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US-Verschmutzer zahlen weniger

US-Präsident Donald Trump und sein Umweltminister Scott Pruitt wollen die Umweltauflagen, die in den USA bislang gelten, rigoros beschneiden. Was die Strafzahlungen betrifft, die bei Verstößen fällig sind, ist ihnen dies offenbar bereits gelungen. Wie eine aktuelle Analyse des "Environmental Integrity Project" zeigt, fasst die Trump-Administration Umweltverschmutzer sehr viel sanfter an als frühere US-Regierungen.

BildKohlekraftwerk im US-Bundesstaat Washington: "Make America Great Again" bezieht sich nicht auf gesunde Luft und sauberes Wasser. (Foto: Kid Clutch/Flickr)

Demnach mussten Umweltverschmutzer in den ersten sechs Monaten von Trumps Präsidentschaft lediglich zwölf Millionen US-Dollar zahlen. Bei Obama waren es im ersten halben Jahr 36 Millionen, bei Bush junior 30 Millionen und bei Clinton 25 Millionen Dollar.

Die Strafzahlungen waren fällig wegen Verstößen gegen den Clean Air Act und den Clean Water Act zur Luft- und Wasserreinhaltung und gegen weitere Umweltgesetze.

klimaretter.info/vk

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