Juni: Wärmerekord in den USA

Der vergangene Monat war der bisher wärmste Juni, der in den USA seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen gemessen wurde. Die Durchschnittstemperatur in den 48 nordamerikanischen US-Bundesstaaten hat im vergangenem Monat bei 22,11 Grad Celsius gelegen, teilte jetzt die NOAA, die Nationale Ozean- und Atmosphärenbehörde der USA mit.

BildBesondes stark wichen die Juni-Temperaturen im Westen und in der Mitte der USA vom bisherigen Durchschnitt ab. (Grafik: NOAA)

Besonders stark gingen dabei die Durchschnittstemperaturen in 17 Bundesstaaten des Westens, in den Great Plains und im Südosten nach oben. Parallel sank die Niederschlagsmenge in den USA auf 62,5 Millimeter je Quadratmeter, rund zwölf Millimeter unter dem Schnitt. Das machte den diesjährigen Juni laut NOAA zum vierzehnttrockensten Monat seit Beginn der Messungen.

Das erste Halbjahr ist nach den NOAA-Angaben mit einer Durchschnittstemperatur von rund 10,4 Grad Celsius die drittwärmste Halbjahres-Periode seit Messbeginn. Die Durchschnittstemperatur wich dabei um rund 1,8 Grad nach oben vom Mittelwert ab. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres zählt die NOAA-Statistik bereits acht extreme Wettereignisse oder klimabezogene Katastrophen, die 30 Menschen das Leben kosteten und Schäden von 13,1 Milliarden Dollar, umgerechnet 11,8 Milliarden Euro, verursachten.

klimaretter.info/jst

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