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Ölsuche in der Ostsee

Das Bergamt in Stralsund hat der kanadischen Firma Central European Petroleum (CEP) die Genehmigung erteilt, seismische Untersuchungen zur Ölsuche durchzuführen. Umweltverbände kritisieren, dass die Ölsuche auch in Meeresschutzgebieten stattfinden darf und damit dort lebende, seltene Tierarten gefährde.


Gefährdet die Ölförderung den Schweinswal? (Foto: AVampireTear, Wikimedia Commons)

In einer Pressemeldung sorgt sich der WWF vor allem um die Gefährdung der Schweinswale in der Ostsee. "Der Lärm kann insbesondere die geräuschempfindlichen Wale sowie andere Meerestiere direkt verletzen und zur Vertreibungen aus wichtigen Lebensräumen führen", schreibt der Verband. "Der Eingriff richtet sich nach Meinung der Umweltverbände gegen die Ziele der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sowie der Vogelschutzrichtlinie und verstößt wohl auch gegen artenschutzrechtliche Verbotstatbestände nach Bundesnaturschutzgesetz."

CEP sucht zur Zeit an verschiedenen Orten in Mecklenburg-Vorpommern sowie an einem Standort in Brandenburg nach möglichen Öllagerstätten. Aufgrund des hohen Ölpreises lohnt sich heutzutage auch die Ausbeutung von sehr kleinen Lagerstätten.

klimaretter.info/hb

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