Shell-Plan für Arktis-Bohrung genehmigt
Das Innenministerium der Vereinigten Staaten hat den Weg frei gemacht für arktische Ölbohrungen in der Tschuktschensee. Ein Notfallplan des Ölkonzerns Shell wurde hierzu vom Ministerium genehmigt. Diesen Sommer will Shell mit dem Ölbohrungen beginnen.

Ölkonzerne greifen nach den Rohstoffen im ewigen Eis. (Foto: Rosneft)
Umweltschützer warnen vor Ölbohrungen in den sensiblen Gebieten um die Arktis. Ein Unfall wie der im Golf von Mexiko könnte hier noch fatalere Folgen haben. "Wir sind zutiefst enttäuscht von der Entscheidung", erklärt Michael Brune vom Sierra Club. "Das Risiko für das fragile Ökosystem und für indigene Gemeinschaten ist eindeutig."
Der Rückgang des arktischen Eises macht die Ölförderung in der Region zunehmend attraktiv. Ölreserven, die bislang aufgrund der Eisschichten unerreichbar waren, lassen sich inzwischen fördern.
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Der große Londoner Versicherungskonzern Lloyd's hält die Risiken von Ölbohrungen in der Arktis für nicht versicherbar. Doch immer mehr Ölkonzerne drängen darauf, die reichhaltigen Ölreserven, die durch die Eisschmelze frei werden, anzuzapfen.
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