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China und Indien bibbern

Naturkatastrophen haben offiziellen Angaben zufolge im vergangenen Jahr in China wirtschaftliche Schäden in Höhe von 50 Milliarden Euro angerichtet. Wie Radio China International vermeldet, traten landesweit mehr als 420 Flüsse über die Ufer, von den Fluten waren 240 Millionen Menschen betroffen. Insgesamt verloren durch wetterbedingte Naturkatastrophen 1.338 ihr Leben. Auch Dürren setzten vielen Regionen Chinas schwer zu. Im Frühjahr waren die südwestlichen Provinzen betroffen, im Sommer dann zahlreiche Gebiete in Zentralchina.


China friert – hier im Westen nahe der Grenze zu Kirgistan. (Foto: Reimer)

Gerade wieder hat China mit Extremwetter zu kämpfen. Die Volksrepublik erlebt ein Rekordtief bei den Winter-Temperaturen der letzten 28 Jahre. Die seit Mitte November gemessenen Durchschnittstemperaturen in dem Riesenreich lagen im Schnitt bei minus 3,8 Grad. Dies sei 1,3 Grad weniger als die zuvor registrierten Durchschnittswerte, erklärte der Wetterdienst. Im Nordosten des Landes erreichten die Temperaturen sogar den tiefsten Level seit 43 Jahren: Sie lagen im Schnitt bei minus 15,3 Grad, was 3,7 Grad weniger ist als der bis dahin aufgezeichnete Durchschnitt.

Auch in Indien hat es Tote wegen Frostwetters gegeben. Im Bundesstaat Uttar Pradesh sind mindestens 140 Menschen erfroren. Extrem heiß mit Temperauren bis zu 48 Grad im Schatten ist es dagegen in Australien. Nach den ersten Buschfeuern werden noch 100 Menschen vermisst.

klimaretter.info/reni


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