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Weniger Beton, mehr Grün

Immer weniger Natur- und Ackerflächen werden in Niedersachsen in Siedlungs- oder Verkehrsflächen umgewandelt. Das geht aus dem "Niedersachsen-Monitor 2012" hervor, den der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie in Hannover veröffentlicht hat. Demnach betrug im Jahr 2010 der Flächenverbrauch acht Hektar pro Tag und somit 29 Quadratkilometer insgesamt. Im Jahr davor waren es noch 8,6 und 2005 sogar 14 Hektar am Tag.


Einkaufs- und Gewerbezentren auf der ehemaligen grünen Wiese. Der Trend scheint rückläufig. (Foto: Pincerno/Wikimedia Commons)

Damit wurden 2010 genau 6.464 Quadratkilometer der Landesfläche als Siedlungs- oder Verkehrsfläche genutzt. Das entspricht 13,6 Prozent. Unter den Begriff Siedlungs- und Verkehrsfläche fallen Gebäude, Betriebs- und Verkehrsflächen, aber auch Freiflächen für Sport- und Grünanlagen, Erholungsflächen sowie Friedhöfe.

Insgesamt ist der Flächenverbrauch in der Bundesrepublik leicht rückläufig. Den größten Verbrauch hatte 2010 Bayern mit nahezu 21 Hektar täglich. In der gesamten Europäischen Union gehen täglich 257 Hektar Natur- und Ackerflächen verloren.

klimaretter.info/vana

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