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Hurrikan "Maria" trifft auf Puerto Rico

Am heutigen Mittwochmorgen Ortszeit hat der Hurrikan "Maria" die Karibikinsel Puerto Rico erreicht. Im Laufe des Tages soll der Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 Kilometern pro Stunde die zu den USA gehörende Insel durchqueren. Nach den Prognosen des Hurrikan-Zentrums der US-Wetterbehörde NOAA zieht "Maria" gegen Abend und am Donnerstag an der Nordostküste der Dominikanischen Republik vorüber. Warnungen wurden auch für die Turks- und Caicosinseln sowie den südöstlichen Teil der Bahamas ausgesprochen.

BildDerzeit sieht es so aus, als werde dieser Wirbelsturm nicht aufs Festland treffen. (Grafik: NOAA)

"Maria" gilt als Hurrikan der höchsten Kategorie und wird als extrem gefährlich eingestuft. In der Nacht zu Dienstag hinterließ der Megasturm bereits schwere Schäden auf der Insel Dominica, dem französischen Überseegebiet Guadeloupe und den Amerikanischen Jungferninseln. Ein Großteil der Hausdächer sei abgedeckt worden. "Wir haben alles verloren, was man mit Geld kaufen und ersetzen kann", schrieb der Ministerpräsident von Dominica, Roosevelt Skerrit, auf Facebook. Etwa 80.000 Haushalte waren vorübergehend ohne Strom. Bisher wird von zwei Toten und zwei Vermissten gesprochen.

Mit "Maria" kommt auf Puerto Rico einer der schlimmsten Hurrikane seiner Geschichte zu. Erwartet werden im Wirkungsfeld des Wirbelsturms Sturmfluten mit bis zu zwei bis drei Meter hohen Wellen und Starkregen. Via Twitter sprach US-Präsident Donald Trump den Puerto Ricanern Beistand und Hilfe zu und nannte "Maria" einen Monster-Hurrikan.

Derzeit sieht es ganz so aus, als würde das nordamerikanische Festland verschont bleiben. Der tropische Sturm "José" könnte "Maria" von der Küste ablenken, sagte der Meteorologe Robert Miller der Tageszeitung USA today.

klimaretter.info/das

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