Bohrloch mit Schlamm verstopfen
greenpeace-beyond"Strohhalm-Lösung" fängt 40 Prozent des Rohöls ab, Schlamm und Zement sollen das Loch ganz stopfen [mehr...]
Montag, 11. Juni 2012, 08:04 Uhr
BP: 15 Milliarden Entschädigung
Der Ölkonzern strebt eine Einigung um Zahlungen an den US-Staat wegen der Deepwater Horizon-Katastrophe an [mehr...]
Freitag, 04. Juni 2010, 13:25 Uhr
BP: Erste Flicken und erste Rechnungen
image5_cr"Fortschritt" am Bohrloch. Weißes Haus stellt 69 Millionen US-Dollar in Rechnung. Ratingagenturen und Aktionäre machen Druck auf BP-Chef Hayward [mehr...]
Montag, 10. Mai 2010, 08:41 Uhr
BPs Glocke nützt nichts
greenpeace-oilTechnik versagt in 1.500 Metern Tiefe. Bislang lief ein Drittel der Erdölmenge in den Golf von Mexiko, wie seinerzeit beim Exxon-Unglück. Lösung nicht in Sicht [mehr...]
Freitag, 26. Juli 2013, 17:37 Uhr
Beweise zu Golf-Ölpest vernichtet
FotoDer US-Konzern Halliburton ließ Untersuchungen zu seiner Zementmischung verschwinden, die die Katastrophe mitverursacht haben soll  [mehr...]
Donnerstag, 15. September 2011, 16:09 Uhr
Die Schuld von BP ist jetzt offiziell
Untersuchungsbericht bilanziert fehlerhafte Versiegelung des Bohrlochs mit Zement durch den britischen Ölmulti. BP akzeptiert das Ergebnis, was die Chancen der Schadensersatz-Klagen gegen beteiligte Firmen deutlich schmälern dürfte. Unterdessen sprechen sich die EU-Parlamentarier gegen ein Tiefseemoratorium aus: Für neue Bohrungen solle aber am Bohrort ein "angemessener" Notfallplan vorliegen.
Von Nick Reimer [mehr...]
Samstag, 20. April 2013, 21:13 Uhr
Die nächste Ölkatastrophe
brian-d-braun_crDrei Jahre später: Noch immer ist das Umweltdesaster um die Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko juristisch nicht geklärt. Und auch die Folgen sind immer noch präsent. Aber längst hat die Öllobby in den USA jenes Terrain zurückerobert, das sie vor der Katastrophe einst besaß – und gnadenlos ausbeutete.
Von Nick Reimer [mehr...]
Donnerstag, 06. Januar 2011, 12:20 Uhr
Experten: BP und Co. haben versagt
deepwater_explo_bp Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hätte verhindert werden können, belegt US-Kommission [mehr...]

Werbung

Meinungen: Kommentar

Alle wollen nur Kohle

BildWer die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg in den nächsten Wochen gewinnt, ist für den Klimaschutz ziemlich schnuppe. Die Braunkohle-Tagebaue in der brandenburgischen und sächsischen Lausitz will keiner wirklich verhindern. Eine Menschenkette von fast 8.000 Menschen interessiert die Wahlkämpfer herzlich wenig.
Ein Kommentar von Susanne Götze
[mehr...]

Meinungen: Überraschung der Woche

Maßbach, Merkel und vermurkste Wirtschaftsförderung

BildKalenderwoche 34: Dass Angela Merkel UN-Generalsekretär Ban Ki Moon einen Korb gibt und lieber bei der Deutschen Industrie redet, als zum Gipfeltreffen nach New York zu fahren, kostet die Bundesregierung fast ihre ganze klimapolitische Glaubwürdigkeit, sagt Jens Mühlhaus, Vorstand der Green City Energy AG und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]

mehr...

Bild
Serie

EEG 2014 – Was sich für wen ändert

Seit dem 1. August gilt das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz. Klimaretter.info erklärt Ihnen, was auf Sie zukommt, und hat nachgehakt: Was bedeutet die Novelle für Eigenstrom­verbraucher, für Windpark-Projektierer, für die Bürgerenergie-Genossenschaft oder für den Stromkonzern? [mehr...]

Aufmacherbild
Aktion des Monats

Auf ins Klimacamp! Nur in welches?

In allen deutschen Braunkohlerevieren finden in diesem Sommer Klimacamps statt. Es geht um Begegnung, Wissens­vermittlung und Aktionen für eine echte Energiewende, aber auch um Alternativen zum Wachstums­zwang. Auch in weiteren Sommercamps lässt sich das richtige Leben im falschen ausprobieren. [mehr...]

In eigener Sache
Unterstützen Sie guten Journalismus

Unabhängiger Journalismus braucht Förderer. Der Klimawissen e.V. unterstützt die Arbeit des Online-Magazins klimaretter.info. Werden Sie Fördermitglied oder spenden Sie für die Berichterstattung!

Aktuell finanzieren unsere Leser_innen rund eine viertel Redakteursstelle. Außerdem haben sie zuletzt die Berichterstattung zur Klimakonferenz in Warschau ermöglicht. [mehr...]

Werbung

Werbung


Verlagssonderveröffentlichung
Enspire Award 2014: 5.000 Euro für nachhaltige Projekte
BildDer nachhaltige Umgang mit Ressourcen und ein daraus resultierender Lebensstil werden immer wichtiger. Umweltbewusste Kunden setzen daher auf den bundesweiten Ökostromanbieter Enspire. Die Ökostrom-Marke der Stadtwerke Konstanz verbindet die Lieferung nachhaltiger Energie mit exklusiven Mehrwerten. Kunden von Enspire können finanziell durch eine Beteiligung an den Konstanzer Stadtwerken von der Energiewende profitieren. Dafür erhalten sie auf eine Mindesteinlage von 500 Euro einen festen Zinssatz von 2,5 Prozent pro Jahr. [mehr...]

Stahlbranche: Dünne Replik

Zuletzt hatten wir uns vor der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – zum wiederholten Male – mit der Anti-EEG-Kampagne der Stahllobby befassen müssen. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fühlte sich danach bemüßigt, auf ihrem eigenen Blog eine „Replik“ zu veröffentlichen. Diese beginnt so: Nun lernen wir[…] [mehr...]

Klimaretter-Dossiers

EEG 2014 - Was sich für wen ändert
Grünes Geld
 - So legen Sie Ihr Geld gut grün an
Atomkatastrophe Fukushima
 - Drei Jahre danach
Ästhetik der Energiewende - Alles verspargelt?
Sotschi 2014 - Winterspiele in den Subtropen
Koalitionsvertrag 2013 - Schlimmer als befürchtet
Volksentscheid in Hamburg - Rückkauf der Netze
Bundestagswahl 2013 - Energiewende auf der Kippe
Zukunft des EEG - Die Debatte zum "EEG 2.0"
EEG-Umlagebefreiung - Ausnahmen als Regel
Die Gesetze der Energiewende
 - Eine Analyse
Atomkraft nach Fukushima - Weltweites Innehalten 
25 Jahre Tschernobyl - Nichts gelernt aus dem GAU?
Atomunfall in Japan - Das Unglück von Fukushima
E 10 und das Politikversagen - Wie es nun weitergeht
Das Zwei-Grad-Ziel - Ist die Erwärmung zu stoppen?
Anpassungsstrategien - Das Meer steigt
Fussball-WM 2010 - Afrika im Klimawandel
Gekippte Kohlekraftwerke - Ausgekohlt
Nordrhein-Westfalen-Wahl 2010 - Die Klima-Wahl
Bundestagswahl 2009 - Klima ist Nebensache
Die Meseberg-Beschlüsse - Merkels Klimabilanz
McPlanet-Kongress - Beginn einer neuen Bewegung

Klimakonferenz-Specials

Berlin Juli 2014 - Der fünfte "Petersberger Dialog"
Bonn Juni 2014 - Die neue Ernsthaftigkeit
Was Warschau wert ist - Meinungen und Analysen
Warschau November 2013 - COP 19 in Polen
Warschau-Countdown - Die Welt vor Warschau
Bonn Juni 2013 - Kein Sinn für Dringlichkeit
Was Doha wert ist - Meinungen und Analysen
Doha Dezember 2012 - COP 18 in Katar
Doha-Countdown - Die Welt vor Doha
Durban Dezember 2011 - COP 17 in Südafrika
Durban-Countdown - Die Welt vor Durban
Berlin Juli 2011 - Petersberger Dialog ohne Ergebnis
Bonn Juni 2011 - Kein Frühling auf der Frühjahrstagung
Bangkok April 2011 - Verwaltung statt Klimarettung
Cancún Dezember 2010 - COP 16 in Mexiko
Cancún-Countdown - Die Welt vor Cancún
Tianjin Oktober 2010 - Letzte Konferenz vor Cancún
Bonn August 2010 - Die Sommerkonferenz
Bonn Juni 2010 - Noch mehr Stillbeschäftigung
Bonn April 2010 - Stillbeschäftigung in Bonn
Alternativgipfel April 2010 - Cochabamba
Kopenhagen Dezember 2009 - COP 15
Kopenhagen-Countdown - Vor dem Supergipfel 

Barcelona November 2009 - Noch viele Fragezeichen
Bangkok Oktober 2009 - Feinschliff am Text
Bonn Juni 2009 - Hoffnung auf ein Abkommen
Poznań Dezember 2008 - COP 14 in Polen
Bali Dezember 2007 - COP 13 in Indonesien


Werbung


Ressorts

Politik

Bild
Staubsauger sollen fünf Kraftwerke einsparen

Mit strengen Vorgaben für die Ökodesign-Richtlinie will die EU die Energieeffizienz von Staubsaugern verbessern [mehr...]
Energie

Bild
Wales bekommt Gezeitenkraftwerk

Zurzeit wird die erste 150-Tonnen-Turbine vor der britischen Westküste installiert [mehr...]
Protest

Bild
Greenpeace kippt Schlamm vors Rathaus

Berlin soll seinen Einfluss auf Brandenburg geltend machen und einen neuen Braunkohletagebau stoppen [mehr...]
Wirtschaft

Bild
EWE: Gewinn sinkt drastisch

Schlechtes Halbjahresergebnis bei Deutschlands fünftgrößtem Energiekonzern durch warmen Winter und sinkende Strompreise [mehr...]
Mobilität

Bild
Dresden hat den "Bahnhof des Jahres"

Sachsen-Metropole besitzt kundenfreundlichsten Bahnknotenpunkt einer Großstadt. Auch Hünfeld in der Rhön wird prämiert [mehr...]
Forschung

Bild
Grünes Wachstum für Südeuropa

Laut einer Studie benötigt die südeuropäische Solarbranche öffentliche Investitionen durch andere EU-Länder [mehr...]
Umwelt

Bild
Whitehaven Coal rodet weiter für Kohle

Eigentlich wollte der australische Kohlekonzern mit dem Ausbau seines Tagebaus Maules Creek auf ein Urteil des Umweltgerichts warten [mehr...]
Wohnen

Bild
Lichtblick bietet Öko beim Heizstrom

Wer eine Nachtspeicherheizung oder eine Wärmepumpe nutzt, kann auf ein weiteres Ökostrom-Angebot zurückgreifen [mehr...]

Werbung


Meinungen

Kommentar

Bild
Alle wollen nur Kohle

Wer die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg in den nächsten Wochen gewinnt, ist für den Klimaschutz ziemlich schnuppe. Die Braunkohle-Tagebaue in der brandenburgischen und sächsischen Lausitz will keiner wirklich verhindern. Eine Menschenkette von fast 8.000 Menschen interessiert die Wahlkämpfer herzlich wenig.
Ein Kommentar von Susanne Götze
[mehr...]
Standpunkte

Bild
"Nicht nur zahlen, sondern handeln"

Zum Ende des Petersberger Dialogs: Angela Merkel verspricht 750 Millionen für den Klimaschutz. Doch das reicht längst nicht aus. Die Kanzlerin soll endlich mit Taten punkten: den Emissionshandel reformieren, die erneuerbaren Energien weiter ausbauen und den Boom der Braunkohle stoppen – auch im Ausland.
Ein Standpunkt von Martin Kaiser,Klimaexperte bei Greenpeace
[mehr...]
Rezension

Bild
Handbuch analysiert Klimabewegung

Das Klimacamp im Rheinland ist beendet, das in der Lausitz steht bevor. Die Camps sind Teil der Klimabewegung. Die Menschen hinter den Transparenten und auf Gipfel-Demos eint eine Frage: Wie können wir nur gegen die wirkmächtigen Produktions- und Handlungsmuster ankommen, die so fatal für das Klima sind? Ein umfangreiches Handbuch gibt einen Überblick.
Eine Rezension von Eva Mahnke
[mehr...]
Kolumnen

nick3
Macht mal Niederaußem dicht!

Oder wenigstens Jänschwalde: Klimaschutz könnte ganz einfach sein in Deutschland. Denn der mit Abstand größte Braunkohleverstromer der Welt braucht das klimaschädlichste aller europäischen Kraftwerke überhaupt nicht – wie die Mathematik belegt.
Eine Kolumne von Nick Reimer
[mehr...]
Überraschung der Woche

Bild
Halbschatten, schwärmende Nachtspeicher und gute Nachrichten

Kalenderwoche 33: Der Kohlekonzern RWE befindet sich im Sinkflug – es geht in die richtige Richtung, findet Gero Lücking, Vorstand für Energiewirtschaft beim Ökostrom-Anbieter Lichtblick und Mitherausgeber von klimaretter.info. [mehr...]