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Keystone XL in Nebraska genehmigt

Die umstrittene Keystone-XL-Pipeline hat eine weitere Hürde genommen: Der US-Bundesstaat Nebraska genehmigte in dieser Woche eine Route für die Öl-Leitung über sein Territorium. Wie Medien berichten, stimmte die zuständige Aufsichtsbehörde mit einem 3:2-Votum für die Genehmigung der Pipeline. Der Beschluss gilt als letzte Hürde für das Projekt, nachdem US-Präsident Donald Trump im März dieses Jahres die Blockade der neuen Pipeline durch seinen Vorgänger Barack Obama aufgehoben hatte. Dagegen sind noch mehrere Klagen von Umweltverbänden anhängig.

BildRohre für die Keystone-XL-Pipeline. (Foto: Patrick Shannon/​Wikimedia Commons)

Mit der Pipeline will das Unternehmen Transcanada Rohöl aus Teersanden von Kanada bis in den Süden der USA transportieren. Keystone XL ist dabei eine Ergänzung der schon bestehenden Keystone-Pipeline. Die Route, die nun genehmigt wurde, ist nicht die, die Transcanada bevorzugt hatte. "Wir werden prüfen, wie die Entscheidung die Kosten und den Zeitplan des Projekts beeinflusst", sagte ein Unternehmenssprecher.

Der Grund für die geänderte Routenführung ist nach Angaben der Washington Post, dass die genehmigte, acht Kilometer längere Route ökologisch wertvolle Zonen umgeht. Die bestehende Keystone-Pipeline, die durch Keystone XL erweitert werden soll, hatte erst vergangene Woche Schlagzeilen gemacht: Im US-Bundesstaat South Dakota waren 800.000 Liter Öl ausgelaufen.

klimaretter.info/fme

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