Deepwater Horizon: Ölteppich wird abgebrannt
Aus der havarierenden Ölplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko strömt nach Angabe der US-Küstenwache weit mehr Öl als bislang angenommen. Am Mittwoch sei ein drittes Leck entdeckt worden. Behörden und BP begannen am Donnerstag damit, den Ölteppich kontrolliert abzubrennen.

Zwei Tage nach der gigantischen Explosion auf der Deepwater Horizon war die Ölplattform gesunken. (Foto: US Coast Guard)
Auf einer begrenzten Fläche in der Nähe des Missisippi-Deltas wurde inzwischen ein Ölteppich testweise in Brand gesetzt. Anschließend soll entschieden werden, ob das Öl großflächig abgebrannt werden soll. Die Umweltauswirkungen des Abbrennen sind umstritten, jedoch gehen die Behörden davon aus, dass das Abbrennen im Vergleich zum unkontrollierten Entweichen des Öls die bessere Lösung ist.
Unterdessen streiten sich BP und die US-Behörden um das Ausmaß der Katastrophe. Während die Meeresschutzbehörde NOAA gestern vermeldete, dass mit 800 Millionen Litern Öl pro Tag weit mehr Öl als bislang angenommen ins Meer strömt, geht BP von etwa 160 Millionen Litern aus.
© wir-klimaretter.de/hb
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