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Philippinen: Taifun fordert 200 Tote

Die Philippinen sind von einem schweren Tropensturm heimgesucht worden. Der Taifun "Tembin", der auf den Philippinen "Vinta" heißt, verwüstete kurz vor Weihnachten Mindanao, die südlichste Inselgruppe des Landes. Mehr als 200 Menschen kamen uns Leben, als der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von 125 Stundenkilometern und heftigen Regenfällen Erdrutsche, Sturzfluten und Überschwemmungen auslöste. Dutzende werden noch vermisst.

BildSo hat sich der Taifun "Tembin" – auf den Philippinen "Vinta" genannt – kurz vor Weihnachten über die südliche Inselgruppe Mindanao bewegt. (Grafik: Pagasa)

Laut dem Roten Kreuz verloren mehr als 70.000 Menschen ihr Zuhause. Die philippinische Wetterbehörde Pagasa meldet am heutigen Heiligabend, dass der Sturm inzwischen auf das Südchinesische Meer gezogen ist und Kurs auf Vietnam nimmt.

Erst letzte Woche war der Sturm "Kai-Tek" über die Philippinen gezogen. Nach jüngsten Angaben starben dabei mehr als 50 Menschen. Ursache waren auch hier Erdrutsche und Überschwemmungen nach Starkregen. Betroffen waren vor allem die östlichen Inseln Samar und Leyte. Dort hatte der Super-Taifun "Haiyan" 2013 extreme Zerstörungen angerichtet, mehr als 6.000 Menschen waren damals ums Leben gekommen.

Die Philippinen gehören laut einer Studie der Asiatischen Entwicklungsbank von 2012 zu den fünf am meisten vom Klimawandel bedrohten Ländern. Eines der größten Probleme ist der Anstieg des Meeresspiegels. Für den Inselstaat Philippinen bedeutet ein höherer Wasserspiegel in den Buchten, dass Taifune noch mehr Schaden anrichten können. Rund 20 tropische Stürme ziehen pro Jahr über das Land hinweg.

klimaretter.info/vk

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