Hurrikan "Matthew" wütet über Karibik

Der Hurrikan "Matthew" hat die Karibik erreicht – mit bis zu 220 Stundenkilometern. Mindestens acht Menschen sind ums Leben gekommen, viele Orte sind verwüstet, seit der Wirbelsturm über Kuba, Haiti und der Dominikanischen Republik wütet. Die lokalen Behörden sprechen von drei bis vier Meter hohen Flutwellen.

BildSzenen wie diese während eines schweren Hurrikans 2010 auf Haiti wiederholen sich gerade wieder. (Foto: Marco Dormino/UN Photo)

Der haitianische Übergangspräsident Jocelerme Privert hatte die Bevölkerung aufgefordert, die gefährdeten Gebiete zu verlassen und Notunterkünfte aufzusuchen: "Liebe Haitianer, Frauen, Brüder, Landsleute! Schüttelt nicht den Kopf und denkt: Gott meint es nicht gut mit uns. Unsere Warnungen an euch sind zu eurem Wohl. Verlasst die gefährdeten Gebiete." Vor allem die Menschen aus dem armen Inselstaat Haiti befürchten jedoch, während ihrer Abwesenheit bestohlen zu werden. Haiti hat zudem bis heute mit den Folgen eines verheerenden Erdbebens aus dem Jahr 2010 zu kämpfen, bei dem mehr als 250.000 Menschen ums Leben gekommen sind.

Auch der Südosten der USA bereitet sich auf "Matthew" vor. Die Regierung von South Carolina hat die Evakuierung von mehr als einer Million Menschen angeordnet. Klimaforscher erwarten, dass Extremwetterereignisse durch den Klimawandel verstärkt werden. Dazu gehören auch Dürren und Hitzewellen.

klimaretter.info/jm

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